BSC Young Boys
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1:2
FC St. Gallen
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BSC Young Boys
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Beendet
1:2
FC St. Gallen
FC St. Gallen
Colley 81'
Görtler 64' (P)
Okoroji 90'+2
Mauer und Keller sehen nicht gut aus – Okoroji trifft spät
3:07
Highlights im Video:Mauer und Keller sehen nicht gut aus – Okoroji trifft spät
23.04.2026, 09:14 Uhr

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26.04.2026, 18:31 Uhr

90. Minute (+6)

Am kommenden Sonntag empfangen die Espen den FC Sion. YB ist dann zu Gast beim FC Lugano.

26.04.2026, 18:30 Uhr

90. Minute (+6)

So fällt die Entscheidung: In der Nachspielzeit bekommt St.Gallen nochmals einen Freistoss in guter Position, Okoroji findet die Lücke in der löchrigen Mauer und trifft zum 2:1 für die Ostschweizer. YB kann nicht erneut ausgleichen und so ärgern die Espen am heutigen Tag gleich beide Berner Vereine.

26.04.2026, 18:28 Uhr

90. Minute (+6)

Stattdessen kippt die Partie mit einem Elfmeter. Vogt schiesst Wüthrich aus kurzer Distanz an den Arm, Schnyder gibt Penalty und Görtler verwandelt eiskalt zum 0:1. YB reagiert, bleibt dran und kommt tatsächlich zum Ausgleich. Durch einen schnellen Umschaltmoment nach Eckball der Gäste entwischt Colley und schiebt zum 1:1 ein. Die Schlussphase gehört dann beiden Teams. YB drückt, St.Gallen bleibt giftig und lauert auf Konter oder Standards.

26.04.2026, 18:26 Uhr

90. Minute (+6)

St.Gallen zieht YB im Wankdorf den Stecker und gewinnt 2:1. Damit muss Thun die Meisterfeier vertagen. Nach einer eher zähen Startphase nach der Pause hat YB die riesige Gelegenheit zur Führung, doch Ati-Zigi hält seine Farben im Spiel. Erst scheitert Bedia, dann köpft Monteiro aus kurzer Distanz genau in die Arme des Keepers. Kurz darauf vergibt Virginius frei stehend erneut. Es ist die Phase, in der YB das Spiel eigentlich entscheiden muss.

26.04.2026, 18:22 Uhr
Spielende
Spielende

90. Minute (+6)

Spielende (1:2)

26.04.2026, 18:22 Uhr

90. Minute (+6)

Thun muss die Meisterschaft vertagen. St.Gallen gewinnt 2:1 im Wankdorf.

26.04.2026, 18:21 Uhr
«
Katastrophal, wie sich die YB-Mauer beim Okoroji-Freistoss verhält. So löchrig wie die Berliner Mauer im Jahr 2026. So muss Goalie Marvin Keller schlecht aussehen. Und so ist die Thuner Meisterparty verschoben ...
Alain Kunz, Blick-Reporter im Wankdorf
»
26.04.2026, 18:20 Uhr

90. Minute (+3)

Der Frust zeigt sich und Lauper sieht für ein Foul die Gelbe Karte.

26.04.2026, 18:19 Uhr
Gelbe Karte
Gelbe Karte

90. Minute (+3)

Gelbe Karte S. Lauper (Young Boys)

26.04.2026, 18:19 Uhr

90. Minute (+2)

Schnyder erkennt ein Foulspiel an Scherrer ausserhalb des Strafraums. Aber das rettet YB nicht. Die Mauer hat Löcher. Okoroji findet die Lücke und düpiert Keller im Tor des Heimteams. St.Gallen nimmt YB die Butter vom Brot.

Party-Crasher FCSG
YB verdirbt Thuner Feier mit Katastrophen-Mauer

Nach dem Ausgleich von YB-Colley werden in der Thuner Stockhorn Arena bereits die Meistergesänge angestimmt. Doch Party-Crasher St. Gallen hat im Wankdorf das letzte Wort.
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In der 92. Minute fällt für St. Gallen der schmeichelhafte Siegtreffer gegen YB.
Foto: keystone-sda.ch

Thuns Meisterrechnung

Kein Sofatitel für den FC Thun! St. Gallen fährt gegen YB auf dramatische Art und Weise den benötigten Sieg ein. Damit ist klar: Nach der Thuner 0:1-Niederlage am Samstag gegen Lugano findet auch am Tag danach keine Meisterparty im Berner Oberland statt. Die nächste Chance bietet sich dem Aufsteiger am kommenden Samstag beim Gastspiel in Basel. Wenn Thun im Joggeli gewinnt, ist der Sensationstitel perfekt.

Das Spiel

Es sind schmeichelhafte drei Punkte, die sich der Tabellenzweite St. Gallen auswärts gegen YB sichert. Das 1:0 erzielen die Espen nach einem diskutablen Penaltyentscheid von Ref Urs Schnyder (siehe «Die Schiris») und der Siegtreffer zum 2:1 fällt ultraspät – in der 92. Minute!

Bitter für Thun, das doch nicht auf dem Sofa Meister wird. Und bitter für die Young Boys, die am Ende trotz des deutlichen Chancenplus mit leeren Händen dastehen. Europa können sich die Stadtberner damit wohl definitiv abschminken. Zum vierten Mal in Serie bleibt die Mannschaft von Gerardo Seoane sieglos. Zuletzt gab es drei Unentschieden in Folge.

Die fehlende Kaltblütigkeit kommt YB zu Hause gegen die Espen teuer zu stehen. Aus zehn Abschlüssen aufs Tor resultiert nur ein einziger Treffer – das zwischenzeitliche 1:1. Wenns bei diesem Resultat geblieben wäre, hätte in der rund 30 Kilometer entfernten Stockhorn Arena die Thuner Meisterfeier ihren Anfang genommen.

Aber St. Gallen legt sein Veto ein – dank gütiger Mithilfe der katastrophalen YB-Mauer in der Nachspielzeit der zweiten Hälfte. So kommt die Equipe von Enrico Maassen wie schon am 19. Oktober 2025 erneut zu einem 2:1-Triumph im Wankdorf. Verrückt, wenn man bedenkt, dass sich die Ostschweizer bis 2025 knapp 20 Jahre lang auf einen Auswärtssieg gegen YB haben gedulden müssen.

Die Tore

64. Minute, Lukas Görtler, 0:1 (Handspenalty). Görtler verwandelt aus elf Metern unten links und lässt dabei Goalie Marvin Keller keine Chance.

81. Minute, Ebrima Colley, 1:1. Nach Kellers weitem Abschlag kommen sich zwei St. Galler in die Quere. Colley ist der Nutzniesser und schiebt alleine vor Lawrence Ati Zigi den Ball ins Tor. Zu diesem Zeitpunkt wäre Thun Meister.

92. Minute, Chima Okoroji, 1:2. Weil die katastrophale YB-Mauer zu löchrig ist und Keller den vor ihm aufspringenden Ball nicht behändigen kann, landet der Okoroji-Freistoss in den Maschen. St. Gallen jubelt ausgelassen. Und in Thun herrscht Katerstimmung.

Die Stimmen

Chima Okoroji (St. Gallen) gegenüber Blue: «Ich ging volles Risiko beim Freistoss. Zum Glück ging der Ball rein. Ja, wir machens Thun derzeit nicht ganz leicht.»

Lukas Görtler (St. Gallen) gegenüber Blue: «Der Sieg ist nicht unverdient. Das war ein 50:50-Spiel. Der Handelfmeter war ein wenig glücklich.»

Keller nach erneuter Niederlage gegen Espen bedient
3:44
«Es passt ins Bild»:Keller nach erneuter Niederlage gegen Espen bedient

Gerardo Seoane (YB) gegenüber Blue: «Wir müssen effizienter werden. Der letzte Pass und die Genauigkeit im Abschluss haben gefehlt. Am Schluss zählt das, was auf dem Totomat steht, dieser spricht für St. Gallen. Unsere Situation bezüglich Europa hat sich nicht verbessert, das wissen wir. Wir müssen im nächsten Spiel anders performen in Sachen Effizienz.»

Der Beste

Lawrence Ati Zigi. Einmal mehr ist der Ghanaer die Lebensversicherung der Ostschweizer. Bei Colleys Ausgleich ist er machtlos. Überragend: Seine Parade gegen Essende vier Minuten vor Schluss!

Der Schlechteste

Hugo Vandermersch. Er sieht bei Kellers Auskick, mit dem sich der Berner Goalie einen Assistpunkt holt, maximal schlecht aus, als ihm der Ball durchrutscht und Colley profitieren kann.

Das gab zu reden

Plötzlich steht Alessandro Vogt da wie ein Spieler aus dem Playoff-Final im Eishockey: Es fehlt ihm ein halber Zahn. Besonders gut zu sehen, als er nach seiner Auswechslung auf der Bank breit grinst. Nach dem Match klärt Vogt gegenüber Blue auf: «Das ist mir schon einmal passiert. Das Zahnteil, das einst ersetzt worden ist, ist jetzt wieder rausgefallen.»

Die Schiris

Na ja, dieser Handspenalty für St. Gallen. Ich (Blick-Reporter Alain Kunz) verstehe ja die Handspielregel wie 99,9 Prozent der Menschheit nicht. Aber sind nicht eine Berührung eines anderen Körperteils unmittelbar vor der Berührung der Hand sowie die ultranahe Distanz zwei Killerkriterien, NICHT auf Penalty zu entscheiden? Ref Urs Schnyder und VAR Mirel Turkes übergehen sie willentlich. Auch sonst ist Schnyder nicht immer stilsicher in seinen Entscheidungen.

Die Fans

Wunderbare Stimmung und wunderbares Wetter im Wankdorf. 26'182 sind im Stadion. Allerdings ist das unter dem Saisonschnitt, der bislang bei 27'512 lag. Der Glaube der Fans fehlte wohl schon ein bisschen. Diejenigen, die nicht kamen, sollten Recht behalten …

So gehts weiter

Beide Teams müssen am kommenden Sonntag wieder ran. YB reist ins Tessin zu Lugano (16.30 Uhr), während St. Gallen zu Hause Sion empfängt (14 Uhr).

Brack Super League 25/26 - Meisterrunde
Mannschaft
SP
TD
PT
1
FC Thun
FC Thun
35
35
74
2
FC St. Gallen
FC St. Gallen
35
22
63
3
FC Lugano
FC Lugano
0:0
35
13
61
4
FC Sion
FC Sion
35
21
58
5
FC Basel
FC Basel
35
6
56
6
BSC Young Boys
BSC Young Boys
0:0
35
4
49
Champions League-Qualifikation
Conference League Qualifikation
Brack Super League 25/26 - Relegationsrunde
Mannschaft
SP
TD
PT
1
FC Luzern
FC Luzern
35
6
46
2
Servette FC
Servette FC
0:0
35
2
44
3
FC Lausanne-Sport
FC Lausanne-Sport
35
-9
42
4
FC Zürich
FC Zürich
35
-21
35
5
Grasshopper Club Zürich
Grasshopper Club Zürich
0:0
35
-26
28
6
FC Winterthur
FC Winterthur
35
-53
20
Relegation Play-Offs
Abstieg
Brack Super League 25/26 - Meisterrunde
Mannschaft
SP
TD
PT
1
FC Thun
FC Thun
35
35
74
2
FC St. Gallen
FC St. Gallen
35
22
63
3
FC Lugano
FC Lugano
0:0
35
13
61
4
FC Sion
FC Sion
35
21
58
5
FC Basel
FC Basel
35
6
56
6
BSC Young Boys
BSC Young Boys
0:0
35
4
49
Champions League-Qualifikation
Conference League Qualifikation
Brack Super League 25/26 - Relegationsrunde
Mannschaft
SP
TD
PT
1
FC Luzern
FC Luzern
35
6
46
2
Servette FC
Servette FC
0:0
35
2
44
3
FC Lausanne-Sport
FC Lausanne-Sport
35
-9
42
4
FC Zürich
FC Zürich
35
-21
35
5
Grasshopper Club Zürich
Grasshopper Club Zürich
0:0
35
-26
28
6
FC Winterthur
FC Winterthur
35
-53
20
Relegation Play-Offs
Abstieg
Die letzten Spiele
Schiedsrichter
Referee
Urs
Schnyder
Schweiz
Anstoss
Sonntag
26. April 2026 um 16:30 Uhr
Stadion
Bern, Schweiz
Stadion Wankdorf
Kapazität
32'000
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