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Neuer Trainer für Schweizer NHL-Goalie Schmid

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29.03.2026, 23:07 Uhr

Neuer Trainer für NHL-Schweizer Schmid

Der Schweizer Eishockey-Goalie Akira Schmid erhält einen neuen Trainer. Wie seine Vegas Golden Knights am Sonntagabend bekannt geben, trennt sich der NHL-Klub per sofort von seinem Headcoach Bruce Cassidy (60). Der Kanadier war seit 2022 und somit vier Saisons Trainer beim Vegas-Klub engagiert.

«Unter Bruces Führung erreichten wir 2023 unser grosses Ziel und holten den Stanley Cup nach Las Vegas. Angesichts der bevorstehenden entscheidenden Phase der Regular Season sehen wir einen Wechsel als notwendig, um wieder unser erwartetes Spielniveau zu erreichen», schreiben die Golden Knights in einer Mitteilung. Der Klub belegt aktuell den dritten Rang in der Pacific Division und somit einen Playoff-Platz.

Ein Nachfolger für Cassidy steht schon bereit. John Tortorella (67) übernimmt den Schmid-Klub, wie es in der Meldung weiter heisst. «Mit John gewinnen wir einen Stanley-Cup-Sieger und einen der erfahrensten und angesehensten Trainer der NHL. Seine Expertise wird für unser Team in dieser entscheidenden Phase der Saison von grossem Wert sein», heissen die Golden Knights ihren neuen Coach willkommen, der an den Olympischen Spielen beim Gold-Triumph der USA als Assistenztrainer des Nationalteams tätig war.

Bei Akira Schmids Vegas Golden Knight kommt es zum Trainerwechsel.
Foto: keystone-sda.ch
29.03.2026, 18:12 Uhr

IIHF-Präsident Tardif legt sein Amt nieder

Luc Tardif (73) wird nicht zur Wiederwahl als Präsident des Eishockey-Weltverbandes IIHF antreten. «Ich glaube, dass es Zeit für eine neue Führungspersönlichkeit ist», begründet der Franzose seine Entscheidung in einem Statement der IIHF, das am Sonntagabend veröffentlicht wird.

Er sei stolz darauf, was er in seinen fünf Jahren als Präsident und insgesamt 25 Jahren im Dienst der IIHF-Familie gemeinsam mit anderen für den Eishockeysport erreicht habe. «Da die IIHF nun stark und stabil aufgestellt ist, halte ich es für den richtigen Zeitpunkt, die Führung an eine jüngere Generation weiterzugeben. Ich setze mich für einen reibungslosen und effektiven Übergang zum Wohle der globalen Eishockeygemeinschaft ein», so Tardif weiter.

Der 73-Jährige hatte 2021 die Nachfolge des Schweizers René Fasel (76) als Präsident angetreten. Bis zum Ende seiner Amtszeit im Oktober 2026 bleibt Tardif noch im Amt und wird die laufenden Entwicklungsinitiativen, die Geschäftsmöglichkeiten und die Vorbereitungen für bevorstehende Veranstaltungen, darunter die kommenden Weltmeisterschaften und die Olympischen Winterspiele 2030, betreuen, wie die IIHF in der Mitteilung schreibt.

Luc Tardif legt sein Amt als IIHF-Präsident nieder.
Foto: keystone-sda.ch
16.03.2026, 18:02 Uhr

World Cup of Hockey 2028 in Kanada und Tschechien

Im Februar 2028 wirds zum vierten Mal nach 1996, 2004 und 2016 wieder einen World Cup of Hockey geben. Nun wurde bekanntgegeben, dass das Turnier, für welches die NHL ihre Saison unterbricht, in den kanadischen Städten Calgary und Edmonton sowie in der tschechischen Hauptstadt Prag stattfindet. Mit Kanada, Tschechien, Schweden, Finnland, Deutschland, der Schweiz und den USA sind sieben der acht teilnehmenden Teams bekannt. Beim letzten Platz ist noch unklar, ob Russland aufgrund des Ukraine-Kriegs zugelassen wird.

2016 triumphierten Sidney Crosby und die Kanadier beim World Cup of Hockey.
Foto: keystone-sda.ch
08.03.2026, 13:35 Uhr

Ambri-Müller gesperrt

Die Liga eröffnet ein Verfahren gegen Miles Müller von Ambri-Piotta. Müller hat am Freitag SCB-Spieler Joël Vermin gegen das Knie gecheckt. Für Vermin war das Spiel danach vorbei. Müller wird vorsorglich für eine Partie gesperrt.

Nach diesem Knie-Check muss Müller duschen gehen
1:31
Vermin ausser sich:Nach diesem Knie-Check muss Müller duschen gehen
03.03.2026, 17:53 Uhr

Müller hinterlässt olympische Spuren in Lausanne

Für die Schweizer Eishockey-Frauen gab es an den Olympischen Winterspielen 2026 Bronze – und das Olympische Museum in Lausanne erhält nun aufgrund dessen ein besonderes Erinnerungsstück: ein signiertes Nati-Trikot von Alina Müller mit der Nummer 25.

Die 27-Jährige erzielte im kleinen Final gegen Schweden in der Overtime den viel umjubelten helvetischen Siegtreffer zum 2:1. Bereits zwölf Jahre zuvor war Müller beim Bronze-Gewinn in Sotschi Teil des Schweizer Teams. Mit insgesamt vier Treffern im Turnier gehörte sie zu den erfolgreichsten Torschützinnen, gemeinsam mit der US-Amerikanerin Hannah Bilka und der Schwedin Thea Johansson.

Dem Olympischen Museum überlässt Müller ihr rotes Nati-Trikot – für das Museum am Genfersee ein starkes Symbol. «Alinas Spende ist mehr als ein signiertes Trikot», sagt Yasmin Meichtry, stellvertretende Direktorin des Olympischen Museums. «Sie ist ein Symbol für Exzellenz, Beständigkeit auf höchstem Niveau und die Fähigkeit, im entscheidenden Moment über sich hinauszuwachsen. Mit ihrem grosszügigen Geschenk macht Alina diese Geschichten für kommende Generationen erlebbar und unterstreicht die besondere Verbundenheit zwischen Schweizer Athlet:innen und dem Olympischen Museum.»

Alina Müller zeigt im Nati-Trikot stolz ihre Olympia-Bronzemedaille von 2026.
Müller unterschreibt ihr Trikot, bevor sie es dem Olympischen Museum in Lausanne spendet.
02.03.2026, 15:14 Uhr

Bader bleibt österreichischer Nationalcoach

Roger Bader (61) bleibt bis Herbst 2028 Cheftrainer des österreichischen Eishockey-Nationalteams. Das gab der ÖEHV am Montag bekannt. Der Schweizer verlängert seinen Vertrag um zwei weitere Jahre und bleibt zudem Sportdirektor. «Das österreichische Eishockey hat in den vergangenen zehn Jahren einen grossen Schritt nach vorne gemacht. Mein Ziel ist es, diese Entwicklung weiterzuführen», erklärt Bader in einer Mitteilung.

Roger Bader wird weiterhin an der Bande der Österreicher stehen.
Foto: keystone-sda.ch

Im Mai steht die Weltmeisterschaft in der Schweiz an. Österreich trifft in Gruppe A unter anderem auf den Gastgeber. «Wir wollen erneut eine starke Leistung zeigen. Oberstes Ziel bleibt jedoch der Klassenerhalt», betont der 61-Jährige. Bader ist seit 2014 beim ÖEHV tätig. Ende 2016 übernahm er das Amt des Cheftrainers, 2017 wurde er zusätzlich Sportdirektor. Im vergangenen Jahr feierte Österreich mit dem ersten Einzug in den WM-Viertelfinal seit mehr als 30 Jahren einen der grössten Erfolge der Verbandsgeschichte.

01.03.2026, 20:43 Uhr

Fiala-Klub schickt Headcoach in die Wüste

Nach etwas mehr als zwei Jahren endet Jim Hillers Zeit als Headcoach der Los Angeles Kings. Der 56-Jährige muss seinen Posten 14 Stunden nach dem 2:0-Heimsieg gegen die Calgary Flames räumen.

Die Mannschaft aus dem US-Bundesstaat Kalifornien mit dem derzeit verletzten Schweizer Stürmer Kevin Fiala (29) liegt aktuell drei Punkte hinter einem Playoff-Platz. Der bisherige Assistent D.J. Smith (48) übernimmt interimistisch den frei gewordenen Headcoach-Posten bis Saisonende.

In der Nacht auf Dienstag (Schweizer Zeit) wartet das momentan punktbeste Team der gesamten NHL, die Colorado Avalanche, auf die Kings.

Entlassen als Headcoach der Kings: Jim Hiller.
Foto: keystone-sda.ch
01.03.2026, 09:57 Uhr

Liga eröffnet Verfahren gegen Rappi-Stürmer

Die Lakers gewinnen das wichtige Spiel um die Play-Ins gegen die SCL Tigers 4:3. Kurz vor dem ersten Langnauer Treffer ist Rappis Malte Strömwall (31) in Scheibenbesitz und zieht auf das gegnerische Tor los. Tigers-Verteidiger Noah Meier (23) will eingreifen, der Schwede setzt ihn jedoch mit einem Check gegen den Kopf ausser Gefecht.

Für den verletzten Meier geht die Partie anschliessend nicht weiter. Strömwall kassiert für das Vergehen fünf Strafminuten plus eine Spieldauerdisziplinarstrafe. Der 31-Jährige dürfte den Lakers nun noch länger fehlen. Am Sonntagmorgen gab die Liga bekannt, dass gegen den Rappi-Stürmer ein ordentliches Verfahren eröffnet wird.

Strömwall mit üblem Check gegen Noah Meier
0:53
Restausschluss für Schweden:Strömwall mit üblem Check gegen Noah Meier
28.02.2026, 20:36 Uhr

ZSC verlängert mit Baltisberger und Grant

Die ZSC Lions verlängern die Verträge mit ihren beiden Stürmern Chris Baltisberger und Derek Grant um jeweils eine Saison bis 2026/27.

Für Eigengewächs Chris Baltisberger ist die Organisation der ZSC Lions das zweite Zuhause. Nachdem der Stürmer in der Pyramide Stück für Stück nach oben geklettert war, erhielt er auf die Saison 2012/13 hin seinen ersten Profivertrag beim Zett. Insgesamt bestritt der 34-Jährige bereits 759 Meisterschaftsspiele für die Löwen, dabei erzielte er 133 Tore und 127 Assists, was 260 Skorerpunkte ergibt. Baltisbergers Palmares ist mit fünf Meistertiteln, einem Champions Hockey League-Sieg, einem Cupsieg und einer WM-Silbermedaille mit der Schweiz reich bestückt.

Sportchef Sven Leuenberger: «Chris ist Züribueb und unser Vorkämpfer. Physisch stark sowie im Powerplay mit viel Qualität vor dem Tor, ist er auch in seiner 14. Saison immer noch sehr wertvoll für uns.»

Der Kanadier Derek Grant stiess auf die vorletzte Saison hin aus der NHL zu den ZSC Lions. Mit dem Stadtklub gewann der 35-Jährige in beiden Saisons den Schweizer Meistertitel sowie 2025 auch die Champions Hockey League. Bisher trug Grant in total 154 Meisterschaftsspielen das ZSC-Trikot, dabei gelangen ihm 128 Skorerpunkte (62 Tore, 66 Assists).

Sportchef Sven Leuenberger: «Derek ist ein kreativer Center, der in allen Situationen einsetzbar ist und regelmässig Skorerpunkte produziert. Sein Puck-Management und seine Robustheit gehören zum Besten der Liga.»

Bleibt noch ein Jahr beim ZSC: Chris Baltisberger.
Foto: Martin Meienberger/freshfocus
27.02.2026, 21:45 Uhr

Eingriff bei Niederreiter – Agent gibt Update zu Heim-WM

Für Nati-Stürmer Nino Niederreiter (33) ist in der NHL die Regular Season wegen einer Knieverletzung gelaufen. Dies gibt sein Agent André Rufener (54) während des National-League-Spiels zwischen Kloten und den SCL Tigers aufs Mysports bekannt.

«Er schleppt diese Verletzung schon seit Sommer mit sich rum», erklärt Rufener. «Gestern wurde eine Arthroskopie durchgeführt, diese ist sehr gut verlaufen. Es wurmt ihn grausam, kann er den Rest der Regular Season nicht mehr spielen. Aber wenn alles gut läuft, dann sollte es für die Heim-WM reichen.»

Der NHL-Star äussert sich gegenüber Blick wie folgt: «Ich hoffe, dass ich noch zwei, drei Spiele machen kann.» Voraussetzung für die Teilnahme an der Heim-WM wäre das grüne Licht der Winnipeg Jets.

Die Heim-WM beginnt am 15. Mai. Nebst dem, dass bei Niederreiter der Heilungsprozess optimal verlaufen muss, ist auch relevant, dass seine Winnipeg Jets dann nicht mehr in den NHL-Playoffs dabei sind. Derzeit fehlen den Jets neun Punkte auf einen Playoff-Platz.

Nino Niederreiter kämpft derzeit mit einer Knieverletzung.
Foto: keystone-sda.ch
27.02.2026, 09:32 Uhr

Keine Playouts in Frauen-Liga

Am Samstag beginnen in der Women's Hockey League die Playoffs. In den beiden Viertelfinals treffen Ambri-Piotta (3. der Qualifikation) auf die Davos Ladies (6.) und die Fribourg-Gottéron Ladies (4.) auf die ZSC Lions (5.). Die Serien werden im Best-of-3-Modus gespielt. Direkt im Halbfinal stehen der Qualifikations- und Cupsieger Zug sowie der Titelverteidiger Bern.

Die Playouts zwischen Langenthal (7.) und Neuchâtel Academy (8.) findet hingegen nicht statt. Da die Berner ihren Rückzug aus der obersten Frauenliga angekündigt haben, wird es keinen Absteiger geben. Einziger möglicher Aufsteiger ist Lausanne HC Féminin, das dafür die Halbfinals B-Liga erreichen muss. Auch dort beginnen die Viertelfinals am Samstag, Lausanne trifft dabei auf Bassersdorf.

Die Frauen des SC Langenthal zieht sich zurück, weshalb es keine Playouts gibt.
Foto: keystone-sda.ch
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