Plan gegen Kostenexplosion
Kein Absteiger, Salary Cap und mehr Ausländer!

Die Bosse der zwölf NLA-Klubs denken über einschneidende Massnahmen nach, um die zu hohen Lohnkosten in den Griff zu bekommen.
Publiziert: 16.12.2015 um 09:35 Uhr
|
Aktualisiert: 30.09.2018 um 15:59 Uhr
1/2
Foto: Keystone

Bis zum Januar wollen die NLA-Klubs Vorschläge ausformulieren, die frühestens an der ordentlichen Gesellschafterversammlung im Juni 2016 verabschiedet und auf die Saison 2017/18 umgesetzt werden sollen, wie die NZZ berichtet.

Folgende vier Punkte, um die zu hohen Löhne einzudämmen, wurden an einer Sitzung in Egerkingen diskutiert:

- Die Liga soll für die nächsten drei bis fünf Jahre geschlossen werden. Damit hätten jene Teams, die abstiegsbedroht sind, eine gewisse Planungssicherheit und würden sich nicht zu kostspieligen Notmassnahmen hinreissen lassen.

- Nach dem Vorbild des US-Profisports soll eine Lohnobergrenze, ein Salary Cap, eingeführt werden.

- Die Zahl der Ausländer (derzeit 4) soll erhöht werden, um die Macht der Schweizer Spieler einzuschränken und deren Löhne zu verringern.

- Mäzenen-Beiträge sollen nur noch bis zu einer Höhe von fünf Millionen Franken zulässig sein. Bei Überschreiten dieser Summe würde eine Strafzahlung an die Konkurrenz fällig. (sr)

Externe Inhalte
Möchtest du diesen ergänzenden Inhalt (Tweet, Instagram etc.) sehen? Falls du damit einverstanden bist, dass Cookies gesetzt und dadurch Daten an externe Anbieter übermittelt werden, kannst du alle Cookies zulassen und externe Inhalte direkt anzeigen lassen.
Fehler gefunden? Jetzt melden
Was sagst du dazu?