Grüsel-Überfall in Buttwil
Unbekannter missbraucht Pferd – Peta bittet um Hinweise

Ein Mann hat am Donnerstag in einem Stall in Buttwil AG ein Pferd sexuell missbraucht. Laut Videoaufnahmen nutzte der Täter einen unbeobachteten Moment aus. Die Polizei ermittelt, die Besitzerin ist schockiert und Peta bietet Geld für Hinweise.
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Ein Mann hat am Donnerstag in einem Pferdestall in Buttwil AG ein Tier sexuell missbraucht.
Foto: Screenshot / Facebook

Darum gehts

KI-generiert, redaktionell geprüft
  • In Buttwil AG missbrauchte ein Mann am Donnerstag ein Pferd im Stall
  • Videoaufnahmen zeigen die Tat, die Pferdebesitzerin erstattete Anzeige
  • Das Video wurde über 100 Mal in einer Facebook-Gruppe geteilt
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In Buttwil AG hat ein Mann am Donnerstagmittag in einem abgelegenen Stall ein Pferd sexuell missbraucht. Wie die «Aargauer Zeitung» berichtet, zeigten Videoaufnahmen, wie der Täter sich dem Tier näherte, das sich zum Zeitpunkt unbeaufsichtigt im Stall aufhielt. 

Der Täter hätte sich den zwei Pferden genähert, wobei das schwarze sich entfernt habe und ein Schimmel stehengeblieben sei.

Mann nutzte einen «günstigen» Moment

Daraufhin habe der Mann das Tier gestreichelt, sei Richtung Bauch und «manipulierte» das Tier. Gegenüber der Aargauer Zeitung bestätigt die Pferdebesitzerin, dass er das Tier sexuell missbraucht habe. Der Übeltäter hatte gemäss Besitzerin einen günstigen Zeitpunkt ausgewählt, weil der Stall bis kurz vor 11 Uhr mit Mitarbeitenden besetzt war.

Rund 40 Minuten später sei die Mutter der Besitzerin in den Stall zurückgekehrt und traf auf den Mann. Zu diesem Zeitpunkt wusste die Frau noch nicht, was der Mann verbrochen hatte. 

Video in Facebook-Gruppe geteilt

Das Video wurde in der Facebook-Gruppe «Freiamt» publiziert, um andere zu warnen. Bereits über hundert Male wurde der Beitrag geteilt und kommentiert. «Aufpassen, der wird wieder kommen», warnt ein Kommentar. Andere empören sich unter dem Video: «Unglaublich und krank so etwas.» Obwohl viele der Kommentierenden warnen, dass man ein Auge auf die Tiere halten sollte, sei dies genau das Problem. 

Nun wurden Videokameras installiert. Noch am selben Tag habe die Pferdehalterin Anzeige wegen Hausfriedensbruchs erstattet. Den Pferden würde es den Umständen entsprechend gut gehen. Ähnliche Vorfälle sind der Polizei gemäss Beitrag nicht bekannt. Die Polizei bestätigt gegenüber der Aargauer Zeitung, dass die Ermittlungen laufen.

Peta fordert behördliches Register

Um den Fall aufzuklären, setzt die Tierschutzorganisation Peta Schweiz nun eine Belohnung in Höhe von 500 Schweizer Franken für Hinweise aus, die zur rechtskräftigen Verurteilung der tatverantwortlichen Person oder Personen führen. Wer etwas beobachtet oder anderweitig mitbekommen hat, wird gebeten, sich bei der Polizei oder telefonisch unter +41 71 588 03 84 oder per E-Mail bei der Tierrechtsorganisation zu melden – auch anonym.

«Tiere, die Opfer solcher Gewalttaten werden, leiden nicht nur körperlich, sondern auch seelisch enorm. Der Täter muss schnellstmöglich gefunden werden. Bitte helfen Sie mit, diese Tierquälerei aufzuklären», so Peter Höffken, Fachreferent bei Peta. «Zoophilie beziehungsweise Sodomie ist ein ernstzunehmendes Problem, das nicht unterschätzt werden darf. Teilweise werden Tiere dabei so schwer verletzt, dass diese von ihrem Leiden erlöst werden müssen. Weitere Vorfälle in der Region sollten umgehend gemeldet werden, um mögliche Tatzusammenhänge aufzuzeigen. Um solche Gewalttaten effektiver bekämpfen zu können, fordert Peta ein behördliches Register, in dem Anschläge auf Pferde und bereits überführte Personen von Tierquälerei-Fällen erfasst werden.» Peta setzt regelmässig Belohnungen in Fällen von misshandelten oder ausgesetzten Tieren aus, um bei der Ermittlung der Verantwortlichen zu helfen.

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