Darum gehts
- Drei Fahrzeuge kollidierten Montagmorgen auf der A1 bei Aarau-Ost
- Autobahn Richtung Bern komplett gesperrt für Aufräumarbeiten
- Augenzeugen berichten von «absolutem Stillstand»
Drei Fahrzeuge prallten am Montagmorgen auf der A1 ineinander. Laut der Kantonspolizei Aargau ereignete sich der Unfall bei der Ausfahrt Aarau-Ost. Sie bestätigte eine entsprechende Meldung der «Aargauer Zeitung». Wie die Kantonspolizei gegenüber Blick erklärte, musste die Autobahn in Richtung Bern komplett gesperrt werden, damit die Aufräumarbeiten stattfinden können. Ein Abschleppdienst wurde aufgeboten.
Durch die Sperrung bildete sich am Montagmorgen in der Region ein langer Stau. Ein Leserreporter berichtet gegenüber der «AZ» von einem «absoluten Stillstand».
Neue Details zum Unfall
Am Dienstag gab die Kantonspolizei Aargau derweil neue Details zum Unfall bekannt. Gemäss ersten Erkenntnissen herrschte zum Zeitpunkt des Unfalls starker Morgenverkehr. Der 39-jährige Lenker eines Lieferwagens bemerkte den stockenden Verkehr mutmasslich zu spät und prallte mit seinem Fahrzeug in einen vorausfahrenden Lieferwagen mit Anhänger. Dieser wurde seinerseits nach vorne und schliesslich in ein Auto geschoben.
Auf dem Anhänger des Lieferwagens befang sich eine Hebebühne, die infolge der Kollision seitlich in den Überholstreifen ragte. Aus diesem Grund mussten beide Fahrstreifen gesperrt werden. Zeitweise kam es zu grossen Verkehrsbehinderungen im Morgenverkehr. Nach rund zwei Stunden wurden beide Fahrstreifen wieder freigegeben.
Offenbar niemand verletzt
Zwar entstand durch den Unfall ein erheblicher Sachschaden. Verletzt wurde jedoch offenbar niemand. Die Kantonspolizei Aargau hat die Ermittlungen zur genauen Unfallursache aufgenommen.