Darum gehts
- Bub (9) verletzt auf Trottoir in Romanshorn aufgefunden, ins Spital gebracht
- Ursache der Verletzungen unklar, Ermittlungen durch Polizei und Staatsanwaltschaft laufen
- Vorfall geschah um 15.45 Uhr an der Rütistrasse
Passanten fanden am Montagnachmittag in Romanshorn im Kanton Thurgau einen verletzten Buben (9) auf. Er wurde durch den Rettungsdienst ins Spital gebracht.
Was ist zu dem Fall bislang bekannt? Das Kind wurde gegen 15.45 an der Rütistrasse zwischen der Salmsacherstrasse und der Kreuzstrasse schwer verletzt auf dem Trottoir gefunden. Die Hintergründe sind bisher nicht bekannt.
Polizei sucht Zeugen
Damian (33) wohnt direkt am Unfallort. «Ich habe den Krankenwagen gehört. Mein kleiner Sohn wollte den anschauen», erzählt er Blick. In der Nachbarschaft erzählt man sich, der Bub sei angefahren worden. Die Kantonspolizei bestätigt das auf Anfrage aber nicht. Die Ermittlungen zum Knaben, der Kopfverletzungen hatte und aus Romanshorn kommt, laufen.
«Die aktuellen Erkenntnisse deuten auf einen Unfall oder eine medizinische Ursache hin», sagt Ralf Frei, Sprecher der Kantonspolizei Thurgau. Wichtig gemäss der Polizei: «Ein Gewaltdelikt steht nicht im Vordergrund.»
«Er ist nicht in Lebensgefahr»
Klarheit herrscht in dieser Sache noch immer nicht. Es ist nach wie vor möglich, dass der Bub angefahren wurde. Er könnte aber auch selber hingefallen und sich den Kopf gestossen haben. Die Befragung des 9-Jährigen habe nicht die gewünschte Aufklärung gebracht, so der Sprecher: «Er hat keine Erinnerungen an den Vorfall.»
Die Kantonspolizei Thurgau konnte mittlerweile eine Zeugin befragen, die weitere Angaben zum verletzten Bub von Romanshorn machen könnte. «Wir suchen weiterhin Zeugen», bekräftigt Frei. Wer sachdienliche Hinweise machen kann, soll sich beim Kantonspolizeiposten Romanshorn unter 058 345 22 00 melden.
Mittlerweile wurde das Institut für Rechtsmedizin in St. Gallen beigezogen. Es hat den Jungen untersucht. «Sein Gesundheitszustand ist besser, er ist nicht in Lebensgefahr», sagt Ralf Frei.