Vor dieser Partie haben die ZSC Lions aus den letzten 13 Spielen 12 mal gepunktet. Diese stolze Serie gestartet hat der Doppelmeister nach einer Niederlage gegen Servette (3:5) am 2. Januar. Und nun geht sie gegen die Genfer, die sich in dieser Saison als der Zürcher Angstgegner entpuppen, wieder zu Ende. Denn sie haben in dieser Saison alle vier Spiele gegen Servette verloren und dabei keinen einzigen Punkt geholt.
Servette ist ein möglicher Viertelfinal-Gegner der ZSC Lions in den Playoffs. Ein Wunschlos wird dies mit dieser Bilanz nicht sein, die Zürcher verpassen es, im letzten Quali-Duell ein Zeichen zu setzen – der 3:2-Sieg der Westschweizer an diesem Samstagabend ist verdient.
Vinzenz Rohrer und Juho Lammiko mit seinem ersten Tor nach seiner Rückkehr können den ZSC, der auf die verletzten Malgin, Geering und Riedi verzichten muss, zwar zweimal in Führung bringen. Doch letztlich findet der Doppelmeister kein Mittel gegen die brillanten Genfer Söldner Jesse Puljujärvi (2 Tore, 1 Assist), Sakari Manninen (1 Tor, 1 Assist) und Markus Granlund (2 Assists). Den Unterschied machen diese mit zwei Powerplay-Treffer.
Spektakulär ist Manninens entscheidendes Tor zum 3:2. Beim Bully gegen Lammikko bricht ihm der Stock, doch er hat sich rechtzeitig an der Bande neues Material beschafft, um kurz später dennoch einzunetzen. Durch die zwei Siege an diesem Wochenende melden sich die Genfer nun sogar nochmals im Kampf um einen Top-4-Platz und den Heimvorteil in den Playoff-Viertelfinals zurück. Doch gegen den möglich Gegner ZSC spielt es in dieser Saison ohnehin keine Rolle wo gespielt wird – sie gewinnen sowieso.
Fans: 12'000
Tore: 9. Rohrer (Lehtonen, Kukan) 1:0. 7. Puljujärvi (Saarijärvi, Granlund/PP) 1:1. 20. Lammikko (Kukan, Rohrer) 2:1. 31. Puljujärvi (Manninen, Berni) 2:2. 46. Manninen (Puljujärvi, Granlund/PP) 2:3.




