Martin Mehr (47) aus Kirchberg SG hat es in letzter Zeit nicht einfach. Dem Behindertenlift-Monteur wird viel Misstrauen entgegengebracht. Deshalb ist ihm wichtig zu sagen: «Liebe Rentner und Kunden, ich bin nicht der böse Räuber und zücke auch keine Pistole, wie viele jetzt leider meinen.»
Seit dem Überfall auf Ruth Merkli (71) aus Wettingen AG, wo sich ein Fremder als Servicemann ihres Behindertenliftes ausgab und ihr mit Waffengewalt das Geld abnahm (BLICK berichtete), trauen sich viele Menschen nicht mehr an die Türe. Denn Ruth Merkli ist nicht das einzige Opfer des falschen Behindertenliftmonteurs.
«Viele Leute sind jetzt skeptischer gegenüber Handwerkern oder haben Angst, wenn man vor ihrer Türe steht», sagt Mehr. «Und da es meist Ältere sind, ist für sie die Situation schwierig.»
Nur mit Termin reinlassen
Der Familienvater ist bald 13 Jahre als Servicetechniker für die «Högg Liftsysteme AG» Lichtensteig SG unterwegs. Das Opfer Ruth Merkli aus Wettingen ist auch eine Kundin von ihm.
«Als ich vom Überfall auf sie las, war ich schockiert. Bei älteren und behinderten Menschen muss man als Handwerker besonders einfühlsam sein.» Mehr wird nun öfters überprüft. «Ich habe mich schon ausweisen müssen, wenn ich nur mit einer Kundin im Treppenhaus geredet habe. Das kann es doch nicht sein?»
Sein Tipp: «Lassen Sie nur Handwerker herein, mit denen Sie einen Termin abgemacht haben – und die schriftlich angekündigt worden sind.»
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