Schwangere spaziert seelenruhig auf Pannenstreifen
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Obwohl Autos fahren:Schwangere spaziert seelenruhig auf Pannenstreifen

«Absolut unangebracht»
Urnerin findet Fäkalien und Klopapier nach Osterstau

Alle wollen durch das Nadelöhr Gotthard in den Süden. Der Stau wächst ständig an. Wir halten dich über die Verkehrslage auf dem Laufenden.
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04.04.2026, 20:24 Uhr

Urnerin findet Fäkalien und Klopapier nach Osterstau

Der Osterstau vor dem Gotthard-Tunnel hat auch neben der Autobahn seine Spuren hinterlassen. Eine Blick-Leserin aus Silenen UR fand bei einem Spaziergang am Freitagabend Fäkalien und Klopapier bei einem kleinen Bach direkt neben der A2. Die Autofahrer haben das kleine Gewässer während des Staus scheinbar als improvisierte Toilette benutzt.

Video zeigt Klopapier neben der Autobahn
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Nach dem Osterstau:Video zeigt Klopapier neben der Autobahn

Die Blick-Leserin findet dieses Verhalten äusserst respektlos. «Es ist absolut unangebracht gegenüber Natur und Anwohnern», schreibt sie zum Video. Die Bewohner der Gemeinden rund um die Autobahn müssen aufgrund des Osterstaus bereits eine erhöhte Lärm- und Abgasbelastung ertragen. 

Auch Blick-Reporter Pascal Scheiber konnte am Karfreitag feststellen, dass der Toiletten-Besuch für viele Autofahrer im Stau zum Problem wurde. Er konnte mit Menschen sprechen, die quer über die Autobahn spazierten, um zur nächsten Raststätte zu gelangen. 

04.04.2026, 15:09 Uhr

Leichte Entlastung vor dem Gotthard

Die Blechlawine vor dem Gotthard-Tunnel ist mittlerweile wieder leicht zurückgegangen. Nachdem der Stau um etwa 13 Uhr mit sechs Kilometern den vorläufigen Höhepunkt des Tages erreicht hatte, schrumpfte er um 15 Uhr bereits wieder auf vier Kilometer. Reisende müssen laut dem TCS noch mit einem Zeitverlust von bis zu 40 Minuten rechnen.

Am Karfreitag hatte der Stau vor dem Gotthard ganze 21 Kilometer erreicht. 

04.04.2026, 12:59 Uhr

Stau wächst auf 6 Kilometer an

Und immer noch stehen Reisende vor dem Gotthard im Stau. Dieser ist mittlerweile auf eine Länge von sechs Kilometer angewachsen. Dies bedeutet für die Menschen im Auto einen Zeitverlust von bis zu einer Stunde.

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04.04.2026, 11:00 Uhr

Reisende stehen 40 Minuten im Stau

Wer die frühen Morgenstunden noch mit Packen oder Frühstücken vertrödelt hat, erhält am Gotthard jetzt die Quittung. Am Vormittag verlängert sich die Blechkolonne wieder auf 4 Kilometer. Dies hat einen Zeitverlust von bis zu 40 Minuten zur Folge.

Das ist aber immer noch wenig im Vergleich zu den 21 Kilometern von Karfreitag.

04.04.2026, 08:38 Uhr

Gehts schon wieder los?

Während am frühen Morgen vor dem Gotthardtunnel noch alles reibungslos zu laufen schien, rollt der Verkehr bereits wieder nur mässig. Wie der Touring Club Schweiz (TCS) um 8 Uhr vermeldet, stauts schon wieder.

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Mit einer Länge von einem Kilometer sollte der Zeitverlust zwar nicht all zu gross sein, was noch nicht ist, kann aber noch werden. 

04.04.2026, 07:34 Uhr

Freie Fahrt am Samstagmorgen

Wer sich entschieden hat, erst am Samstagmorgen Richtung Gotthard aufzubrechen, hat wohl eine gute Entscheidung getroffen. Zwar bleibt einem dann etwas weniger Zeit im Süden, man sitzt aber auch nicht im Stau.

Um 7.30 Uhr zeigt ein Blick auf die Webcam des TCS zumindest freie Fahrt – noch.

03.04.2026, 23:31 Uhr

Stau praktisch aufgelöst

Endlich! Der Stau vor dem Nord-Portal ist auf ein Minimum zusammengeschmolzen. Zurzeit bestehen höchstens noch einige Minuten Wartezeit. Jetzt gehts los, die Ferien sind nicht mehr weit. 

03.04.2026, 19:46 Uhr

Die Situation beruhigt sich – noch 7 Kilometer Stau

Während die späteren Abendstunden anbrechen, beruhigt sich die Situation vor dem Nordportal zunehmend. Kurz vor 20 Uhr vermeldete der TCS noch 13 Kilometer Stau, kurz nach 21.30 Uhr dann nur noch 7 Kilometer. Zwar muss man immer noch mit etwas über einer Stunde Wartezeit rechnen, nichtsdestotrotz dürfte es für viele Reisende ein kleiner Lichtblick sein.

Die Blechlawine beginnt, sich aufzulockern.
Foto: keystone-sda.ch
03.04.2026, 18:09 Uhr

Hier flüchtet ein Mercedes-Fahrer vor dem Stau!

Ein Mercedes-Lenker fährt bei Erstfeld UR auf die A2 und merkt, dass unzählige Autos im Stau stehen. Prompt legt der Mann den Rückwärts-Gang ein.

Mercedes fährt wegen Stau rückwärts
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Keine Lust aufs Warten:Mercedes fährt wegen Stau rückwärts

Der Monster-Stau vor dem Gotthard kam mit Ansage. Und trotzdem war er für einige Reisende eine Überraschung. Darunter wohl auch ein Mercedes-Fahrer, der bei Erstfeld auf die A2 fuhr, die Blechlawine sah und prompt kehrtmachte. Er legte den Rückwärts-Gang ein und flüchtete vor dem Stau-Wahnsinn. Verständlich, aber strengstens verboten. Es droht eine Busse von mindestens 200 Franken. Überhaupt gibt es einige Staufehler, die schnell teuer werden können. Hier findest du eine Übersicht dazu. 

03.04.2026, 17:49 Uhr

Autofahrer steigen aus – und die Polizei ist machtlos

Noch immer sind es 21 Kilometer, die Reisende überwinden müssen, bevor sie durch den Gotthard können. Wartezeit: 3.30 Stunden. Klar, dass es da mal langweilig im Auto werden kann. Manche wollen sich auch die Beine vertreten und steigen aus.

Viele Reisende vertreten sich die Beine. (BRK News)

Ein paar Schritte können ja nicht so schlimm sein, oder? Nur: Das Betreten der Fahrbahn ist strengstens verboten. Die Busse beträgt laut dem Ordnungsbussenverordnung 20 Franken.

«Es kann aber massiv höher sein, wenn es durch das Betreten zu einem Unfall kommt, oder Einsatzfahrzeuge blockiert werden», sagt Pascal Bryner, Chef Bereitschafts- und Verkehrspolizei von der Kantonspolizei Uri, zu Blick. Dann kommt es zur Anzeige. 

Schwangere spaziert seelenruhig auf Pannenstreifen
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Obwohl Autos fahren:Schwangere spaziert seelenruhig auf Pannenstreifen

Wie viele Autobahn-Spaziergänger erwischt wurden, kann die Kantonspolizei Uri noch nicht abschliessend sagen. Nur so viel: «Aufgrund der grossen Verkehrsdichte, mussten wir viel gewähren lassen», so Bryner. 

Tatsächlich zeigen Bilder vom Stau am Freitagabend, dass viele Reisende ihre Fahrzeuge verlassen haben und gemütlich auf der Fahrbahn stehen oder herumlaufen. 

Es ist verboten, die Fahrbahn zu betreten. Trotzdem machen es viele beim Gotthard-Stau.

Das Osterwochenende naht und damit auch die Blechkolonne vor dem Gotthard-Nordportal.

Am Gründonnerstag wächst der Stau gegen acht Uhr bereits auf fünf Kilometer an. Um neun Uhr waren es bereits 7 Kilometer. In den kommenden Stunden dürfte das Verkehrsaufkommen weiter zunehmen und die 10-Kilometer-Marke knacken.

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Die am meisten frequentierten Tage sind laut dem Bundesamt für Strassen (Astra) jeweils Gründonnerstag und Karfreitag.

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