Das Spiel
Schlusslicht Winterthur kann den Druck auf GC nicht erhöhen: Die Eulachstädter verlieren in Lausanne mit 1:2. Der Rückstand auf den Rekordmeister vor dessen Heimspiel gegen Sion am Ostermontag beträgt weiterhin fünf Punkte.
Winterthur stellt den Spielverlauf in der 39. Minute auf den Kopf: Nach einer ungestümen Aktion von Morgan Poaty im Strafraum zeigt Schiedsrichter Alessandro Dudic zu Recht auf den Punkt. Zuffi verwandelt mit dem ersten Winterthurer Schuss aufs Tor zur Führung. Eine starke Einzelaktion von Omar Janneh, der bereits in der Startphase zu einigen guten Abschlüssen gekommen ist, sorgt dafür, dass die Waadtländer trotzdem mit einem 1:1 in die Halbzeitpause gehen.
Lausanne, für das es in der aktuellen Saison eigentlich um nichts mehr geht, tritt auch nach dem Seitenwechsel dominant auf. Und das trägt Früchte: Sékou Fofana dreht das Spiel nach einer guten Stunde mit einem sehenswerten Distanzschuss.
Das Team von Patrick Rahmen kann sich vom Rückschlag nicht mehr erholen. Bis auf eine Grosschance durch Andrin Hunziker nach einem Corner, die Lausanne-Goalie Karlo Letica glänzend entschärft, und einen gefährlichen Freistoss von Théo Golliard bringen die Gäste in der Offensive nicht mehr viel zustande.
Die Tore
39. Minute, Luca Zuffi, 0:1. Poaty räumt Golliard im Laufduell ohne Not im Strafraum über den Haufen. Der Winterthurer hatte nach einem Steilpass am rechten Strafraumrand noch einen weiten Weg zum Tor. Zuffi verwandelt den fälligen Penalty souverän zur Gästeführung.
45.+1. Minute, Omar Janneh, 1:1. Der flinke Spanier setzt sich im Dribbling gegen Golliard und Citherlet durch und schliesst von links aus spitzem Winkel ab. Winti-Goalie Kapino sieht beim Schuss in die nahe Ecke unglücklich aus.
67. Minute, Sékou Fofana, 2:1. Der Franzose zieht aus rund 25 Metern ab und trifft wuchtig unten rechts ins Tor. Kapino kommt nicht rechtzeitig in die aus seiner Sicht linke untere Ecke.
Die Stimme
«Ich habe bewusst rechts geschossen, aber ich entscheide das jeweils intuitiv. Ich habe schon in beide Ecken geschossen», meint Winterthurs Luca Zuffi gegenüber Blue, der bei Penaltys meistens nach links schiesst. «Der Ausgleich war sehr unnötig. Wir hatten das Ziel, bis zur Pause kein Tor zu kassieren, haben das auf dem Platz angesprochen, und dann kassierst du nach einem Einwurf, den man besser hätte verteidigen müssen. Trotzdem wäre es noch möglich gewesen. Wir waren nah dran, aber am Ende ist der Ball dann halt wieder bei uns reingegangen», sagt er weiter.
Der Beste
Sékou Fofana. Der Linksverteidiger gehört zu den besten Lausannern in dieser Saison. Nimmt sich ein Herz und trifft zur Führung.
Der Schlechteste
Stefanos Kapino. Verschuldet ohne Not den Einwurf, der zum Ausgleich führt und bringt danach die Hände nicht schnell genug hoch. Lässt sich danach aus etwas mehr als 25 Metern erwischen. Hat schon bessere Abende erlebt.
Das gab zu reden
Bei Lausanne steht mit Nicky Beloko bloss ein Schweizer auf dem Platz, bei Winterthur sinds deren 9. In der Tabelle, die nur nationale Torschützen berücksichtigt, liegt Winti auf dem achten Rang. Lausanne auf Platz 10.
Die Fans
5830 Zuschauerinnen und Zuschauer finden den Weg ins Bijou Tuilière. Zwar gehts für Lausanne sportlich um nicht mehr viel, trotzdem ist die LS-Fankurve gut besucht. Auch der Winterthurer Anhang kann sich sehen lassen. Mehrere hundert Fans haben den Weg ins Waadtland gefunden.
Die Schiris
Alessandro Dudic ist der grösste Mensch auf dem Platz. Und er pfeift alles andere als kleinlich. Zweimal wird Golliard im Strafraum gecheckt, zweimal lässt er zu Recht weiterlaufen. Beim dritten Mal zeigt er dann auf den Punkt, auch diese Entscheidung ist korrekt. Insgesamt erwischen sowohl Dudic als auch seine beiden Assistenten Nicolas Müller und David Huwiler einen hervorragenden Abend.
So gehts weiter
In der letzten Runde vor der Liga-Teilung empfängt Winterthur am nächsten Samstag die Grasshoppers zum Abstiegskracher auf der Schützenwiese (18 Uhr). Lausanne spielt am Sonntag in Sion (16.30 Uhr).
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Mannschaft | SP | TD | PT | ||
|---|---|---|---|---|---|
1 | FC Thun | 32 | 36 | 71 | |
2 | FC St. Gallen | 31 | 23 | 56 | |
3 | FC Lugano | 32 | 11 | 54 | |
4 | FC Basel | 32 | 8 | 53 | |
5 | BSC Young Boys | 32 | 5 | 47 | |
6 | FC Sion | 31 | 9 | 46 | |
7 | FC Luzern | 31 | 6 | 39 | |
8 | FC Lausanne-Sport | 32 | -7 | 39 | |
9 | Servette FC | 31 | -3 | 36 | |
10 | FC Zürich | 31 | -16 | 34 | |
11 | Grasshopper Club Zürich | 31 | -23 | 24 | |
12 | FC Winterthur | 32 | -49 | 19 |






