FCZ-Präsident Canepa erklärt Malenovic-Entlassung
«Das Image des FC Zürich hat Schaden genommen»

Seit letztem Freitag ist Milos Malenovic nicht mehr Sportchef beim FC Zürich. Unter den gegebenen Umständen sei «nichts anderes übrig geblieben», erklärt Präsident Canepa wenige Tage danach.
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Milos Malenovic ist seit Freitag nicht mehr Sportchef des FC Zürich.
Foto: TOTO MARTI

Darum gehts

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  • Milos Malenovic ist seit Freitag nicht mehr FCZ-Sportchef
  • FCZ-Präsident Canepa begründet die Entlassung mit negativem Vereinsimage
  • Malenovic war etwas über zwei Jahre lang beim FCZ und setzte auf junges Talent
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Julian SigristRedaktor Sport

Seit letztem Freitag ist klar: Milos Malenovic (40) ist nicht mehr Sportchef des FC Zürich. Nach etwas über zwei Jahren, die von Missverständnissen geprägt waren, beendeten die Zürcher die Zusammenarbeit. «Nach sorgfältiger und umfassender Beurteilung ist der Verwaltungsrat zum Schluss gekommen, dass eine weitere operative Tätigkeit von Milos Malenovic in der Funktion des Sportchefs nicht zielführend ist», begründete der Klub in einer Mitteilung die Entscheidung.

Im Fussball-Talk «Heimspiel» von Blue spricht nun erstmals FCZ-Präsident Ancillo Canepa über die Entlassung. «Wir haben gemerkt und gespürt, dass das Image des FC Zürich Schaden genommen hat. Für uns ist es wichtig, dass wir in der Öffentlichkeit als seriöser Klub wahrgenommen werden» erklärt der 72-Jährige. Dies sei wichtig, um gewisse Projekte realisieren zu können. «Es geht darum, uns für die Zukunft auszurichten, und dafür brauchen wir Ruhe.»

Statt Ruhe gab es immer wieder negatives Feedback zu Malenovic. Neben der Reaktion der Fans in der Kurve habe Canepa auch Nachrichten von Saisonkarteninhaber bekommen, die gesagt hätten, sie würden sich kein neues Abo holen – oder es meldeten sich Sponsoren, die das Image des Vereins kritisierten. «Die Personalie ist immer diskutiert worden und deshalb blieb uns gar nichts anderes übrig, als diese Trennung vorzunehmen.»

Canepa will Nachfolger mit Erfahrung

Dennoch spricht der FCZ-Präsident auch Lob aus: «Er hat sehr viel gute Sachen gemacht und hat damit begonnen, sehr viele Projekte umzusetzen. Dass wir so viele junge Spieler im Kader haben, ist zum grossen Teil auch sein Verdienst.» Auch aus diesem Grund haben die Zürcher dem 40-Jährigen angeboten, eine andere Rolle im Klub zu bekleiden. Laut Canepa hätten Malenovic und sein Anwalt jedoch das Gefühl gehabt, dass das «keine gute Idee» sei.

Die Suche nach einem neuen Sportchef wäre so oder so angestanden. Wer dieser sein soll, ist noch nicht bekannt – auch wenn einige Namen heiss diskutiert werden. Klar ist: Der Malenovic-Ersatz soll Erfahrung mitbringen. «Für gewisse Positionen sind wir kein Ausbildungsklub.»

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Mannschaft
SP
TD
PT
1
FC Thun
FC Thun
31
37
71
2
FC St. Gallen
FC St. Gallen
31
23
56
3
FC Basel
FC Basel
31
8
52
4
FC Lugano
FC Lugano
31
10
51
5
FC Sion
FC Sion
31
9
46
6
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BSC Young Boys
31
5
46
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