Das Spiel
Der FC Winterthur lebt! Das Team von Trainer Patrick Rahmen holt in der Zentralschweiz beim FCL drei Punkte. Es ist der erste Sieg für Winti seit dem 2:1 gegen Lausanne Ende Januar – und es ist erst der vierte Vollerfolg für das Schlusslicht.
Dabei startet der FCL besser in die Partie. Die Luzerner schnüren Winterthur in der Swissporarena komplett ein und kommen nach einer Viertelstunde zu einem Elfmeter. Di Giusto trifft souverän.
Nach einer zähen Phase mit vielen Unterbrüchen in der ersten Halbzeit, kommt dann Winterthur besser in die Partie. Luzern agiert passiver. Die Zürcher nutzen das aus und drehen das Spiel noch vor der Pause.
Der FCL kommt besser aus der Garderobe und übernimmt das Spieldiktat wieder. Die Zentralschweizer sind aktiver und drücken auf den Ausgleich, lassen aber hin und wieder Winterthurer Nadelstiche zu. Die Gastgeber werfen in der Schlussphase nochmals alles nach vorne, während Winterthur lediglich mit der Abwehrarbeit beschäftigt ist, um den Sieg noch über die Zeit zu retten. Das gelingt.
Für Winterthur sind diese drei Punkte enorm wichtig für den Kampf gegen den Abstieg. Luzern dagegen verpasst es, Druck auf die Top 6 aufzubauen.
Die Tore
15. Minute, Matteo Di Giusto, 1:0. Winterthurs Mühl kommt zu spät und leistet sich im Strafraum ein klares Foul. Di Giusto trifft vom Elfmeterpunkt unhaltbar links unten.
32. Minute, Nishan Burkart, 1:1. Hunziker setzt Burkart mit einem tollen Pass an der Strafraumgrenze in Szene. Dieser zieht mit dem rechten Fuss ab und trifft in die linke untere Ecke.
45+4. Minute, Théo Golliard, 1:2. Burkart flankt den Ball aus der Nähe der Eckfahne in den Fünfmeterraum. Golliard kommt unbedrängt an den Ball und nickt per Kopf ein.
Das gab zu reden
Special Guest in der Swissporarena: Aleksandar Stankovic. Der Ex-Luzerner stattet seinen früheren Kollegen einen Besuch ab. Und kriegt dafür von der Heimkurve vor Spielbeginn einen riesigen Applaus. Am Vorabend stand Stankovic noch in Belgien über 90 Minuten für seinen Klub Brügge auf dem Platz. Gegen Westerlo feierte er einen 2:1-Auswärtssieg. Keine 24 Stunden später ist er in Luzern. Viel Glück bringt er den Zentralschweizern aber nicht.
Der Beste
Eine halbe Stunde sieht man nichts von ihm. Dann schlägt er zu: Nishan Burkart. Dank seines Tores und seines Assists gelingt dem FCW die Wende. Dann muss er in der zweiten Halbzeit verletzt raus.
Der Schlechteste
Pius Dorn. Begeht ungewöhnlich viele Fehler und hat nicht wie sonst üblich die passende Lösung parat.
Die Stimmen
Die Schiris
Urs Schnyder (Schiedsrichter), Benjamin Zürcher (Assistent), Leroy Hartmann (Assistent), Déborah Anex (VAR). Kaum eine heikle Szene, die es für das Schiri-Gespann zu beurteilen gibt.
Die Fans
Es ist Kindertag in Luzern. Heisst: Alle Kinder profitieren dabei von einem speziellen Ticketangebot (5 Franken pro Ticket für alle zwischen 6 bis 16 Jahren). Das hat zu einem Zuschauerauflauf von 13’010 geführt. Damit haben die Luzerner gleichzeitig die Marke von insgesamt 3 Millionen Fans seit Eröffnung der Swissporarena im Jahr 2011 überschritten.
So gehts weiter
Die Zentralschweizer treten am kommenden Sonntag um 16.30 Uhr zu Hause gegen Lausanne an, während Winterthur zuvor um 14 Uhr den FC Basel empfängt.
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Mannschaft | SP | TD | PT | ||
|---|---|---|---|---|---|
1 | FC Thun | 31 | 37 | 71 | |
2 | FC St. Gallen | 31 | 23 | 56 | |
3 | FC Basel 0:0 | 31 | 8 | 52 | |
4 | FC Lugano | 31 | 10 | 51 | |
5 | FC Sion | 31 | 9 | 46 | |
6 | BSC Young Boys 0:0 | 31 | 5 | 46 |






