«Die zweite Frau war zu Besuch»
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Polizeisprecher gibt Update:«Die zweite Frau war zu Besuch»

Bluttat in Urnäsch AR
Mutter und Tochter tot – Türke (23) in Haft, Mädchen (7) aus Spital entlassen

Bluttat in Urnäsch AR: Ein 23-Jähriger tötete am Donnerstagvormittag eine Frau und ihre Mutter mit einem Messer. Die siebenjährige Tochter der Bewohnerin wurde verletzt, befindet sich jedoch in Sicherheit. Die Ermittlungen laufen.
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Blick-Reporter Beat Michel ist in Urnäsch vor Ort.
Foto: Beat Michel

Darum gehts

KI-generiert, redaktionell geprüft
  • Zwei Frauen sterben bei Messerangriff in Urnäsch am Donnerstagmorgen
  • Täter: 23-jähriger Nachbar, polizeilich bekannt, keine Gewaltdelikte vorher
  • 7-jährige Tochter verletzt, aus Spital entlassen, sicher betreut
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In Urnäsch AR kam es am Donnerstagvormittag zu einem dramatischen Polizeieinsatz. In einer Wohnung im Sölzer ereignete sich ein schweres Gewaltdelikt mit einem Messer. Zwei Frauen erlitten dabei tödliche Verletzungen und starben noch vor Ort.

Bei den Opfern handelt es sich um eine 48-jährige Bewohnerin sowie ihre Mutter. Diese hatte ihre Tochter und ihr Enkelkind besucht. Die formelle Identifikation der zweiten Verstorbenen ist noch nicht abgeschlossen.

Siebenjährige Tochter inzwischen ausser Spital

Ebenfalls verletzt wurde die siebenjährige Tochter der 48-Jährigen. Das Mädchen konnte das Spital inzwischen verlassen und befindet sich in einem sicheren Umfeld. Die Betreuung ist sichergestellt.

Hier passierte das Tötungsdelikt in Urnäsch AR
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Vier Personen involviert:Hier passierte das Tötungsdelikt in Urnäsch AR

Beim mutmasslichen Täter handelt es sich um einen 23-jährigen Mann aus der Nachbarschaft. Er zog sich beim Angriff nicht lebensbedrohliche Schnittverletzungen zu, wurde operiert und befindet sich mittlerweile in Haft. Der Mann war wegen geringfügiger Delikte polizeilich bekannt, jedoch nicht wegen Gewaltdelikten.

Warum sich der 23-Jährige in der Wohnung der Opfer aufhielt, ist derzeit unklar und Gegenstand der laufenden Ermittlungen.

Ermittlungen laufen auf Hochtouren

Die Staatsanwaltschaft führt umfangreiche Abklärungen zu den Hintergründen der Tat. Weitere Auskünfte sollen vorerst ausschliesslich über die Staatsanwaltschaft erfolgen.

Für die Menschen in Urnäsch bleibt das Ereignis ein Schock. Mehrere Anwohner berichteten von einem Grosseinsatz von Polizei und Rettungskräften am Donnerstagmorgen. Die Betroffenheit in der Gemeinde ist gross.



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