Fast hätte der Underdog aus Southampton den Final des FA-Cups erreicht. Aber eben nur fast. Am Schluss ist Manchester City doch eine Nummer zu gross und kann einen 0:1-Rückstand noch zu einem Sieg drehen.
Southampton hält gegen die spielbestimmenden Skyblues mit einer defensiven Meisterleistung dagegen, steht hinten dicht, verschiebt klug und macht dem Gegner das Leben schwer. Immer wieder läuft sich das Starensemble aus Manchester an der kompakten Abwehr der Saints fest, gefährliche Abschlüsse bleiben Mangelware. Kovacic sorgt mit einem Sololauf für die beste Gelegenheit der ersten Hälfte, doch sein Schuss rauscht knapp am Tor vorbei. Auch der zweite Durchgang startet zäh – City drängt zwar auf den Führungstreffer, findet aber weiter kaum Lücken.
Und dann jubeln plötzlich die Saints: Azaz dreht sich an der Strafraumgrenze clever um die eigene Achse und jagt den Ball mit perfektem Abschluss zum 1:0 ins Eck (79.). Citys Titelträume drohen zu platzen, doch nur Augenblicke später schlägt der eingewechselte Doku zurück – sein Schuss wird abgefälscht und landet unhaltbar zum Ausgleich im Netz (82.).
Die Partie nimmt jetzt richtig Fahrt auf: City lässt nicht locker, setzt den Gegner weiter unter Druck und belohnt sich kurz darauf durch ein Traumtor von Nico González, der den Ball in den Winkel hämmert (87.). In der Schlussphase werfen die Saints alles nach vorne, kommen aber gegen die abgezockte City-Defensive nicht mehr entscheidend zum Abschluss.
Nach nervenaufreibenden sieben Minuten Nachspielzeit steht fest: Manchester City siegt mit 2:1, zieht erneut in den FA-Cup-Final ein und wahrt damit die Chance auf einen weiteren Titel. Gegner im Endspiel am 16. Mai im Wembley wird entweder Leeds oder Chelsea, die am Sonntag (16 Uhr) aufeinandertreffen, sein.




