Matej Stransky ist auf dem Weg zu seiner besten Saison im HCD-Dress. Nicht primär punktemässig, sondern wie er als Captain den Druck schultert, als Leader vorangeht und das Team mitzieht, ist vorbildlich. Den Tschechen in Tor- und Sieglaune bekommt der LHC zu spüren. Er bereitet einen Treffer vor (1:0) und schiesst die Westschweizer dann eigenhändig mit einem Hattrick ab. Dabei entpuppt sich Verteidiger Andersson als sein perfekter Passgeber.
Viel zu melden haben die Lausanner nicht. Sie versuchen es, indem sie viel Wirbel vor HCD-Goalie Aeschlimann veranstalten. Ihm zu nahe kommt Heldner, der den Keeper an der Maske streift (32.). Nur zwei Minuten später gelingt dem LHC noch der 2:2-Ausgleich, bevor er nicht mehr viel vom Spiel sieht.
Die Spannung ist definitiv raus, als Lausannes Torhüter Pasche die Scheibe wegspedieren will, sie aber direkt auf die Stockschaufel von Tambellini spielt, der aus spitzem Winkel zum 5:2 einnetzt. Wenige Minuten später macht Pasche nach dem sechsten Gegentreffer Kollege Hughes Platz. In der Schlussphase wirds zwar nochmals heiss, jedoch nur physisch und mit Scharmützeln. Spielerisch schaukelt der HCD den Sieg ungefährdet heim.
Fans: 9600
Tore: 19. Dahlbeck (Stransky, Nussbaumer) 0:1. 20. Kahun (Baragano) 1:1. 29. Stransky (Andersson/PP) 1:2. 34. Caggiula (Niku, Marti) 2:2. 38. Stransky (Nussbaumer, Andersson) 2:3. 42. Stransky (Andersson) 2:4. 48. Tambellini 2:5. 53. Fora (Zadina, Asplund) 2:6.




