Dennis Rickli (35) und sein Vater Urs (74) sassen nur zwei Gondeln vor der Unglückskabine
«Wir haben gehofft, dass nicht noch eine Gondel abstürzt»

Am Mittwoch stürzte im Skigebiet Titlis eine Gondel des Xpress Trübsee–Stand ab. Eine 61-jährige Frau wurde tödlich verletzt. Zwei Augenzeugen entgingen knapp dem Unglück. Blick hat mit ihnen gesprochen.
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Beim Absturz oberhalb von Engelberg starb eine 61-jährige Frau.
Foto: Leserreporter

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Es waren schreckliche Momente: Am Mittwochmittag stürzte eine Gondel des Xpress Trübsee–Stand im Skigebiet Titlis ab. Dennis Rickli (35) und sein Vater Urs (74) befanden sich nur zwei Gondeln vor der Unglückskabine, als diese abstürzte.

Sie erlebten den Unfall hautnah mit. «Es hat stark gewindet. Plötzlich gab es eine Art Ruck im Seil.» Schliesslich stürzte die Kabine hinter ihnen ab. «Wir haben die zertrümmerte Gondel am Boden gesehen.»

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Dennis Rickli (35) und sein Vater Urs (74) befanden sich nur zwei Gondeln vor der Unglückskabine.
Foto: Devin Schuerch

Eine Person starb bei dem Unfall. Vater und Sohn konnten den ganzen Einsatz der Rettungskräfte mitverfolgen. «Sie haben bestimmt eine halbe Stunde lang versucht, eine Person wiederzubeleben», erzählt Urs. Es habe so ausgesehen, als sei die verstorbene Person aus der Gondel geschleudert worden. «Wir hatten die ganze Zeit ein äusserst mulmiges Gefühl. Wir hofften, dass nicht noch eine Gondel abstürzt.»

«Wir waren zwei Gondeln vorne dran»
3:18
Urs und Dennis Rickli:«Wir waren zwei Gondeln vorne dran»

Augenzeuge wollte in Unglücksgondel einsteigen

Vater und Sohn sassen mit zwei anderen Personen über drei Stunden lang in der betroffenen Bahn fest. Die beiden hatten unglaubliches Glück. Zu Blick sagt Dennis: «Ich wollte zuerst in die abgestürzte Gondel einsteigen, weil sie fast leer war. Mein Vater entschied sich aber für eine Gondel zwei Positionen weiter vorne.»

Die zwei standen während ihrer Evakuierung aus der Gondel mit Blick in Kontakt. «Auf mehreren Masten befindet sich jetzt jerweils ein Mitarbeiter», schrieb Dennis um etwa 13.30 Uhr. «Die Bahn geht sehr langsam vorwärts. Dann steht sie wieder still, und dann geht sie wieder sehr langsam vorwärts.» Um 14.15 war die Evakuierung der beiden abgeschlossen.

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