Erni räumt Goalie ab und macht Weg frei für De Luca
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SCL Tigers – Ambri-Piotta 6:3:Erni räumt Goalie ab und macht Weg frei für De Luca

«Werde viel zu Hause sein»
SCL-Baltisberger über Playoffs und Olympia-Pause

Nach vier Niederlagen melden sich die SCL Tigers eindrucksvoll zurück: Mit einem 6:3-Sieg gegen Ambri-Piotta stoppen die Emmentaler ihren Negativlauf, zeigen mentale Stärke und sichern sich wichtige Punkte im Strichkampf.
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Baltisberger kämpft hart und bringt die Tigers zurück auf die Siegerstrasse.
Foto: Zamir Loshi/freshfocus

Darum gehts

KI-generiert, redaktionell geprüft
  • SCL Tigers beenden Niederlagenserie mit Sieg gegen Ambri-Piotta am 31. Januar
  • Trainer Paterlini betont mentale Stärke und Konstanz als Erfolgsfaktoren
  • Jubiläums-Choreo zum 80-jährigen Bestehen begeistert Fans vor ausverkauften Rängen
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Joël HahnRedaktor Sport

Nach vier Niederlagen in Serie und mehreren bitteren Niederlagen nach Verlängerung haben die SCL Tigers im Strichkampf ein wichtiges Lebenszeichen gesendet. Mit dem Sieg gegen Ambri-Piotta beenden die Emmentaler ihre Durststrecke und zeigen, dass der Glaube an den eigenen Weg trotz Resultatkrise nie verloren ging.

«An der Art und Weise haben wir nichts geändert»

Trainer Thierry Paterlini (50) sieht den Umschwung nicht in taktischen Anpassungen, sondern in der Konsequenz. «Wir haben genau gleich gespielt wie in den letzten Spielen. Wir haben zwar viermal nicht gewonnen, aber auch dreimal in der Verlängerung gespielt. Ich habe das Gefühl, dass wir gut gespielt haben», sagt er. Entscheidend sei gewesen, ruhig zu bleiben: «An der Art und Weise des Spiels haben wir nicht viel geändert. Und heute hat es geklappt.»

Gerade nach der missglückten Coach’s Challenge im zweiten Drittel drohte die Partie emotional zu kippen. Doch auch in dieser Phase bewahrten die Tigers die Kontrolle. «Das Boxplay war sehr stabil heute. Auch nach der Challenge haben wir solide gespielt», betont Paterlini gegenüber Blick.

Fokus auf die kleinen Details

Verteidiger Phil Baltisberger (30) bestätigt den Eindruck. «Diese Woche hatten wir nicht so viele Spiele, wir konnten gut trainieren», erklärt er. «Natürlich haben wir darüber gesprochen, dass vieles in den letzten Spielen gut war. Uns hat oft das letzte Prozent gefehlt, die Scheibe reinbringen, die kleinen Sachen.» Genau diese Kleinigkeiten hätten diesmal den Unterschied gemacht.

Für Baltisberger war vor allem die mentale Komponente entscheidend: «Wir waren da. Es war nicht perfekt, aber wir haben die drei Punkte geholt. Das ist das Wichtigste.» Auch nach dem zwischenzeitlichen Ausgleich der Tessiner blieb das Team ruhig, ein klarer Fortschritt im Vergleich zu den letzten Wochen.

Energie von den Rängen

Zusätzlichen Schub erhielt Langnau von den Fans, die Ränge waren ausverkauft. Die Jubiläumschoreo zum 80-jährigen Bestehen sorgte für eine emotionale Atmosphäre. «Es hat cool ausgesehen», sagt Baltisberger. «Die Fans investieren extrem viel Zeit und Geld. Das ist nicht selbstverständlich. Das gibt immer einen Boost.»

Baltisberger und Olympia

Trotz des Befreiungsschlags warnt Paterlini davor, nun nachzulassen. «Sie haben bis zum Schluss gekämpft. Das wussten wir», sagt er über Ambri. Für die Tigers gehe es darum, den Schwung mitzunehmen. «Idealerweise können wir den siebten oder achten Platz sichern. Dann hast du die doppelte Chance für die Playoffs.»

Baltisberger denkt noch nicht zu weit voraus. «Das Einzige, was wir beeinflussen können, ist unsere Leistung. Darauf müssen wir uns fokussieren», erklärt er im Gespräch mit Blick. Auf die bevorstehende Olympia-Pause blickt er gelassen: «Nächste Woche haben wir noch Training, dann ein paar Pausen. Ich habe zwei kleine Kinder, ich werde wahrscheinlich viel zu Hause sein. Mein Sohn und solche Sachen, die du als Familienvater machst. Und die Olympia schaue ich sicher auch.» 

Die Tigers wollen die Pause nutzen, um «kleine Sachen anzuschauen und neue Energie zu tanken», bevor es in der entscheidenden Phase um Punkte im Strichkampf geht.

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