Daschners feines Füsschen entscheidet Partie
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Deutsches Zauberduo brilliert in Lugano
Hat der FCSG das beste Mittelfeld der Super League?

St. Gallens Mittelfeld beeindruckt mit hoher Qualität und Tiefe. Daschner und Boukhalfa führen das Team zum Sieg in Lugano, während etablierte Spieler wie Quintillà nur noch Ergänzungsrollen einnehmen. Ist das FCSG-Mittelfeld das beste der Liga?
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St. Gallen jubelt dank Lukas Daschner.
Foto: keystone-sda.ch

Darum gehts

KI-generiert, redaktionell geprüft
  • St. Galler Auswärtssieg in Lugano dank Traumtoren des deutschen Zauberduos
  • Daschner und Boukhalfa dominieren mit Laufbereitschaft und Physis im Zentrum
  • Boukhalfa erzielt sieben Tore und zwei Assists in 13 Einsätzen
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Carlo Emanuele FrezzaReporter Fussball

Ja, der St. Galler Auswärtssieg in Lugano hat durch das Kung-Fu-Foul von Chima Okoroji (28) einen leicht faden Beigeschmack. Geklaut ist der Dreier aber trotzdem nicht. Allen voran wegen der beiden Traumtore des deutschen Zauberduos um Lukas Daschner (27) und Carlo Boukhalfa (26). Dank ihnen ist der FCSG neu der erste Verfolger von Leader Thun.

Die beiden Deutschen sind im Tessin klar die Besten im St. Galler Ensemble. Das anerkennt auch Lugano-Trainer Mattia Croci-Torti (43) nach Schlusspfiff in der Pressekonferenz. Sowieso hat er für die Espen, wie schon im September, als Lugano im Kybunpark 0:1 verlor, nur lobende Worte parat. «Die beiden, die die Tore gemacht haben, sind Spieler mit Bundesliga-Erfahrung – nicht irgendwelche, die nur ein Spiel dort bestritten haben. Das sind echte Spieler, die in einer Mannschaft spielen, die gewinnen will», so Croci-Torti.

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Bereicherung für die Liga

Daschner und Boukhalfa haben dem St. Galler Sieg ihren Stempel aufgedrückt. Dabei sind ihre Tore nur das i-Tüpfelchen. Zumal sie auch mit ihrer Laufbereitschaft und ihrer Physis im Zentrum dominieren. Längst sind die beiden zu einer wahren Bereicherung für die Super League geworden.

Dabei steht Daschner in dieser Saison erst bei seinem dritten Einsatz. Im Sommer musste er sich unters Messer legen, weil ihm die linke Kniescheibe herausgesprungen ist. Boukhalfa dagegen wechselte im Juli vom FC St. Pauli in die Ostschweiz und skort seither so fleissig wie ein Offensivspieler. Nach 13 Einsätzen steht er bei sieben Toren und zwei Assists – auch wenn man seine drei verwerteten Penaltys abzieht, bleibt es eine beachtliche Statistik für einen Mittelfeldspieler.

Hohe Qualität im Mittelfeld

Die Leistung von Daschner und Boukhalfa in Lugano haben dem Trainer Enrico Maassen (41) ein grosses Lächeln ins Gesicht gezaubert. Und dessen Freude dürfte noch grösser werden, wenn Lukas Görtler (31) und Behar Neziri (22) nach abgesessener Sperre zurückkehren. Dann wird die Qualität im Mittelfeld noch einmal deutlich steigen und den Coach im Zentrum vor die Qual der Wahl stellen.

In seinem 3-1-4-2-System setzt Maassen auf drei zentrale Mittelfeldspieler. Einer von Daschner, Boukhalfa, Görtler oder Neziri muss also wohl oder übel auf der Bank Platz nehmen – ebenso wie Mihailo Stevanovic (23), Jordi Quintillà (32), der ohnehin nur noch als Ergänzungsspieler dient und im Cornaredo nach längerem wieder einmal zu einem Mini-Einsatz kam, oder irgendwann Betim Fazliji (26), der seit langem verletzt fehlt.

So oder so: Diese «Problematik» spricht für die enorme Qualität und Tiefe im St. Galler Mittelfeld – sodass die Frage erlaubt ist: Ist das FCSG-Mittelfeld das beste der Liga?

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Super League 25/26, Championship Round
Mannschaft
SP
TD
PT
1
FC Thun
FC Thun
31
37
71
2
FC St. Gallen
FC St. Gallen
31
23
56
3
FC Basel
FC Basel
31
8
52
4
FC Lugano
FC Lugano
31
10
51
5
FC Sion
FC Sion
31
9
46
6
BSC Young Boys
BSC Young Boys
31
5
46
Champions League-Qualifikation
UEFA Europa League-Qualifikation
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