Nach zuvor sieben Niederlagen aus acht Spielen ist die Verunsicherung bei den SCL Tigers zunächst spürbar. Nicht, dass sich die Emmentaler nicht bemühen würden, aber es wirkt alles ziemlich verkrampft. Die Fakten der Startphase: drei Powerplays für die SCL Tigers – null Ertrag. Aber: zwei Powerplays für Fribourg - zwei herrlich herauskombinierte Tore (De la Rose und Borgström treffen). Dadurch sieht sich Langnau schon früh im Spiel mit einer Hypothek konfrontiert.
Aber steckt, wie es sich für Langnau gehört, nicht auf. Und da Fribourg zugleich überheblich wird, den Gegner nicht mehr wirklich ernst nimmt und eine Strafe nach der anderen einsammelt, gibt es für die SCL Tigers eben doch einen Weg zurück. Sean Malone trifft in Überzahl erstmals seit seiner Rückkehr ins Emmental und anschliessend leistet sich Nati-Verteidiger Glauser einen Lapsus, den Julian Schmutz ausnutzt. Es ist sein erster Treffer seit Ende November und plötzlich steht es 2:2.
Weil sich aber auch Fribourg nach der zweiten Pause wieder dazu entscheidet mitzuspielen, reisst es die Führung wieder an sich. Mit dem dritten Überzahl-Treffer an diesem Abend – dieses Mal trifft Ty Rattie. Und als kurz später Tigers-Stürmer Patrick Petrini einen Zuspiel-Versuch von Kevin Nicolet ins eigene Tor verfrachtet, ist das der Genickbruch für die SCL Tigers. Nach Malones 3:4 kommt zwar nochmals Hektik auf, doch zu Punkten reicht es erneut nicht.
Aber trotz der nächsten Niederlage hat sich für die SCL Tigers im Strichkampf gar nicht soviel verändert, da auch Biel und Kloten verloren haben. Der Rettungsanker ist für sie das Direktduell am Samstag in Biel, doch da braucht es etwas Zählbares, im Idealfall einen Dreier.
Fans: 6000
Tore: 13. De la Rose (Rathgeb, Borgström/PP) 0:1. 16. Borgström (Wallmark, Kapla/PP) 0:2. 26. Malone (Rohrbach, Allenspach/PP) 1:2. 39. J. Schmutz (F. Schmutz) 2:2. 47. Rattie (De la Rose, Kapla/PP) 2:3. 50. Nicolet (Rathgeb) 2:4. 58. Malone (Baltisberger, Björninen) 3:4.




