Der vergangene Samstag zeigte sich in Zürich zumindest bis am Nachmittag von seiner sonnigen Seite. Das schöne Wetter lockte auch einen jungen Mann mit seinem feuerroten Ferrari in die Stadt. Doch anstatt mit seinem Boliden für neidische Blicke zu sorgen, erntete der Fahrer bald nur noch bemitleidende Lacher.
Mitten auf der viel befahrenen Kreuzung am Bellevue-Platz blieb der Ferrari 458 nämlich unvermittelt stehen und bewegte sich keinen Meter mehr. Sofort bildete sich auf der Quaibrücke ein langer Rückstau und auch am Strassenrand versammelten sich zahlreiche Schaulustige.
Zweiter Sportwagenfahrer als Pannenhelfer
Ursache für den unfreiwilligen Boxenstop am Bellevue war offenbar ein leerer Tank, wie Marco Bisa, Mediensprecher der Stadtpolizei Zürich auf Anfrage von Blick.ch erklärt. Hat also ausgerechnet ein Ferrari-Fahrer beim Benzin geknausert? Bisa nimmt den jungen Mann in Schutz: «Wie uns ein Garagist bestätigt, war die Tank-Anzeige im Ferrari defekt. Ihn trifft also keine Schuld.»
Eine Leserreporterin beobachtete dann auch, wie einige Augenblicke später ein weiterer Sportwagen beim abgelegenen Ferrari anhielt und diesem mit einer Kanisterladung Benzin aushalf. (cat)