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Ist Ostern vorbei, dreht sich auch die Blechkolonne um 180 Grad. Am Ostermontag erwartet der TCS wieder Spitzenstauwerte von bis zu 15 Kilometer. Dieses Mal Richtung Norden.
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Stau weg, alles wieder normal
Die Ostertage sind vorüber, auch der Stau hat sich aufgelöst. Am Gotthard herrscht heute Morgen wieder freie Fahrt.
Norden staufrei, Süden bei neun Kilometern
Während es nördlich des Gotthard-Tunnels am späteren Montagabend nun staufrei ist, ist der Stau im Süden etwas zurückgegangen. Rückreisende müssen sich laut Gotthard Traffic am Südportal aktuell auf neun Kilometer Stau und eine Verzögerung von einer Stunde und 46 Minuten einstellen.
Weiterhin elf Kilometer Stau, trotz Tunnel-Öffnung
Auch am Montagabend staut es sich noch auf beiden Seiten. Zwar wurde der Gotthard-Tunnel mittlerweile wieder für beide Seiten geöffnet, doch Autofahrer brauchen noch weiterhin Geduld. Im Süden müssen Rückreisende noch immer mit elf Kilometern Stau rechnen.
Auch auf der Nordseite, zwischen Erstfeld und Göschenen staut es sich auf sechs Kilometern, meldet der TCS. Die Überlastung führt dabei zu einem Zeitverlust von bis zu einer Stunde.
Auch auf der San-Bernardino-Achse staut es sich
Nicht nur auf der A2 am Gotthard macht sich der Oster-Verkehr bemerkbar, auch auf der empfohlenen Ausweichroute über die San-Bernardino-Achse (A13) brauchen Rückreisende aktuell Geduld. Zwischen Lostallo und dem San Bernardino-Tunnel staut sich der Verkehr, wie der TCS angibt. Die Überlastung kostet Autofahrer einen Zeitverlust von bis zu einer Stunde und 20 Minuten.
Zwischen Thusis-Nord und Reichenau besteht zudem ein Zeitverlust von bis zu 30 Minuten, meldet BRK News. Im Abschnitt zwischen Landquart und Maienfeld stockt der Verkehr aktuell.
Zeitverlust im Süden beträgt bis zu zwei Stunden
Mittlerweile staut es sich im Süden immer stärker. Zwischen dem Biaschina-Tunnel und dem Rastplatz Dosierstelle Airolo stehen Rückreisende aktuell auf zwölf Kilometern im Stau, wie der TCS meldet. Hier braucht es einiges an Geduld — es ist mit einem Zeitverlust von bis zu zwei Stunden zu rechnen.
Zwischen Faido und dem Piumogna-Tunnel blockiert ein Pannenfahrzeug zudem den linken Fahrstreifen.
Im Süden verstärkt sich der Stau – elf Kilometer
Im Süden braucht es aktuell mehr Geduld für Rückreisende. Auf der Strecke zwischen Faido und dem Rastplatz Dosierstelle Airolo staut es sich aktuell auf elf Kilometern, wie der TCS berichtet. Wegen der Überlastung kommt es hier zu einem Zeitverlust von bis zu einer Stunde und 50 Minuten.
Auf der Nordseite staut sich der Verkehr aktuell auf acht Kilometern Länge. Hier müssen Reisende in den Süden mit einem Zeitverlust von einer Stunde und 32 Minuten rechnen.
Kantonspolizei Uri zieht Bilanz zu Staumanagement-Massnahmen
Laut der Kantonspolizei Uri habe sich der Staumanagement über die Ostertage bewährt. In einer Medienmitteilung am Montagnachmittag zieht die Polizei Bilanz über die Verkehrssituation während Ostern: «Von Mittwoch bis Montag konnte insgesamt ein höheres Verkehrsaufkommen als im Vorjahr verzeichnet werden.»
Die stärkste Stauausdehnung wurde dabei am Karfreitag registriert. Zeitweise erreichte der Stau hier eine Länge von etwa 20 Kilometern. «Am Wochenende hingegen präsentierte sich die Verkehrslage deutlich entspannter und der Verkehr verlief über weite Strecken hinweg flüssig», schrieb die Kantonspolizei weiter.
Wie bereits im Vorjahr habe sich das Verkehrsgeschehen insgesamt ruhig gezeigt «Lediglich vereinzelt kam es aufgrund von Pannenfahrzeugen zu kurzzeitigen Sperrungen. Verkehrsunfälle waren nur in wenigen Fällen zu verzeichnen», zog die Polizei weiter Bilanz. Insgesamt bewertet die Kantonspolizei die Verkehrslage während der Ostertage als positiv.
Auch die Massnahmen zum Staumanagement hätten sich bewehrt, so das Fazit der Polizei: «Der Ausweichverkehr auf den Kantonsstrassen konnte weitgehend begrenzt werden und nur vereinzelt kam es zu kurzzeitigen Überlastungen.»
Tunnel gesperrt
Wegen eines Pannenfahrzeugs ist der Gotthard-Tunnel Richtung Norden aktuell gesperrt.
Diese Situation dürfte den Rückreise-Stau zusätzlich verlängern. Aktuell staut sich der Verkehr vor dem Südportal auf 10 Kilometern.
Es staut auf beiden Seiten
Jetzt kommt es auf beiden Seiten des Tunnels zu Stau. Während sich im Süden die 9-Kilometer-Marke hält, kommt es auch im Norden zu einem grossen Verkehrsaufkommen. Zwischen Erstfeld und Göschenen stauen sich die Autos auf 7 Kilometern. Auch hier beträgt der Zeitverlust eine Stunde.
Hintergrund: In zwölf deutschen Bundesländern sind gerade Osterferien. Viele Familien dürften sich auch nach dem Osterwochenende noch auf den Weg Richtung Süden machen.
Reisende lassen es langsam angehen
Der Rückreiseverkehr nimmt nur langsam an Fahrt auf. Viele Reisende wollen wohl noch die sonnigen Stunden im Tessin oder in Italien geniessen. Um kurz vor 12 Uhr ist der Stau vor dem Gotthard-Südportal auf neun Kilometer gewachsen. Heisst: eine Wartezeit von 1 Stunde und 30 Minuten.
Das Osterwochenende naht und damit auch die Blechkolonne vor dem Gotthard-Nordportal.
Am Gründonnerstag wächst der Stau gegen acht Uhr bereits auf fünf Kilometer an. Um neun Uhr waren es bereits 7 Kilometer. In den kommenden Stunden dürfte das Verkehrsaufkommen weiter zunehmen und die 10-Kilometer-Marke knacken.
Die am meisten frequentierten Tage sind laut dem Bundesamt für Strassen (Astra) jeweils Gründonnerstag und Karfreitag.