Genoni wird umgefahren und muss in die Kabine
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Nati-Goalie verletzt:Genoni wird umgefahren und muss in die Kabine

Verletzt ausgewechselt nach Kollision mit Simion
Bangen um Nati-Goalie Genoni

Sechs Jahre waren Stürmer Dario Simion und Goalie Leonardo Genoni Teamkollegen und feierten gemeinsam grosse Erfolge. Doch am Freitag knallt es.
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Zugs Goalie Leonardo Genoni (ohne Helm) kann den Match gegen Lugano nicht zu Ende spielen.
Foto: keystone-sda.ch

Darum gehts

KI-generiert, redaktionell geprüft
  • Genoni verletzt, Simion nach Video-Review des Feldes verwiesen
  • Simion entschuldigt sich, betont keine Absicht zur Verletzung Genonis
  • Schiedsrichter verhängen zwei Strafen gegen Lukas Bengtsson
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Stephan RothStv. Eishockey-Chef

Im Mitteldrittel erhitzen sich im packenden Spiel zwischen Zug und Lugano in der OYM Hall die Gemüter. Leonardo Genoni spielt die Scheibe hinter dem Tor. Dann knallt es. Lugano-Stürmer Dario Simion, der die letzten sieben Jahre für den EVZ gespielt hatte, fährt den Nati-Goalie über den Haufen. Der 38-Jährige bleibt erst liegen, rappelt sich dann auf und verschwindet in der Kabine. Für ihn muss Tim Wolf ins Tor.

Im Pausen-Interview betont Lugano-Verteidiger Santeri Alatalo, dass Simion bestimmt nicht die Absicht gehabt habe, Genoni zu verletzen und der Stürmer auch wenig Platz zum Ausweichen gehabt habe. Bösen Willen kann man dem Tessiner kaum unterstellen. Er versucht, sich vor der Kollision schlank zu machen. Doch: Er bremst auch nicht für seinen langjährigen Teamkollegen, mit dem er zweimal Meister wurde und 2024 WM-Silber gewann.

Die Schiedsrichter schicken Simion nach dem Video-Review unter die Dusche. Zwei Strafen gibt es derweil für Zug-Verteidiger Lukas Bengtsson, der sich nach der Goalie-Behinderung auf Simion gestürzt und ihn in den Schwitzkasten genommen hat.

Man kann nur hoffen, dass sich Genoni, der nicht mehr aufs Eis zurückkehrt, nicht schwerwiegend verletzt hat. Nicht zuletzt, weil der Mann aus Kilchberg ZH im Februar bei Olympia gebraucht wird.

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