Eine Überzahl-Kombination, zu schnell und präzis für die Franzosen, abgeschlossen von Damien Riat. Ein formidabler Sololauf inklusive Schuss ins Glück von J.J. Moser als Supplement – die Schweiz legt im Auftaktspiel in Mailand früh zwei Tore vor. Danach dauerts ein wenig, bis man nachlegen kann: Im Schlussabschnitt beseitigt Timo Meier mittels Doppelschlag die letzten Zweifel.
Die Schweiz bringt ihre Stärken zum Tragen, kombiniert, lässt den Gegner Laufarbeit verrichten, wählt den direkten Weg zum Tor. Im Abwehrbereich lässt man wenig zu, vereinzelte Gegenangriffe, klar, Leonardo Genoni muss zweimal in Extremis eingreifen.
Ansonsten? Im zweiten Abschnitt geht der Gegner in den Infight, greift auf Altbewährtes zurück, das ist dann rustikal: Klammern, Zerren, Halten. Und: Stockschläge à discrétion. Da verliert man etwas den Faden, statt weiter aufs Gaspedal zu drücken, begibt man sich auf Augenhöhe mit dem Gegner. Die Konsequenz? Die Überlegenheit verliert sich im Ungefähren.
Damit verpasst man eine frühere Entscheidung und vielleicht ein paar Tore mehr, die in der Endabrechnung entscheiden können: Will man sich direkt für den Viertelfinal qualifizieren, wird unter Umständen auch die Tordifferenz zu einem Faktor.
Das Fazit? Die Schweiz wird der Favoritenrolle gerecht, der Aussenseiter wird glattgebügelt. Ein paar Tore mehr wären möglich gewesen, allerdings sorgt Genoni mit einigen Interventionen auch dafür, dass die Null stehen bleibt. Insgesamt darf man damit zufrieden sein. Gegen Kanada (am Freitag um 21.10 Uhr) und Tschechien (Sonntag, 12.10) werden mehr als 40 Minuten unter voller Konzentration gefragt sein – aber das wissen die Spieler auch.
Tore: 1. Riat (Kurashev, Andrighetto/PP) 1:0. 4. Moser (Fora) 2:0. 51. Meier (Josi, Kukan) 3:0. 57. Meier (Moser, Fiala) 4:0.
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