Das sagt Imeri zum Torjubel gegen Ex-Verein YB
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«Da kommen Emotionen hoch»:Das sagt Imeri zum Torjubel gegen Ex-Verein YB

«Bei uns fühlt er sich wohl»
Im Thuner Jubel vergisst Imeri seine YB-Herkunft

Der eindrückliche Thuner Sieg im Berner Derby gegen YB ist für Kastriot Imeriein spezieller. Er steht bei beiden Teams unter Vertrag. Klar ist: Das wieder aufblühende Supertalent hat sich aktuell voll zu Thun bekannt.
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Höhenflug: Imeri ist bei Thun mittendrin und steuert ein wichtiges Tor bei.
Foto: Zamir Loshi/freshfocus

Darum gehts

KI-generiert, redaktionell geprüft
  • Diese Gesten zeigen Imeris grosse Verbindung mit Thun
  • Er trifft gegen seinen Besitzerklub und jubelt ausgelassen
  • Das sagen Imeri, Bertone und Lustrinelli
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Simon StrimerReporter & Redaktor Sport

Nach dem Interview muss die Freude raus. Kastriot Imeri (25) brüllt nach dem Thuner Triumph über YB durch die Katakomben der Stockhorn-Arena. Derby-Freude pur. Dann, während Teamkollege Rastoder Rede und Antwort steht, nochmals: Imeri schreit, lacht, sodass sich Rastoder schmunzelnd umdrehen muss.

Jubeln kann Imeri schon während des Spiels. Er schiesst gegen YB das 1:0, das nach der Pause alles ins Rollen bringt. 14 Minuten später stehts 3:0. Am Ende 4:1. Imeri lässt seiner Freude freien Lauf, hält sich nicht zurück. Auch wenn YB immer noch sein Besitzerklub ist. Der Genfer ist nach Thun für diese Saison ausgeliehen mit Kaufoption.

War sein ausgelassener Jubel gewollt oder in den Emotionen passiert? «Es war heute nicht unbedingt gewollt, aber die Thuner Fans haben mich heute stark gepusht. Ich habe es heute für sie getan», sagt Imeri nach der Partie.

Im Berner Oberland blüht der Genfer auf

Nach dem Wechsel von Genf zu YB 2022 war Imeri ligainterner Rekordtransfer. In drei Jahren in Bern ist das ehemalige Supertalent jedoch nie richtig in Fahrt gekommen. Nun blüht er auf. Und seine Taten sprechen auf und neben dem Platz eine klare Sprache: Imeri hat sich voll zu Thun bekannt.

Der Genfer spricht davon, im Berner Oberland «wie in einer grossen Familie» zu sein. Passend dazu sagt Thun-Leithammel Leonardo Bertone: «Er ist das beste Beispiel: Wenn man hierhin kommt, kommt man in ein Team, das funktioniert, das harmoniert. Jeder kann sich einbringen und einleben.»

Imeri-Versteher Lustrinelli: «Bei uns fühlt er sich wohl»

Eine starke Verbindung hat Imeri seit der Zeit in der U21-Nati mit dem jetzigen Thun-Trainer Mauro Lustrinelli. Dieser hatte einen grossen Anteil daran, dass Imeri im Sommer in Thun gelandet ist. Nun sagt Lustrinelli: «Kastriot ist in einem unglaublichen Team mit grossem Teamspirit angekommen. Aber er selber hat auch viel Energie reingebracht – und natürlich Qualität. Bei uns fühlt er sich wohl.»

Schon nach Ankunft in Thun sagte Imeri im grossen Blick-Interview verheissungsvoll: «Hier gibts eine Energie, die ich noch nirgendwo sonst gespürt habe. Alle wollen das Gleiche. Ich glaube, dass niemand für etwas kämpfen will, wenn es keinen Grund dafür gibt. Hier gibts einen starken Grund: die Familie, die der Klub ist.»

Es gibt einen Klecks im Reinheft

Im Berner Oberland fliegen Imeri die Herzen zu. Einzig etwas muss er austreiben: Beim Stand von 3:1 fällt er per dreister Schwalbe ohne gegnerische Berührung zu Boden, sieht Gelb. Als er nach dem Spiel durch die Katakomben brüllt, ist diese Szene im Berner Oberland jedoch längst vergessen.

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Super League 25/26
Mannschaft
SP
TD
PT
1
FC Thun
FC Thun
32
36
71
2
FC St. Gallen
FC St. Gallen
31
23
56
3
FC Lugano
FC Lugano
32
11
54
4
FC Basel
FC Basel
32
8
53
5
BSC Young Boys
BSC Young Boys
32
5
47
6
FC Sion
FC Sion
31
9
46
7
FC Luzern
FC Luzern
31
6
39
8
FC Lausanne-Sport
FC Lausanne-Sport
32
-7
39
9
Servette FC
Servette FC
31
-3
36
10
FC Zürich
FC Zürich
31
-16
34
11
Grasshopper Club Zürich
Grasshopper Club Zürich
31
-23
24
12
FC Winterthur
FC Winterthur
32
-49
19
Meisterschaftsrunde
Abstiegsrunde
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