SG Dynamo Dresden
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Hertha BSC
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Hertha BSC
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Winkler 80'
Hier rennen die Dynamo-Chaoten übers Feld
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Unterbruch in 2. Bundesliga:Hier rennen die Dynamo-Chaoten übers Feld
04.04.2026, 21:24 Uhr

Fan-Eklat in Dresden

Nach rund 18 Minuten springen plötzlich Anhänger von Dynamo Dresden über die Abschrankungen und machen sich auf in Richtung Hertha-Block. Dort bewerfen sich die Fanlager mit Pyrotechnik, Schiedsrichter Sven Jablonski schickt die Teams in die Kabine. Zuvor haben sich schon Berliner Ultras Zugang zum Innenraum verschafft. Die Polizei betritt den Rasen. Einige Raketen landen auch in anderen Sektoren. Danach rennen die Chaoten – von Polizisten verfolgt – übers Spielfeld zurück in ihren Sektor und brennen dort eine Hertha-Fahne ab, Der Gästeblock lichtet sich zunehmend.

Als das Spiel nach rund 20 Minuten wieder angepfiffen wird, herrscht in beiden Fanlagern beängstigende Stille. «Das ist unwirklich, wir stehen alle unter Schock», sagt Dynamo-Sportgeschäftsführer Sören Gonther. Ihm zufolge sei ein Fahnenklau der Dresdener Fans Auslöser dafür gewesen, dass Hertha-Fans den Innenraum hätten stürmen wollen. «Das war ein ganz grosser Schuss in den Ofen – völlig daneben!», sagt Stephan Zimmermann, Dresdens Geschäftsführer Finanzen, im Pausen-Interview bei Sky.

04.04.2026, 22:56 Uhr

90. Minute (+8)

Fazit:
Hertha BSC gewinnt mit 1:0 das Skandalspiel bei Dynamo Dresden und wahrt den letzten Funken der Aufstiegshoffnung. Nachdem die erste Hälfte eher den Gästen gehörte, begannen die Dresdner deutlich verbessert die zweite Halbzeit. Gleich mehrfach näherten sich die Mannen von Thomas Stamm dem Tor von Tjark Ernst an. Spätestens mit dem Platzverweis von Josip Brekalo wurde die Partie von den Hausherren komplett bestimmt. Allerdings wollte der Ball nicht ins Netz. Zu allem Überfluss verschossen die Gastgeber noch einen Elfmeter, ehe kurz darauf ein Konter die Führung für die Herthaner brachte. Anschliessend verteidigte der Hauptstadtklub aufopferungsvoll und rettete den knappen Sieg über die Zeit. Für Dresden geht es kommende Woche beim 1. FC Nürnberg weiter, während die Alte Dame den 1. FC Kaiserslautern empfangen wird.

04.04.2026, 22:48 Uhr
Spielende
Spielende

90. Minute (+7)

Spielende

04.04.2026, 22:48 Uhr

90. Minute (+7)

Hertha BSC bricht einen Angriff ab und hält das Leder weit weg vom eigenen Kasten. Dadurch passiert nichts mehr und der Hauptstadtklub gewinnt mit 1:0 in Dresden.

04.04.2026, 22:48 Uhr

90. Minute (+6)

In der sechsten und letzten Minute der Nachspielzeit bekommt Dynamo Dresden nochmal eine Ecke, doch am ersten Pfosten legt Christoph Daferner das Leder rund einen Meter über die Latte.

04.04.2026, 22:46 Uhr

90. Minute (+4)

Nils Fröling lässt sich auf eine Diskussion mit Deyovaisio Zeefuik ein und so verschwinden die nächsten Sekunden von der Uhr.

04.04.2026, 22:44 Uhr
Spielerwechsel
Spielerwechsel

90. Minute (+3)

Auswechslung bei Hertha BSC: Marten Winkler

04.04.2026, 22:44 Uhr
Spielerwechsel
Spielerwechsel

90. Minute (+3)

Einwechslung bei Hertha BSC: Julian Eitschberger

04.04.2026, 22:43 Uhr

90. Minute (+2)

Jonas Sterner probiert es vom rechten Strafraumeck. Doch sein Schuss aufs lange Eck kratzt Tjark Ernst noch von der Linie, ehe Toni Leistner die Situation vorerst klären kann.

04.04.2026, 22:42 Uhr

90. Minute

Nachspielzeit: Es werden 6 Minuten nachgespielt.

04.04.2026, 22:42 Uhr

90. Minute

Die Hausherren finden keine konstante Lösung für das Abwehrbollwerk der Herthaner, sodass sich die Gefahr für den Kasten von Tjark Ernst in Grenzen hält.

Chaoten werfen sich Pyros an
«Hat nichts mit Fussball zu tun» – Eklat schockiert Klubbosse

Das Spiel zwischen Dynamo Dresden und Hertha liefert einen Eklat. Nach einem Platzsturm seitens der Dresdner Anhänger fliegen Pyro-Fackeln in den Gästeblock. Die Partie wird unterbrochen.
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Die Partie zwischen Dynamo Dresden und Hertha wird von Ausschreitungen überschattet.
Foto: IMAGO/Steinsiek.ch
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Carlo SteinerRedaktor Sport

Über Fussball spricht nach dem Spiel zwischen Dynamo Dresden und Hertha keiner. Die Partie im Rudolf-Harbig-Stadion wird von einem Fanskandal überschattet.

Nach knapp 19 Minuten stürmen rund 100 Chaoten aus dem Dresdner K-Block auf den Rasen. Die Meute begibt sich zum Gästesektor, es fliegen Pyros auf die Berliner Fans. Auslöser der Tumulte ist ein Fahnen-Diebstahl seitens der Dynamo-Fans im Vorfeld des Spiels. Als Reaktion darauf beginnen Anhänger der Hertha damit, Pyros aufs Feld und die benachbarten Blöcke zu werfen. Es folgt der Platzsturm. Die Fackeln fliegen zwischen den Fanlagern hin und her. Auch von den Hertha-Anhängern begibt sich ein halbes Dutzend in den Innenraum der Arena.

Schiedsrichter Sven Jablonski bittet die beiden Mannschaften in die Kabinen. Erst nach einer rund 20-minütigen Unterbrechung wird die Partie fortgesetzt.

Die Tumulte vor dem Gästeblock werden von der Polizei aufgelöst. Die Beamten jagen die Übeltäter über den Platz zurück in den Bereich der Heimfans. Den TV-Bildern nach zu beurteilen, schaffen es alle Chaoten zurück in den Block, wo sie wenig später die geklaute Fahne in Brand setzen. Die Hertha-Fanszene verlässt in der zweiten Halbzeit das Stadion.

Klubverantwortliche verurteilen die Ausschreitungen

In der Pause des Spiels äussern sich auch die beiden Geschäftsführer zu den Vorfällen. «Es gibt zurzeit eine grosse Diskussion über die Sicherheit in den deutschen Stadien (unter anderem über personalisierte Tickets, Anm. d Red.). Da wollten wir als Fanvertreter die Interessen der Fans stärken. Da ist das heute ein Schuss in den Ofen. Das ist nicht das, wofür wir stehen, arbeiten und kämpfen», erklärt Stephan Zimmermann. Sein Berliner Gegenüber, Peter Görlich, pflichtet ihm bei: «Solche Szenen haben überhaupt nichts mit Fussball zu tun. Das ist Wasser auf die Mühlen der Kritiker. Ich kann mich an der Stelle nur bei allen entschuldigen. Wir sind für eine lebendige Fanszene, aber sobald Gewalt im Spiel ist, hörts bei mir auf.» 

Fussball wird dann doch auch noch gespielt: Das abstiegsbedrohte Dynamo mit dem Schaffhauser Trainer Thomas Stamm verliert trotz Überzahl mit 0:1. Nach der Roten Karte gegen den Kroaten Josip Brekalo verschiesst Dresdens Vincent Vermeij in der 77. Minute einen Penalty. Kurz darauf markiert Marten Winkler den einzigen Treffer des Abends. Eine Randnotiz an einem schwarzen Abend für den deutschen Fussball. 

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2. Bundesliga 25/26
Mannschaft
SP
TD
PT
1
Schalke 04
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28
15
55
2
SC Paderborn 07
SC Paderborn 07
28
16
54
3
SV 07 Elversberg
SV 07 Elversberg
28
18
52
4
SV Darmstadt 98
SV Darmstadt 98
28
18
50
5
Hannover 96
Hannover 96
28
12
50
6
Hertha BSC
Hertha BSC
28
10
47
7
1. FC Kaiserslautern
1. FC Kaiserslautern
28
7
43
8
1. FC Nürnberg
1. FC Nürnberg
28
0
37
9
Karlsruher SC
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28
-9
37
10
VfL Bochum
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28
-1
33
11
Arminia Bielefeld
Arminia Bielefeld
28
1
31
12
Fortuna Düsseldorf
Fortuna Düsseldorf
28
-17
31
13
1. FC Magdeburg
1. FC Magdeburg
28
-8
30
14
Eintracht Braunschweig
Eintracht Braunschweig
28
-15
30
15
SG Dynamo Dresden
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28
-2
29
16
Holstein Kiel
Holstein Kiel
28
-8
29
17
SpVgg Greuther Fürth
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28
-21
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SC Preußen 06 Münster
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28
-16
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Aufstieg
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Abstieg
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Schalke 04
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SC Paderborn 07
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SV 07 Elversberg
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Hertha BSC
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Karlsruher SC
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28
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VfL Bochum
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-1
33
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Arminia Bielefeld
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28
1
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12
Fortuna Düsseldorf
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-17
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28
-8
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14
Eintracht Braunschweig
Eintracht Braunschweig
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30
15
SG Dynamo Dresden
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28
-2
29
16
Holstein Kiel
Holstein Kiel
28
-8
29
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SpVgg Greuther Fürth
28
-21
29
18
SC Preußen 06 Münster
SC Preußen 06 Münster
28
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Schiedsrichter
Referee
Sven
Jablonski
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Samstag
04. April 2026 um 20:30 Uhr
Stadion
Dresden, Deutschland
Rudolf-Harbig-Stadion
Kapazität
32'249
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