«Gehen von 150 bis 200 Personen aus»
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Bergbahn-Chef zur Evakuierung:«Gehen von 150 bis 200 Personen aus»

Todesfall bei Gondel-Absturz
«Eine Gondel darf einfach nicht abstürzen!»

In einem Skigebiet in Engelberg OW ist eine Gondel abgestürzt. Dabei kam eine Person ums Leben. Die Polizei informierte am Mittwochnachmittag an einer Medienkonferenz.
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In Engelberg ist eine Gondel abgestürzt. Eine Person wurde bei dem Unglück getötet.
Foto: Leserreporter
18.03.2026, 17:19 Uhr

Gondel-Absturz in Engelberg – das ist bekannt

Beim Absturz einer Gondel in Engelberg ist eine 61-jährige Frau aus der Region ums Leben gekommen. Die Polizei bestätigt den tödlichen Unfall bei einer Pressekonferenz um 15 Uhr. Die Frau habe sich alleine in der Kabine befunden.

Eine gute Stunde nach der ersten Pressekonferenz stellen sich die Verantwortlichen der Titlis Bergbahnen den Fragen der Journalistinnen und Journalisten. «Es ist für uns auch wichtig, dass der Vorfall sekundengenau aufgearbeitet wird. Wir werden alle Daten lückenlos zur Verfügung stellen», sagt CEO Norbert Patt. «Es ist ein ausserordentliches Ereignis. Gondeln dürfen nicht abstürzen», fügt er hinzu.

Wie stark der Wind konkret beim Unglück war, kann Patt nicht sagen. «Wir gehen davon aus, dass es gewindet hat. Die Frage ist, ob es Spitzengeschwindigkeiten waren oder Durchschnittsgeschwindigkeiten», sagt er weiter. Auch sei noch unklar, ob ein technischer Fehler den Absturz verursacht hat. Die letzte Revision der Gondelbahn sei planmässig im vergangenen September gewesen. «Die Bahn ist im technisch neuesten Zustand gewesen.»

18.03.2026, 15:44 Uhr

«Ich kann nicht sagen, ob es ein technischer Fehler ist»

«Ich kann nicht sagen, ob es ein technischer Fehler ist. Was ich sagen kann ist, dass es ein Bahnsystem ist, das weltweit eingesetzt wird», so Patt. Bei jeder Gondelbahnausfahrt werde gemessen, ob die Klemme genug Kraft habe. «Ob weitere Gondeln in Gefahr gewesen sind, können wir nicht sagen.» Und weiter. «Es ist unvorstellbar, dass die Kräfte so gross sind, dass sich eine Bahn aus dem Seil löst. Und trotzdem ist es passiert.»

Patt weiter: «Wir bedauern das ausserordentlich. Das ist für uns aus heiterem Himmel gekommen.»

Damit ist die Medienkonferenz beendet.

18.03.2026, 15:40 Uhr

«Die Bahn ist im technisch neusten Zustand gewesen»

Wie ist das Vorgehen bei starkem Wind? Auf eine Frage, ob KI oder ein Mensch die Bahn steuere oder stoppe, sagte der CEO Titlis Bergbahnen, dass das nicht von der KI entschieden werde. Es gebe klare Vorgaben und Richtlinien. «Bei 40km/h gibt es eine Windwarnung, bei 60 km/h gibt es einen Windalarm, und dann muss man den Betrieb der Anlage einstellen.»

Wie stark der Wind konkret beim Unglück war, kann Patt nicht sagen. «Wir gehen davon aus, dass es gewindet hat. Die Frage ist, ob es Spitzengeschwindigkeiten waren oder Durchschnittsgeschwindigkeiten», sagt er weiter.

Zum genauen Auslöser des Absturzes kann er ebenfalls keine Angaben machen. Die Bahn werde regelmässig revidiert. Die letzte Revision sei plangemäss im vergangenen September gewesen. «Die Bahn ist im technisch neusten Zustand gewesen.»

18.03.2026, 15:36 Uhr

«Gondeln dürfen nicht abstürzen»

«Es ist unvorstellbar und trotzdem ist es passiert»
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Bergbahnen-Chef Norbert Patt:«Es ist unvorstellbar und trotzdem ist es passiert»

«Kurz nach 11 hat sich das furchtbare Ereignis ereignet», sagt Norbert Patt, CEO Titlis Bergbahnen. «Sicherheit ist das Wichtigste.» Die Evakuation der Bahn sei abgeschlossen. Ausserdem stehe ein Care Team zur Verfügung. «Es ist für uns auch wichtig, dass der Vorfall sekundengenau aufgearbeitet wird. Wir werden alle Daten lückenlos zur Verfügung stellen.» Man werde ausserdem bei neuen Erkenntnissen weiter informieren. «Es ist ein ausserordentliches Ereignis. Gondeln dürfen nicht abstürzen», so Patt. «Wir bedauern den Unfall zutiefst».

Man habe zwischen 100 und 200 Personen evakuiert, ergänzt er. 

18.03.2026, 15:18 Uhr

Gleich sprechen Bergbahn-Verantwortliche

In Kürze sprechen die Verantwortlichen der Titlis Bergbahnen. Blick begleitet auch dieses Statement live.

18.03.2026, 15:06 Uhr

Medienkonferenz beendet

Damit ist die Medienkonferenz beendet.

18.03.2026, 15:03 Uhr

Keine Angaben zur tödlich verletzten Person

«Zu der Person können wir noch nichts sagen, bis die Identität geklärt ist», sagt Sakic weiter. Nun werde man mit Beteiligten und Augenzeugen sprechen. Weitere Angaben machte er nicht.

18.03.2026, 15:02 Uhr

Eine Person tödlich verletzt

Kripo-Chef Senad Sakic spricht. Kurz vor 11 Uhr habe die Kantonspolizei den Notruf erhalten. Die Gondel sei in Richtung Schlächtismatt kurz nach der Mittelstation abgestürzt. «Sie hat sich mehrfach überschlagen.» Eine Person habe sich allein in der Gondel aufgehalten. Sie sei tödlich verletzt worden.

Die anderen Gondeln mussten evakuiert werden. «Die Evakuierung ist noch nicht abgeschlossen.»

18.03.2026, 14:06 Uhr

Medienkonferenz zum Gondel-Unglück

Am Mittwochmittag stürzte eine Gondel des Xpress Trübsee-Stand im Skigebiet Titlis in Engelberg OW ab. Senad Sakic, Leiter der Kriminalpolizei Nidwalden, informiert ab 15 Uhr an einer Medienkonferenz. Blick begleitet diese hier live.

«Eine Person hat sich tödliche Verletzungen zugezogen»
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Polizeisprecher in Engelberg:«Eine Person hat sich tödliche Verletzungen zugezogen»
Ende des Livetickers
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