Hoppla! Neue Liebe. Neuer Klub. Neuer Name. Da verändert jemand radikal sein Leben. Es ist Nati-Star Blerim Dzemaili (28). Oder eben neu: Xhemaili.
Er war es, der uns zuletzt auf unsere Knie sinken liess. Am 1. Juli, um 20.28 Uhr. Argentinien geht im WM-Achtelfinal gegen uns in der Verlängerung in Führung. Und da kommt Dzemaili.
Mit seinem Kopfball Sekunden vor Schluss kann er die ganze Schweiz erlösen. Aber leider schlägt das Leder an den Pfosten. Die Nati scheidet aus, wir versinken im Tränenmeer.
Es ist der Tiefpunkt einer für Dzemaili unglücklichen Zeit als Fussballer. Bei Napoli und in der Nati stehen ihm andere vor der Sonne. Blerim muss etwas verändern. Und wie er das macht!
Die neue Frau an seiner Seite hilft ihm dabei. Sie heisst Erjona Sulejmani. Verliebt haben sich die beiden während Blerims Zeit am Fusse des Vesuvs.
Die hübsche Albanerin arbeitet als Model und soll schon ein Angebot vom «Playboy» erhalten haben. Angeblich seien ihr rund 125 000 Franken für Oben-ohne-Bilder geboten worden – doch Erjona lehnte (leider) ab!
Mit ihr flüchtet Dzemaili nach Istanbul und unterschreibt bei Galatasaray einen Dreijahresvertrag. Dort trifft er auf den italienischen Trainer Cesare Prandelli. Blerims Chancen auf einen Stammplatz stehen gut.
Nicht genug. Eine grosse Veränderung steht noch an: Sein neues Leben am Bosporus läutet der Mittelfeldspieler gleich mit neuem Namen ein. Bei Gala steht unter der Trikotnummer 6 nicht mehr Dzemaili, sondern Xhemaili. Auch auf seinem Twitter-Profil (22 000 Follower) ändert er den Namen.
Xhemaili ist die albanische Schreibweise seines Familiennamens. Hintergrund: Blerim ist in Tetovo (heute Mazedonien) geboren. Hat albanische Wurzeln. So wie auch seine Nati-Kollegen Xherdan Shaqiri (22) und Granit Xhaka (21).
Ob Dzemaili auch bald mit seinem neuen Namen in der Schweizer Nati aufläuft? Xhemaili, Xhaka und Xherdan: Wir hätten die Triple-X-Power im Nationalteam. Was das bedeuten kann, weiss jeder, der diesen Action-Film (mit Vin Diesel) mal gesehen hat.