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HC Sierre
HC Sierre
Beendet
4:1
(1:0 | 0:1 | 3:0)
HC La Chaux-de-Fonds
HC La Chaux-de-Fonds
Kast 12'
Vouillamoz 50'
Bougro 54'
Maurer 60'
Bohler 29'
Hier freuen sich die Spieler des HC Sierre
0:14
Trotzdem kein Aufstieg:So feiert der HC Sierre den Titel in der Swiss League
07.04.2026, 22:34 Uhr

Verabschiedung

Verabschiedung: Das war’s! Vielen Dank fürs Mitlesen, ich wünsche eine erholsame Nacht und morgen einen schönen Tag.

07.04.2026, 22:34 Uhr

Ausblick

Die Saison in der Swiss League ist damit beendet. Leider wird es keine Ligaqualifikation gegen Ajoie geben. Dafür geht es morgen um 20:00 Uhr mit den National-League-Playoffs weiter.

07.04.2026, 22:24 Uhr

Fazit 3. Drittel

Sierre kann sich in der fünfminütigen Überzahl mehrere gute Möglichkeiten erarbeiten, unter anderem scheitert Fuhrer völlig frei aus dem Slot an Östlund. Der Schlussmann der Gäste lässt die Walliser ein ums andere Mal verzweifeln und hält alles, was auf seinen Kasten kommt. Die Hausherren verpassen es damit in Überzahl, die Weichen auf Sieg zu stellen. Anschliessend entwickelt sich ein offener Schlagabtausch mit Chancen auf beiden Seiten. In der 50. Minute sorgt dann Vouillamoz dafür, dass die Halle in Sierre bebt. Nach einem Abschluss von Riat lässt Östlund prallen, Vouillamoz reagiert am schnellsten und trifft zum 2:1. La Chaux-de-Fonds gelingt danach keine Reaktion mehr, im Gegenteil. In der 54. Minute sorgt Bougro mit einer starken Einzelleistung zum 3:1 für die Entscheidung. Anschliessend lässt sich die Party im Wallis nicht mehr stoppen. In den letzten Minuten lässt das Team von Chris McSorley nichts mehr zu und sorgt kurz vor Schluss mit dem Empty-Netter durch Maurer für den 4:1-Endstand. Sierre ist damit zum ersten Mal seit 1968 Swiss-League-Meister. Nach einer dominanten Regular Season und überragenden Playoffs ist dieser Titel hochverdient. Freuen wird es auch den HC Ajoie, da Sierre nicht aufstiegsberechtigt ist und die Ligaqualifikation damit entfällt.

07.04.2026, 22:21 Uhr
Spielende
Spielende

60. Minute: Spielende (4:1).

Da war’s! Die Helme fliegen in die Luft, die Spieler fallen sich in die Arme. Sierre ist Swiss-League-Meister!

07.04.2026, 22:18 Uhr
Tor
Tor

60. Minute: Tooor für HC Sierre zum 4:1. M.Maurer trifft ins leere Tor.

Maurer sorgt für die Entscheidung! Der Sierre-Verteidiger klärt aus der eigenen Zone und trifft ins verwaiste Tor zum 4:1.

07.04.2026, 22:17 Uhr

60. Minute

Sierre kann kontern, doch die Walliser spielen es zu kompliziert und verlieren die Scheibe, statt einfach aufs leere Tor zu schiessen.

07.04.2026, 22:16 Uhr

59. Minute

La Chaux-de-Fonds setzt sich mit sechs Feldspielern nochmals in der offensiven Zone fest. Vor Giovannini entsteht ein wildes Gewusel, alle stochern nach, am Ende wird die Partie aber unterbrochen, Giovannini hat die Scheibe unter sich begraben.

07.04.2026, 22:15 Uhr

58. Minute

Zwei Minuten vor Schluss feiern die Fans in Sierre bereits den Titel. Viele leuchten mit den Handytaschenlampen und sorgen damit für eine tolle Atmosphäre.

07.04.2026, 22:14 Uhr

58. Minute

Völlmin ist zurück von der Strafbank, somit lassen die Gäste auch diese Chance ungenutzt. Nun spricht wirklich kaum noch etwas für La Chaux-de-Fonds.

07.04.2026, 22:13 Uhr

57. Minute: Timeout La Chaux-de-Fonds

Teppo Kivelä nimmt sein Timeout, Östlund verlässt anschliessend seinen Kasten, La Chaux-de-Fonds geht all-in.

Sierre krallt sich SL-Titel
Meisterleistung von McSorley, Jammer für unser Hockey

Erstmals seit 1968 ist der HC Sierre wieder Meister der zweithöchsten Liga. Möglich macht es ein 4:1-Erfolg im fünften Spiel und auch in der Finalserie gegen La Chaux-de-Fonds. Davon profitiert auch Ajoie, das gratis zum Ligaerhalt in der National League kommt.
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Der HC Sierre bejubelt den Meistertitel.
Foto: keystone-sda.ch
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Marcel AllemannReporter Eishockey

Trotz den zwei letzten Kanterniederlagen (2:7, 0:5) ist La Chaux-de-Fonds in diesem fünften Swiss-League-Finalspiel nicht bereit, für die Meisterparty von Sierre Spalier zu stehen. Der frühere National-League-Spieler Timothy Kast bringt die Walliser zwar standesgemäss in Führung, aber Ex-ZSC-Junior Noah Böhler sorgt in Überzahl für den Ausgleich. Es ist der erste Treffer für La Chaux-de-Fonds nach zuvor 135 torlosen Minuten und gibt den Neuenburgern neuen Mumm dafür, in Sierre die Party zu crashen.

Auch während einer hart gepfiffenen Fünfminuten-Strafe inklusive Restausschluss für den erfahrenen ChdF-Verteidiger Tim Grossniklaus kann Sierre nicht für die Differenz sorgen. Beginnen jetzt die Hände der Walliser zu zittern? Schliesslich beruhigen Mathieu Vouillamoz (50.) und Jordann Bougro (54.) mit einem Doppelschlag die Nerven ihrer Fans. Die Entscheidung.

Der Meistertitel von Sierre ist ein Beispiel für einen perfekten Neuaufbau. 2013 war der damalige NLB-Verein am Boden und ging Konkurs, was ihn bis in die 3. Liga hinunterspülte. Innert sechs Jahren kehrte der Traditionsverein jedoch in die zweithöchste Liga zurück. Richtig Schwung kam in die Sache, als Chris McSorley 2023 einstieg – zunächst als Miteigentümer, dann als Sportchef und seit dieser Saison auch als Trainer. Der umtriebige Kanadier weiss wie kaum ein Zweiter, wie eine solche Dreifachfunktion funktioniert. Nach demselben Muster führte der mittlerweile 64-Jährige Anfang der 2000er-Jahre Servette zum Aufstieg und bis an die Spitze der obersten Liga.

McSorley ist der Zeit sportlich voraus

Auch mit Sierre will er in die National League. 2030 soll die neue Valais Arena stehen und als Stadion-Schmuckstück die Voraussetzungen dafür schaffen. Allerdings ist McSorley der Zeit sportlich voraus, was typisch für ihn ist. Bereits auf diese Saison wurde daher der Antrag für einen Aufstieg eingereicht, von der National League aber aus infrastrukturellen Gründen abgelehnt. Die morsche Grabenhalle entspricht nicht deren Anforderungsprofil.

Beim HC Sierre ist man jedoch bereit, die Grabenhalle als Übergangslösung entsprechend anzupassen, sodass ein früherer Aufstieg möglich wäre. Für einen Umbau sollen ein bis zwei Millionen Franken investiert werden. Kenner der örtlichen Gegebenheiten rund um das 1958 entstandene Bauwerk zweifeln allerdings daran, dass dies gelingen kann. Doch eines haben wir in den letzten 25 Jahren gelernt: Chris McSorley sollte man nie unterschätzen. Er hat bereits angekündigt, dass er über 25 Spieler und Trainer verfüge, die bereit seien, den Hammer in die Hand zu nehmen, wenn die Stadt Hilfe benötige. Und sein langjähriger Weggefährte Louis Matte sagte einst über McSorley, dieser wäre sogar in der Lage, Kühlschränke an Eskimos zu verkaufen, wenn er dies wolle.

Ajoie bleibt in der National League

Wie McSorley Sierre in dieser Saison zum souveränen Qualifikationssieg und mit drei 4:1-Siegen in den drei Playoff-Serien ebenso souverän zum Swiss-League-Titel geführt hat, ist auf jeden Fall eine weitere Meisterleistung von ihm. Gleichzeitig ist es aber ein Jammer für unser Hockey, dass seine gut zusammengestellte und strukturiert spielende Mannschaft nun nicht zur Ligaqualifikation gegen Ajoie antreten kann. Denn sie hätte dort gute Chancen. Stattdessen kommt Dauerschlusslicht Ajoie zum dritten Mal in fünf Jahren gratis zum Ligaerhalt, da einzig das im Halbfinal ausgeschiedene Visp und Finalverlierer La Chaux-de-Fonds aufstiegsberechtigt waren.

All jene Fans, die in den letzten Wochen Spiele im Kampf um den Strich in der National League und die Playouts besucht haben, litten letztlich umsonst mit und wurden nicht zum ersten Mal veräppelt. In der Nachbetrachtung haben sie Freundschaftsspiele gesehen und sind einer Farce aufgesessen. Wie lange kann sich die National League dies noch leisten?

Sierre – La Chaux-de-Fonds 4:1

3648 Fans. - Tore: 12. Kast (Völlmin, Bougro) 1:0. 29. Böhler (Kohler, Achermann/PP) 1:1. 50. Vouillamoz (Riat, Privet) 2:1. 54. Bougro (Kast, Vouillamoz) 3:1. 60. Maurer 4:1 (ins leere Tor).

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