Hat der Puck die blaue Linie mit vollem Umfang überquert und somit die offensive Zone verlassen? Diese heikle Frage müssen Zach Steenstra und Michael Stalder beantworten. Die Linienrichter wissen: Ihr Urteil entscheidet höchstwahrscheinlich die Partie zwischen Fribourg und Lausanne. Denn es geht darum, ob Jeremi Gerbers 2:1 in der 58. Minute zählt oder nicht.
Minuten verstreichen, bis dann endlich die Entscheidung fällt: Das 2:1 wird anerkannt. Tosender Beifall brandet in der BCF Arena unter den 9372 Fans auf. Und kurz danach wird erneut gefeiert, denn Gottéron bringt den knappen Vorsprung über die Zeit – Gerbers erstem Saisontor sei Dank.
Passenderweise erzielt Fribourgs erste Führung des Abends mit Jan Dorthe ein Spieler, der zuvor in dieser National-League-Saison ebenfalls noch nie eingenetzt hat. Auf diesen Rückstand findet Lausanne allerdings eine Antwort – und zwar prompt: Ahti Oksanen gelingt bloss 42 Sekunden danach das 1:1. Nur kriegen die Gäste dieses rasche Ausgleichskunststück kein zweites Mal hin.
Fans: 9372.
Tore: 27. Dorthe (Borgström, Bertschy) 1:0. 28. Oksanen (Fuchs, Riat) 1:1. 58. Gerber (De la Rose, Sörensen) 2:1.




