«Das Problem mit dem Barrage-Stadion ist hausgemacht»
3:31
Wo wird GC spielen?«Das Problem mit dem Barrage-Stadion ist hausgemacht»

«Ein Armutszeugnis»
Aarau-Burki rechnet wegen Barrage-Chaos mit GC ab

GC hat noch immer kein Stadion für die Barragespiele. Für den FC Aarau ist dies nicht nachvollziehbar. CEO Sandro Burki: «Ein absolutes No-Go.»
Kommentieren
1/6
Alain Sutter sucht ein Stadion.
Foto: Pius Koller

Darum gehts

KI-generiert, redaktionell geprüft
  • GC hat kein Stadion für Barrage am 23. Mai
  • Heimrecht-Tausch mit Aarau scheitert nach Behördenablehnung
  • Aarau liegt vier Punkte hinter Vaduz in Challenge League
Bildschirmfoto 2024-10-14 um 07.40.08.png
Marco MäderLeiter Sport-Desk

GC ist ohne Stadion. Zumindest ohne Heimstadion für den Barrageknüller am 23. Mai – wohl gegen Aarau. Im Letzigrund kann aufgrund des Metallica-Konzerts nicht gespielt werden. Die Hoppers sind weiterhin auf der Suche nach einer Lösung. Lugano wirds nicht. Und ein Abtausch des Heimrechts mit den Aarauern klappt ebenfalls nicht. 

Auch wenn FCA-CEO Sandro Burki (40) gegenüber der «Aargauer Zeitung» sagt: «Wir hätten uns das angehört.» Die Behörden haben abgewunken. «Das kann ich nach den Ausschreitungen zuletzt nachvollziehen», so Burki – er erinnert damit an die GC-Chaoten, die im Cup gegen Stade-Lausanne-Ouchy für einen Skandal gesorgt haben.

«Ein absolutes No-Go»

Burki geht noch weiter. Er kritisiert GC scharf. «Was abläuft, ist in erster Linie ein Armutszeugnis für den Fussball. Seit Jahren ist klar, dass Ende Saison eine Barrage stattfindet. Da kann es nicht sein, dass gewisse Vereine kein Stadion für das Spiel haben», so der Ex-Kicker. Die Hoppers seien gemäss Burki davon ausgegangen, dass das Barragerückspiel so oder so in Aarau stattfinden würde Burki: «Es war klar, dass die Spielorte von Hin- und Rückspiel ausgelost werden und dass für beide Fälle das Stadion reserviert werden muss. Das ist nicht geschehen und ein absolutes No-Go.»

Dass es nun wie schon letztes Jahr erneut zum Barragechaos kommt, kann der 40-Jährige nicht nachvollziehen. «Das hat nichts mit seriöser Arbeit und fairem Wettbewerb zu tun. Jetzt wird sogar darüber diskutiert, ob das Rückspiel allenfalls im Ausland stattfinden soll. Wo kommen wir da hin? Für die Organisation der Heimspiele sind die Vereine verantwortlich. Grundlegende Fragen sind drei Wochen vor der Barrage unbeantwortet. Das kann es nicht sein.»

Noch bleibt abzuwarten, wie GC dieses Problem lösen wird. Burki jedenfalls will sich aufs Sportliche konzentrieren. Seine Aarauer liegen in der Challenge League auf dem zweiten Platz, vier Punkte hinter Leader Vaduz. Burki: «Ich bin fest davon überzeugt, dass wir das Ziel Aufstieg erreichen.» 

Brack Super League 25/26 - Meisterrunde
Mannschaft
SP
TD
PT
1
FC Thun
FC Thun
38
28
75
2
FC St. Gallen
FC St. Gallen
38
25
70
3
FC Lugano
FC Lugano
38
17
67
4
FC Sion
FC Sion
38
23
63
5
FC Basel
FC Basel
38
-3
56
6
BSC Young Boys
BSC Young Boys
38
11
55
Champions League-Qualifikation
UEFA Europa League-Qualifikation
Conference League Qualifikation
Brack Super League 25/26 - Relegationsrunde
Mannschaft
SP
TD
PT
1
FC Luzern
FC Luzern
38
10
53
2
Servette FC
Servette FC
38
8
53
3
FC Lausanne-Sport
FC Lausanne-Sport
38
-14
42
4
FC Zürich
FC Zürich
38
-23
38
5
Grasshopper Club Zürich
Grasshopper Club Zürich
38
-26
33
6
FC Winterthur
FC Winterthur
38
-56
23
Relegation Play-Offs
Abstieg
In diesem Artikel erwähnt
Was sagst du dazu?
Alte Kommentare, neues System.
Da wir unser Kommentartool gewechselt haben, kannst du unter diesem Artikel nichts mehr posten. Bei allen neuen Storys kannst du aber wie gewohnt mitdiskutieren.
Heiss diskutiert
    Meistgelesen