Eigentlich ist es ein umstrittenes Duell bis in die Schlussminuten. Und eigentlich bleibt Ambri den Lakers hartnäckig auf den Fersen, macht zweimal einen Rückstand wett. Doch dann entscheidet sich Ambri-Trainer Tapola, Goalie Senn durch einen sechsten Feldspieler zu ersetzen, als Rappis Graf seine dritte (!) Strafe absitzt. Moy trifft als Erster in den leeren Kasten, es ist das 4:2.
Vier Sekunden nach diesem Treffer muss Hornecker in die Kühlbox, da holt Tapola im Reflex wieder seinen Torhüter raus. Den Leventinern gelingt zwar der Vorstoss in die gegnerische Zone, doch im Gewühl um den Puck gibt Ambri-Oldie Bürgler der Scheibe den entscheidenden Stoss – Richtung eigenes Drittel und direkt ins Tor. Das 5:2, ein Shorthander, wird Rappis Fritz gutgeschrieben, der in der Nähe des Pucks ist. Tapola bleibt bei seinem vermeintlichen Schachzug. Erst als Hofer bloss acht Sekunden später wieder einnetzt, kehrt Senn zwischen die Pfosten zurück. Das zu hohe Resultat widerspiegelt Ambris Engagement nicht.
Bei seinem 1:1-Ausgleich lässt Formenton zunächst Lakers-Verteidiger Jelovac alt aussehen und danach -Goalie Punnenovs, als er zwischen dessen Schonern einschiebt. Bachmann erwischt Punnenovs von der blauen Linie, Maier nimmt seinem Keeper im entscheidenden Moment die Sicht. Darauf reagiert Zangger mit einer sehenswerten Eigenleistung, als er zunächst Bürgler mit dem Stock bearbeitet, ihm den Puck abluchst und dann auch noch trifft. Vier Minuten später beginnt Ambris Unheil.
Nach vier Siegen in Serie zum Quali-Endspurt starten die Lakers am Donnerstag in Zug selbstbewusst ins Play-In-Duell. Gegen einen EVZ, der die letzten drei Spiele verloren hat.
Fans: 4562
Tore: 7. Henauer (Albrecht, Hofer) 1:0. 12. Formenton (Heed, De Luca) 1:1. 14. Strömwall (Lammer, Moy/PP) 2:1. 42. Bachmann (Borradori) 2:2. 52. Zangger 3:2. 56. Moy 4:2 (ins leere Tor). 58. Fritz (SH!) 5:2 (ins leere Tor). 58. Hofer (SH!) 6:2 (ins leere Tor).




