Lazio setzt sich im Halbfinal-Rückspiel der Coppa Italia im Penaltyschiessen gegen Atalanta durch und folgt damit Inter (3:2 gegen Como) ins Endspiel (13. Mai).
Nach dem 2:2 in Rom dauert es in Bergamo lange, bis die ersten Tore fallen. Das Heimteam hat zwar die leicht besseren Chancen, verpasst aber die Führung – auch weil ein Treffer von Ederson nach einer Stunde nach VAR-Intervention wegen eines Fouls nicht zählt.
So sind es schlussendlich die Gäste, die das Skore eröffnen – Alessio Romagnoli trifft in der 84. zur Führung. Der Kroate Mario Pasalic gleicht aber postwendend aus, sodass die Partie in die Verlängerung geht.
In dieser beklagt Atalanta ein weiteres aberkanntes Tor, diesmal ist es Giacomo Raspadoris Treffer, der wegen Abseits zurückgenommen wird. Lazio rettet sich mit null Schüssen und 27 Prozent Ballbesitz ins Penaltyschiessen. Dort geht es für die Bergamasken eigentlich gut los, da Raspadori den ersten verwandelt und Lazios Nuno Tavares verschiesst. Im Anschluss scheitern aber vier (!) Atalanta-Profis (Scamacca, Zappacosta, Pasalic und De Ketelaere) in Serie an Lazio-Goalie Edoardo Motta. Weil bei Lazio nur Tavares und Danilo Cataldi verschiessen, setzt sich Lazio mit 2:1 Penaltys durch.





