Zum Eishockey-Kalender
HC Davos
HC Davos
Beendet
2:3
(n.V.)
(1:2 | 0:0 | 1:0 | 0:1)
HC Fribourg-Gottéron
HC Fribourg-Gottéron
Dahlbeck 17'
Zadina 49'
Borgstrom 3'
Reber 14'
Wallmark 66'
Wallmark hämmert Fribourg zur Meisterschaft
4:57
HC Davos – Fribourg 2:3 n.V.Wallmark hämmert Fribourg zur Meisterschaft
30.04.2026, 17:08 Uhr
30.04.2026, 23:04 Uhr

Verabschiedung

Das war's! Vielen Dank fürs Mitlesen und Mitfiebern die ganze NL-Saison. Ich wünsche einen schönen Sommer und bis hoffentlich September, aber zuvor ist noch die WM in der Schweiz angesagt.

30.04.2026, 23:02 Uhr

Ausblick

Die National League Saison 25/26 ist vorbei. Für die einen beginnt bald wieder das Sommertraining, die anderen rücken in die Nationalmannschaft ein.

30.04.2026, 22:59 Uhr

Fazit der Verlängerung

Von Beginn an drücken die beiden Mannschaften auf das Gaspedal. Es läuft viel über die Bande. In der 65. Minute wandert Calle Andersson auf die Strafbank, weil er die Scheibe über das Plexiglas ablenkt. Fribourg kann sich in der offensiven Zone festsetzen. Der Puck gelangt via Kapla zu Wallmark, der mit einem Onetimer Aeschlimann bezwingt. Die Spieler sind nicht mehr zu halten und springen sofort auf das Eis. Helme, Stöcke und Handschuhe fliegen durch die Luft. Es ist gleichbedeutend mit dem allerersten Schweizer Meistertitel für Fribourg. Julien Sprunger springt noch auf oberste Treppchen bei Karriereende. In seiner allerersten Saison holt Roger Rönnberg sogleich den Titel. Auf der anderen Seite ist es bitter für Davos. Sie dominieren die ganze Qualifikation und haben stets einen Weg zum Siegen gefunden – nur heute nicht. Man kann beiden Seiten nichts vorwerfen. Es war ein aufopferungsvoller Kampf. Somit ist die Saison 25/26 offiziell beendet mit einem grossen Eishockeyfest.

30.04.2026, 22:50 Uhr
Spielende
Spielende

66. Minute: Spielende (2:3).

Aus. Ende. Vorbei. Fribourg ist zum Schweizer Meister! Sprunger bekommt sein Hollywoodende.

30.04.2026, 22:50 Uhr

66. Minute: Tooor im Powerplay für HC Fribourg-Gottéron, 2:3 durch L.Wallmark .

Wallmark schiesst Fribourg zum allerersten Schweizer Meistertitel! Mit einem Onetimer bezwingt der Import Aeschlimann in Überzahl.

30.04.2026, 22:44 Uhr
Zeitstrafe
Zeitstrafe

65. Minute: 2-Minuten-Strafe für C.Andersson (HC Davos).

In der defensiven Zone lenkt Andersson den Puck über das Plexiglas. Er muss wegen einer Spielverzögerung auf der Strafbank Platz nehmen. Das ist jetzt die Chance für Fribourg.

30.04.2026, 22:41 Uhr

64. Minute

Aktuell läuft vieles über die Bande. Daher haben die beiden Torhüter in den ersten Minuten der Verlängerung kaum etwas zu tun, ausser wachsam zu bleiben.

30.04.2026, 22:40 Uhr

63. Minute

Auf der anderen Seite versucht es Kapla auf der rechten Seite. Auch bei ihm geht die Scheibe am Tor vorbei.

30.04.2026, 22:39 Uhr

62. Minute

Barandun schiesst von der blauen Linie. Der Puck geht am rechten Pfosten vorbei.

30.04.2026, 22:36 Uhr

61. Minute: Beginn Verlängerung. Wen ereilt der Sudden-Death?

Die entscheidende Phase beginnt. Wer das nächste Tor schiesst, ist Schweizer Meister.

Gottéron bezwingt Fluch
Wallmark sorgt in Overtime für Fribourgs Titel-Erlösung

46 Jahre nach dem Aufstieg in die Nationalliga A holt sich Gottéron den ersten Titel und besiegt im fünften Final den Meisterfluch. In der Verlängerung ist es Playoff-Topskorer Wallmark, der zur Entscheidung trifft.
1/25
Julien Sprunger mit der Trophäe – Fribourg ist Schweizer Meister. Erstmals in der Geschichte.
Foto: keystone-sda.ch

Soll keiner sagen, Davos und Fribourg hätten es nicht spannend gemacht. Die beiden Teams treiben die Serie, in der man nie wusste, was als Nächstes kommt, auf die Spitze. Zum vierten Mal entscheiden sie ein Spiel in der Verlängerung. So wird der Titel zum ersten Mal seit 2004, als Marc Weber den SCB in Lugano zum Titel schoss, in der Overtime eines Showdowns vergeben.

Externe Inhalte
Möchtest du diesen und weitere externe Beiträge (z.B. Instagram, X und anderen Plattformen) sehen? Wenn du zustimmst, können Cookies gesetzt und Daten an externe Anbieter übermittelt werden. Dies ermöglicht die Anzeige externer Inhalte sowie von personalisierter Werbung. Deine Entscheidung gilt für die gesamte App und ist jederzeit in den Einstellungen widerrufbar.

Auch im vierten Finalspiel in Davos sind es die Gäste, die vorlegen können. Und wie schon am Dienstag daheim in ihrer Sorgen-Disziplin, dem Powerplay. Dabei profitiert Fribourg von einer frühen Strafe gegen Frick, der Sprunger in dessen letztem Spiel nur regelwidrig zu Fall bringen kann. Borgström bezwingt Aeschlimann mit einem trockenen Schuss. Es ist der sechste Treffer des finnischen Gottéron-Topskorers.

HCD stemmt sich gegen die Niederlage

Der HCD ist diesmal allerdings schnell wieder auf den Beinen, reagiert vehement und kommt zu Chancen. Im Abschluss sind die Bündner aber zu hektisch. So verzieht Lemieux, der nach zwei Spielen Pause Tambellini, den Helden von Spiel 5, ersetzt, aus bester Position. Mehr Coolness beweist dann einer, der normalerweise fürs Brachiale zuständig ist: der schwedische Gottéron-Türsteher Nemeth. Der langjährige NHL-Verteidiger spielt hinter dem gegnerischen Gehäuse backhand einen No-Look-Pass zwischen seinen Beinen hindurch vors Tor, wo Reber einnetzt. Es ist das zweite Playoff-Tor des 19-Jährigen, der im Januar vorzeitig aus Schweden von HV71 in die Schweiz zurückgekehrt war.

Hier feiern die Fans am Public Viewing den Meistertitel
0:21
Tollhaus Fribourg:Hier feiern die Fans am Public Viewing den Meistertitel

Vielleicht inspiriert von Landsmann Nemeth schaltet sich dann auch Abwehrchef Dahlbeck in seinem letzten Spiel für den HCD ins Offensivspiel ein und bezwingt Berra mit einem Knaller aus kurzer Distanz. Zu diesem Zeitpunkt ist ein Gros der Freiburger Fans, darunter auch Fabian Herzog, der Auswanderer, der eine 40-stündige Anreise aus Neuseeland auf sich nahm, noch nicht im Stadion. Sie waren vom Stau eingebremst worden. Da haben es jene gegen 30’000 Fans, die beim Public Viewing in und um die BCF-Arena waren, angenehmer.

Hier hämmert Wallmark Fribourg zum Meistertitel
1:28
In der Overtime:Hier hämmert Wallmark Fribourg zum Meistertitel

Der HCD stemmt sich gegen die Niederlage, doch die Freiburger halten dagegen und kommen dem ersten Titel immer näher. Noch elf Minuten fehlen zum historischen Triumph. Doch dann schlägt der Puck doch noch im Netz von Berra ein. Als eine Strafe gegen Nemeth schon fast zu Ende ist, trifft Zadina mit einem Onetimer zum 2:2. Endlich ist der begnadete Tscheche, der in dieser Serie immer wieder mit Sololäufen geglänzt hatte, aber im Abschluss auf keinen grünen Zweig kam, einmal effizient.

Davoser Strafe als Knackpunkt

Der Final verkommt zum Nervenspiel, in dem die Fans immer wieder zusammenzucken und den Atem anhalten und die Spieler Mühe haben, ihre Emotionen zu bändigen. So tobt Rathgeb auf der Bank, nachdem er von einem von Lemieux abgelenkten Puck getroffen wurde. Oder Lemieux mimt das Opfer nach einem harmlosen Check von Walser. Die Nerven zu behalten, ist bei dieser Spannung schwierig.

Beide Teams werfen alles in die Waagschale, was sie noch haben. Es ist auch in der Verlängerung viel, wenn man bedenkt, wie intensiv diese Serie war. Und dann kassiert Andersson zwei Strafminuten, weil er den Puck aus der eigenen Zone aus dem Feld schiesst.

Diese Strafe wird dem HCD zum Verhängnis
1:02
Kamera ist im Weg:Diese Strafe wird dem HCD zum Verhängnis

Lemieux reklamiert noch. Vergeblich. Und im Powerplay entscheidet Wallmark das Spiel und die Meisterschaft. Fribourg ist erstmals Meister. Und Captain Sprunger stemmt in seinem letzten Spiel doch noch den Pokal in die Höhe.

So sieht Reto Berra den Meistertreffer
1:44
Pure Freude und Erleichterung:So sieht Reto Berra den Meistertreffer

Tore: 3. Borgström (Kapla, Wallmark/PP) 0:1. 14. Reber (Nemeth, Gerber) 0:2. 17. Dahlbeck (Frick) 1:2. 49. Zadina (Andersson, Dahlbeck/PP) 2:2. 66. Wallmark (Kapla, SörensenPP) 2:3.
6547 Fans

Die letzten Spiele
Anstoss
Donnerstag
30. April 2026 um 20:00 Uhr
Was sagst du dazu?
Heiss diskutiert
    Meistgelesen