Werder Bremen gewinnt ein wildes Nordderby gegen den HSV mit 3:1. Das Team von Daniel Thioune holt somit wichtige Zähler im Abstiegskampf. Nach Punkten ziehen die Werderaner mit dem Rivalen aus Hamburg gleich.
Die Hausherren, die im heimischen Weserstadion von einer gigantischen Choreographie der Fans über mehrere Tribünen aufs Spiel eingestimmt werden, treten von Anfang an dominant auf. In der 37. Minute trifft der von einer Verletzung genesene Jens Stage zum 1:0. Der Däne steigt nach einer Flanke von Yukinari Sugawara von rechts am höchsten und verwertet per Kopf. Die Freude währt aber nur kurz. Die Gäste schlagen postwendend zurück.
Nicolas Capaldo schlägt nach einem Hamburger Ballgewinn einen langen Ball aus dem eigenen Strafraum nach vorne. Dort setzt sich Mittelstürmer Robert Glatzel im Laufduell robust gegen Karim Coulibaly durch und trifft aus spitzem Winkel von rechts sehenswert in die weite Ecke. Der Zweikampf hält dem VAR-Check stand.
Miro Muheim verletzt sich
Nach dem Seitenwechsel fehlt zunächst die ganz grosse Torgefahr, ehe Stage mit seinem zweiten Treffer des Tages mit einem präzisen Distanzschuss aus gut 20 Metern via Latte zur erneuten Werder-Führung trifft. Diesmal ist der HSV zu keiner Antwort fähig. Und es kommt noch bitterer aus Sicht der Gäste.
In der 75. Minute vertritt sich Nati-Verteidiger Miro Muheim das Knie und muss ausgewechselt werden (siehe Video). Ob es sich um eine schwerwiegende Verletzung handelt, ist noch nicht bekannt.
Vier Minuten später fliegt Ex-FCB-Stürmer Philip Otele vom Platz. Der Nigerianer, der erst 13 Minuten zuvor eingewechselt wurde, kommt im Duell mit dem Spanien-Schweizer Cameron Puertas zu spät und tritt ihm aufs Schienbein. Nach VAR-Intervention sieht er Rot. Das gleiche Schicksal ereilt dann beinahe auch noch Bakery Jatta, der erst für Muheim ins Spiel gekommen ist. In dieser Szene kommt dem HSV der Videoschiri dann aber zu Hilfe, so dass der Platzverweis gegen den Gambier in eine Gelbe Karte umgewandelt wird.
Einen weiteren Platzverweis kassiert in der Nachspielzeit aber HSV-Assistenztrainer Loïc Favé nach einer Rudelbildung vor den Trainerbänken in der Nachspielzeit, nachdem Puertas mit dem 3:1 alles klargemacht hat. Der Lausanner galt lange als Nati-Hoffnung, seine Einbürgerung verzögert sich aufgrund eines Verkehrsdelikts aus dem Jahr 2019 aber weiter.
Mannschaft | SP | TD | PT | ||
|---|---|---|---|---|---|
1 | Bayern München | 30 | 80 | 79 | |
2 | Borussia Dortmund | 30 | 30 | 64 | |
3 | RB Leipzig | 30 | 22 | 59 | |
4 | VfB Stuttgart | 30 | 20 | 56 | |
5 | TSG Hoffenheim | 30 | 15 | 54 | |
6 | Bayer Leverkusen | 30 | 19 | 52 | |
7 | SC Freiburg | 30 | -4 | 43 | |
8 | Eintracht Frankfurt | 30 | -2 | 42 | |
9 | FC Augsburg | 30 | -16 | 36 | |
10 | FSV Mainz | 30 | -9 | 34 | |
11 | Union Berlin | 30 | -18 | 32 | |
12 | 1. FC Köln | 30 | -7 | 31 | |
13 | Borussia Mönchengladbach | 30 | -14 | 31 | |
14 | Hamburger SV | 30 | -15 | 31 | |
15 | Werder Bremen | 30 | -18 | 31 | |
16 | FC St. Pauli | 30 | -25 | 26 | |
17 | VfL Wolfsburg | 30 | -25 | 24 | |
18 | 1. FC Heidenheim 1846 | 30 | -33 | 19 |






