Darum gehts
- US-Präsident Donald Trump hält am Dienstag eine Rede zur Lage der Nation
- Er wird wohl Erfolge in seiner zweiten Amtszeit aufzählen
- Wird es eine Wahlkampfrede? Im November stehen die Kongresswahlen an
Nach knapp zwei Stunden ist Schluss
Nach knapp zwei geschlagenen Stunden endet Donald Trumps Rede zur Lage der Nation. So viel wie Trump über innenpolitische Errungenschaften gesprochen hat, so unklar bleiben die meisten aussenpolitische Standpunkte der USA – wie Friedengespräche im Ukraine-Krieg oder in Gaza.
An dieser Stelle wünsche ich einen guten Morgen und empfehle im Anschluss die grössere Analyse meines Kollegen Samuel Schumacher. Bis bald!
Die grossen Fragen gehen unter
Bei allen innenpolitischen Anliegen, die Trump anspricht und Orden, die er vergibt, bleibt vieles unklar. Wie geht es mit dem Iran weiter – oder mit den Zöllen?
Ein Orden nach dem anderen
Was Trumps Rede auch in die Länge zieht: Er vergibt heute Abend viele Orden – wie hier Andrew Wolfe.
Trump bricht einen Rekord
Jetzt ist es offiziell: Mit über anderthalb Stunden ist das die längste Rede zur Lage der Nation aller Zeiten. Donald Trump löst damit Bill Clintons Rede aus dem Jahr 2000 ab.
Trump ehrt Charlie Kirk
Auch Erika Kirk, die Witwe des ermordeten Aktivisten Charlie Kirk, sitzt im Publikum. Trump betont, wie sehr er zu «mehr Religiosität im Land» beigetragen habe. «Wir lieben Religion», so Trump.
«Sie werden nie Atomwaffen haben»
Trump geht jetzt konkret auf den Iran ein. Trump bekräftigt sein Vorhaben, dafür zu sorgen, dass der «Iran nie Atomwaffen haben» werde.
«Ich schliesse Frieden, wo ich kann»
Mittlerweile geht es in Trumps Rede doch noch um Aussenpolitik. Der Krieg in der Ukraine hätte nie angefangen, wenn er Präsident gewesen wäre, erklärt er. Und weiter: «Ich schliesse Frieden, wo ich kann.»
Bisher kein Wort zur Aussenpolitik
Bereits seit weit einer Stunde spricht Trump – und wie erwartet liegt sein Fokus auf der Innenpolitik. Zu aussenpolitischen Themen wie dem Iran, der Urkaine oder Gaza hat der US-Präsident sich noch nicht geäussert.
Vance soll den «Krieg gegen Betrug» führen
Trump hat eine ganz spezielle Aufgabe für seinen Vize J.D. Vance. Er wurde damit beauftragt, offiziell den Kampf gegen Betrug und Korruption anzugehen. Als Beispiel nennt er vier demokratische Staaten, die den «Steuerzahler Milliarden kosten».
Es geht heiss zu und her
Ilhan Omar, Repräsentantin des Bundesstaats Minnesota, liefert sich gerade ein heftiges Wortgefecht mit dem US-Präsidenten. Sie ruft ihm zu, er sei «ein Lügner». Trump antwortet mit: «Sie sollten sich schämen!»
Kernthema Einwanderung
Jetzt nennt Trump zwei Einzelschicksale, in denen ein junges Mädchen schwer verletzt und eine junge Frau ermordet wurde. In beiden Fällen habe die Schuld ein illegaler Einwanderer getragen.