10-Jahres-Vertrag für Nati-Star
Dzemaili vor Wechsel zu YB!

Auf Plastik spiele er nie im Leben, sagte Blerim Dzemaili noch vor kurzem. Nun die grosse Wende. YB kann sich freuen.
Publiziert: 15.07.2015 um 23:50 Uhr
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Aktualisiert: 30.09.2018 um 16:59 Uhr
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Nati-Star Blerim Dzemaili steht vor einem Wechsel zu den Berner Young Boys.
Foto: Toto Marti
Von Michael Schifferle und Andreas Böni

Christian Constantin flog extra mit dem Privat-Jet nach Istanbul. Machte ihm mit einem finanziell sehr lukrativen Angebot einen Wechsel zu Sion schmackhaft. Nützt wohl alles nichts: Nati-Star Blerim Dzemaili steht vor einem Wechsel zu den Berner Young Boys.

Auch mit YB führte der 29-Jährige seit längerem Gespräche. Zuletzt deutete aber wenig darauf hin, als wechsle der Galatasaray-Mittelfeldspieler in die Hauptstadt. Erst recht, nachdem Dzemaili Gespräche mit den Premier-League-Klubs Aston Villa und Stoke geführt hatte.

Was hat nun den Meinungsumschwung bewirkt? Ganz einfach: YB bietet Dzemaili einen 10-Jahres-Vertrag. Will ihn auch nach der Karriere einbinden. Für Dzemaili, der immer betonte, dereinst Sportchef werden zu wollen, eine höchst attraktive Offerte.

Was einen Wechsel zu YB ebenfalls begünstigt: persönliche Beziehungen zu den Verantwortlichen. Unter Sportchef Bickel wurde Dzemaili zweimal Meister mit dem FCZ. Assistenzcoach damals: Harry Gämperle, der heutige Co-Trainer von YB-Chef Uli Forte. Und Forte kennt Dzemaili nicht zuletzt, seit dieser bei Napoli hospitierte – auf Vermittlung Dzemailis. Als Forte 2013 Trainer des Jahres wurde, dankte er Dzemaili während seiner Rede ausdrücklich dafür. Nun arbeiten sie wohl zusammen.

Der sich anbahnende Transfer ist insofern erstaunlich, als Dzemaili noch vor kurzem kategorisch ausgeschlossen hatte, auf Kunstrasen zu spielen. Jetzt die Wende. Ein 10-Jahres-Vertrag ist auch für einen Nati-Spieler zu reizvoll.

Was sagt Galatasaray? Dzemailis Besitzer verlangt zwei Millionen Ablöse. Eine Summe, die YB problemlos zahlt.

Credit Suisse Super League 24/25
Mannschaft
SP
TD
PT
1
Servette FC
Servette FC
30
9
51
2
FC Basel
FC Basel
29
28
49
3
BSC Young Boys
BSC Young Boys
30
11
49
4
FC Lugano
FC Lugano
30
5
48
5
FC Luzern
FC Luzern
29
8
47
6
FC Zürich
FC Zürich
30
1
46
7
FC Lausanne-Sport
FC Lausanne-Sport
30
5
41
8
FC St. Gallen
FC St. Gallen
29
1
39
9
FC Sion
FC Sion
30
-7
35
10
Yverdon Sport FC
Yverdon Sport FC
30
-18
32
11
Grasshopper Club Zürich
Grasshopper Club Zürich
29
-12
27
12
FC Winterthur
FC Winterthur
30
-31
23
Meisterschaftsrunde
Abstiegsrunde
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