Flammen am Berg Calanda
Brand beim Schiessplatz Rossboden in Chur ausgebrochen

Leser beobachteten am Donnerstagabend nach einer Militärübung ein grosses Feuer bei Chur. Die Polizei und die Feuerwehr waren gegen den Brand im Einsatz. Verletzte gab es keine.
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Ein grosses Feuer wütete am Donnerstagabend beim Waffenplatz Chur.
Foto: Leserreporter

Flammen am Berg Calanda im Kanton Graubünden: Leserreporter machten am Donnerstagabend Fotos, die ein grosses Feuer auf dem Waffenplatz Chur zeigen. 

Kurz vor 20 Uhr habe sie ein grosses ovales Feuer beobachtet, schildert eine Anwohnerin gegenüber Blick. «Dann hörten wir die Feuerwehr und Polizei.» Gegen 23 Uhr brannte dann laut der Leserin nur noch der untere Teil des Ovals. Vor dem Brandausbruch habe das Militär unüberhörbar eine Schiessübung durchgeführt. «Aber daran sind wir hier gewöhnt.»

Brand schnell unter Kontrolle gebracht

Anita Senti, Leiterin Kommunikation bei der Kantonspolizei Graubünden, bestätigte einen Brand auf dem Schiessplatz Rossboden, der zum Waffenplatz gehört. «Die Feuerwehr und die Stadtpolizei Chur sind im Einsatz», teilte sie weiter mit. Die Schiessanlage liegt im Westen der Stadt.

Am Freitagmorgen bestätigte Militär-Mediensprecherin Delphine Schwab-Allemand den Brand gegenüber Blick. «Im Rahmen einer Schiessübung der Infanterie-Rekrutenschule 12 kam es Donnerstagabend am Zielhang Calanda auf dem Schiessplatz Rossboden/Rheinsand in Chur zu einem Brand», erklärte Schwab-Allemand. Dank der schnellen Alarmierung durch die Truppe und des raschen Eingreifens der Betriebs- und Zivilfeuerwehr sowie der Kantonspolizei und der Militärpolizei sei Feuer schnell unter Kontrolle gebracht worden, ergänzte sie. 

Verletzte habe es keine gegeben, auch der Schaden sei begrenzt. Noch werden Präventivmassnahmen ergriffen: «Heute Morgen wird die Feuerwehr das Brandgebiet noch einmal kontrollieren sowie ein Helikopter Super-Puma einen Kontrollflug durchführen, um sicherzustellen, dass das Feuer vollständig gelöscht ist.» Kürzlich wurde der Zielhang am Calanda bereits zum Brandschutz abgebrannt, betont die Mediensprecherin. Dies dürfte «zur raschen und erfolgreichen Bekämpfung des Brandes beigetragen haben». 

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