Iranische Revolutionsgarden entern Containerschiffe
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Iranisches Propaganda-Video:Revolutionsgarden entern Containerschiffe

«Feindseligkeiten sind beendet»
Trump erklärt Kämpfe im Iran für beendet!

Die USA und Israel führen Krieg gegen den Iran. Im Ticker halten wir dich über die neusten Entwicklungen auf dem Laufenden.
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Blick Newsdesk
vor 30 Minuten

Emirate geben Luftraum vollständig frei

Von Marian Nadler, Redaktor am Newsdesk

Wochenlang hat es in der Golfregion massive Einschränkungen gegeben, Jetzt kehrt man langsam wieder zur Normalität zurück. Die Vereinigten Arabischen Emirate haben am Samstag ihren Luftraum freigegeben. Der normale Flugbetrieb werde vollständig aufgenommen, teilte die Luftfahrtbehörde des Landes am Samstag auf der Plattform X mit.

Rund zwei Monate lang waren zuvor nur Sonderflüge möglich gewesen. Die Entscheidung sei nach einer umfassenden Prüfung der Betriebs- und Sicherheitsbedingungen getroffen worden und der Luftraum werde weiterhin genau überwacht, um die Sicherheit zu gewährleisten, hiess es. Mit seinen wichtigen Reisezielen Abu Dhabi und Dubai gehören die Emirate zu einem der wichtigsten Staaten für den Luftverkehr in der Region. 

Eine Emirates-Maschine landet an einem der beiden Dubaier Flughäfen. (Symbolbild)
Foto: keystone-sda.ch

Neben den Emiraten läuft der Luftverkehr auch in Bahrain, Irak, Kuwait und Syrien wieder normal an. Aktuell gilt zwischen den beiden Kriegsparteien Iran und USA eine Waffenruhe. 

Hundertprozentig ist der Konflikt aber nicht gelöst. Auf dem Papier wurde der Krieg von US-Präsident Donald Trump (79) beendet. Dabei läuft die US-Blockade der Strasse von Hormus weiter und auch die Militärpräsenz im Nahen Osten wurde noch nicht reduziert, wie mein Kollege Daniel Kestenholz in seinem Artikel schreibt.

14:17 Uhr

Erneuter Konflikt mit den USA «wahrscheinlich»

Von Sandra Marschner, Redaktorin am Newsdesk

Während US-Präsident Donald Trump den Kriegshandlungen im Iran offiziell ein Ende gesetzt hat, kommen aus Teheran ganz andere Töne. Ein ranghoher iranischer Militärvertreter hält einen erneuten Konflikt mit den USA für «wahrscheinlich». Es gebe Anzeichen dafür, dass die USA «sich nicht an Versprechen oder Vereinbarungen halten», zitierte die iranische Nachrichtenagentur Fars am Samstag Mohammed Dschafar Assadi vom zentralen Militärkommando Chamat al-Anbija.

Der iranische Militärvertreter Assadi hält einen erneuten Konflikt mit den USA für «wahrscheinlich». Bild: Wikimedia

Zuvor hatte der Iran Medienberichten zufolge einen neuen Vorschlag zur Wiederaufnahme der Verhandlungen mit den USA vorgelegt. US-Präsident Donald Trump hatte sich am Freitag jedoch unzufrieden mit den iranischen Vorschlägen gezeigt. Zudem stellte er in Frage, ob die USA ohne Deal nicht ohnehin besser fahren würden. 

06:50 Uhr

Iran stellt Bedingungen für Verhandlungen mit den USA

Von Sandra Marschner, Redaktorin am Newsdesk

In Teheran zeigt man sich nun verhandlungsbereit für ein Ende des Iran-Kriegs. Doch dafür stellt der Iran Bedingungen an die USA. Irans Aussenminister Abbas Araghtschi erklärte, sein Land sei bereit, die Verhandlungen fortzusetzen, falls sich «die übertriebenen Forderungen, die bedrohliche Rhetorik und die provokativen Handlungen der amerikanischen Seite» änderten, zitierte der regierungstreue iranische Fernsehsender Press TV den Aussenminister.

Irans Aussenminister Abbas Araghtschi fordert Bedingungen, um mit den USA zu verhandeln.
Foto: IMAGO/AA

Am Freitag berichtete die staatliche Nachrichtenagentur Irna , dass der Iran einen neuen Vorschlag an die Vermittler in Pakistan übergeben hat. US-Präsident Donald Trump zeigte sich jedoch vor Journalisten unzufrieden mit den iranischen Vorschlägen. Was genau im neuen Friedensvorschlag steht, war zunächst nicht bekannt.

Fraglich ist, inwiefern es überhaupt mit den Verhandlungen weitergeht. Denn am Freitag meinte Trump bei einer Rede am Forum Club of the Palm Beaches, dass die USA «besser dran» sein könnten, wenn die Verantwortlichen keine Einigung mit dem Iran erzielen, da die Verhandlungen erneut ins Stocken geraten zu sein scheinen. «Ehrlich gesagt, vielleicht sind wir besser dran, wenn wir gar keinen Deal abschliessen. Wollen Sie die Wahrheit wissen? Denn wir können das nicht weiterlaufen lassen», sagte Trump. «Das dauert schon viel zu lange.»

01.05.2026, 22:01 Uhr

Trump erklärt Kämpfe im Iran für beendet

Von Natalie Zumkeller, Redaktorin am Newsdesk

US-Präsident Donald Trump hat die Kampfhandlungen im Iran offiziell für beendet erklärt. In einem Schreiben an den US-Kongress, das der Deutschen Presse-Agentur vorliegt, heisst es: «Die am 28. Februar 2026 begonnenen Feindseligkeiten sind beendet.» Seit Inkrafttreten der Waffenruhe am 7. April habe es keine Gefechte mehr gegeben.

Laut Donald Trump ist der Konflikt im Iran vorbei.
Foto: keystone-sda.ch

Die Erklärung kommt zu einem entscheidenden Zeitpunkt: Gemäss der War Powers Resolution von 1973 hätte Trump nur noch bis zum Wochenende militärische Aktionen ohne Zustimmung des Kongresses führen dürfen. 

Trotzdem betonte Trump in seinem Brief an Mike Johnson, dem Sprecher des Repräsentantenhauses, dass «die Bedrohung, die der Iran für die Vereinigten Staaten und unsere Streitkräfte darstellt, erheblich» bleibe. Das Verteidigungsministerium werde die Truppenpräsenz in der Region entsprechend anpassen.

Unsere Auslandsredaktorin Chiara Schlenz hat Trumps beendeten Krieg hier analysiert.

01.05.2026, 15:37 Uhr

Iran soll neue Friedensvorschläge übermittelt haben

Von Natalie Zumkeller, Redaktorin am Newsdesk

Die Verhandlungen um ein mögliches Ende im Iran-Krieg stocken, Gespräche haben bisher keinen Durchbruch erzielt, das Kerosin droht knapp zu werden. Doch wenigstens hält die Waffenruhe an. Nun signalisiert der Iran erneut Verhandlungsbereitschaft. 

Der iranische Aussenminister Abbas Araghtschi informierte über neue Vorschläge für einen Frieden.
Foto: keystone-sda.ch

Laut der staatlichen Nachrichtenagentur Irna sollen die zuständigen iranischen Behörden einen neuen Friedensvorschlag an die Vermittler in Pakistan übergeben haben. Was genau darin steht, ist nicht bekannt.

Auch der staatliche Fernsehsender Irib meldete, der iranische Aussenminister Abbas Araghtschi habe sich zu dem Vorstoss geäussert. So soll er in mehreren Telefonaten andere Staatsvertreter aus dem Nahen Osten über eine «neue Initiativen im Zusammenhang mit der Beendigung des Krieges» informiert haben.

US-Präsident Donald Trump zeigt sich derweil gar nicht begeistert über die iranischen Vorschläge. Vor Journalisten erklärte er am Freitag, er sei sich nicht sicher, ob es zu einer Einigung kommen werde. Die Gespräche, die hauptsächlich telefonisch geführt werden, würden kaum vorankommen.

01.05.2026, 11:37 Uhr

Kommt bald eine neue US-Wunderwaffe zum Einsatz?

Von Mattia Jutzeler, Redaktor am Newsdesk

Vieles deutet im Moment darauf hin, dass es im Iran bald wieder zu Kämpfen kommen wird. Bereits zum Beginn der kommenden Woche könnten die USA laut der «Times of Israel» die Front in der Islamischen Republik wieder eröffnen.

Sollte der Konflikt wieder heiss werden, könnte eine neue Wunderwaffe der USA zum ersten Mal in einem Krieg zum Einsatz kommen. Wie «Bloomberg» berichtete, soll das US-Zentralkommando die Verlegung der Hyperschallrakete «Dark Eagle» in den Nahen Osten beantragt haben. Bisher wurde diese Waffe noch nicht für einsatzfähig erklärt.

Die «Dark Eagle» könnte bald im Iran zum Einsatz kommen. (Credit: US Army)

Die US-Armee begründet diesen Antrag damit, dass der Iran seine Abschussrampen weiter ins Landesinnere verschoben habe. Sie liegen damit ausser Reichweite der konventionellen Raketensysteme der Vereinigten Staaten, die verschiedenen Medienberichten zufolge Ziele in einer Entfernung von rund 500 Kilometern treffen können. 

Die «Dark Eagle» hat jedoch eine Reichweite von über 2800 Kilometern. Das Geschoss sei laut «Fox News» darauf spezialisiert, mit mehr als fünffacher Schallgeschwindigkeit auf sein Ziel zu gleiten und könne komplizierte Flugmanöver ausführen.

US-Soldaten beim Training mit der «Dark Eagle» im Jahr 2022. (Credit: US Army)

Laut «Bloomberg» sei über den Antrag noch keine Entscheidung gefallen. Das US-Zentralkommando lehnte eine Stellungnahme gegenüber dem Medium ab.

Technisch können die iranischen Schahed-Kamikaze-Drohnen mit der «Dark Eagle» sicher nicht mithalten. Die Geschosse richten trotzdem schon seit Jahren auf vielen verschiedenen Schlachtfeldern grossen Schaden an. Wie etwa die ukrainische Armee gegen die iranischen Drohnen vorgeht, beschreibt meine Kollegin Sandra Marschner in diesem Artikel.

01.05.2026, 11:05 Uhr

Israel rüstet sich für Wiederaufnahme der Kämpfe

Von Mattia Jutzeler, Redaktor am Newsdesk

Der Waffenstillstand zwischen dem Iran auf der einen und den USA sowie Israel auf der anderen Seite hält an. Die Frage ist: Wie lange noch? Bereits am Donnerstag wurde US-Präsident Donald Trump (79) von seinen Kommandanten über potenzielle neue Angriffspläne im Iran informiert. Das enthüllte ein Bericht von «Axios».

Auch in Israel scheint man sich derzeit auf eine Wiederaufnahme der Kämpfe einzustellen. Wie die «Times of Israel» schreibt, befindet sich das Land in erhöhter Alarmbereitschaft. Israelische Beamte würden sich auf einen möglichen Abbruch der Verhandlungen zwischen den USA und dem Iran bereits Anfang nächster Woche vorbereiten.

Foto: keystone-sda.ch

Laut dem Bericht arbeiteten Israel und die USA im Zuge dieser Vorbereitungen auch daran, eine «glaubwürdige maritime Bedrohung gegen den Iran zu projizieren». Auch der Einsatz von Bodentruppen in der Islamischen Republik werde erneut diskutiert.

Bei einer neuen Offensive könnte die US-Armee ausserdem eine neue Waffe einsetzen. Wie «Bloomberg» am Donnerstag berichtete, plane das Militär die Verlegung der lange verzögerten Hyperschallrakete Dark Eagle in den Nahen Osten. Es wäre das erste Mal, dass diese hochmoderne Waffe in einem Krieg zum Einsatz kommt.

Derweil hält die US-Seeblockade der Strasse von Hormus weiter an. Mein Kollege Marian Nadler hat die Strategie hinter dieser laufenden Abriegelung in diesem Artikel erläutert.

30.04.2026, 22:20 Uhr

Beendet 53 Jahre altes Gesetz Trumps Krieg am Freitag?

Von Marian Nadler, Redaktor am Newsdesk

Seit zwei Monaten führen die USA und Israel einen Krieg mit dem Iran. Aktuell gilt eine Waffenruhe – für unbestimmte Zeit. Dennoch läuft US-Präsident Donald Trump (79) die Zeit davon. Denn am Freitag endet eine wichtige Frist, die den Krieg abrupt beenden könnte, berichtet «Bild». Hintergrund ist ein Gesetz aus den Zeiten des Vietnamkriegs.

Die sogenannte War Powers Resolution sieht vor, dass ein vom US-Präsidenten genehmigter Militäreinsatz nach 60 Tagen beendet sein muss. Es sei denn, der US-Kongress stimmt einer Verlängerung ausdrücklich zu oder erklärt den Kriegszustand. Im Fall des Iran-Kriegs trifft dies bislang nicht zu.

Ein mehr als 50 Jahre altes Gesetz könnte Trumps Krieg Berichten zufolge abrupt beenden.
Foto: keystone-sda.ch

Am Freitag ist die 60-Tage-Frist erreicht. Die Trump-Administration könnte eine Verlängerung um 30 Tage beantragen, indem sie dem Kongress schriftlich mitteilt, dass ein militärischer Einsatz weiter notwendig sei. Die Nachrichtenagentur AP berichtet, die Regierung führt diesbezüglich «aktive Gespräche» mit Abgeordneten.

Trumps Kriegsminister will sich mit dem Waffenruhe-Argument mehr Zeit kaufen. Die Demokraten sehen das kritisch.
Foto: IMAGO/UPI Photo

Am Donnerstag sagte US-Verteidigungsminister Pete Hegseth (45): «Wir befinden uns gerade in einer Waffenruhe, was nach unserem Verständnis bedeutet, dass die 60-Tage-Uhr in einer Waffenruhe pausiert oder aufhört.» Der demokratische US-Senator Tim Kaine (60) zweifelt diese Interpretation allerdings an. Er hat «ernste verfassungsrechtliche Bedenken», sagte er. Die War Powers Resolution aus dem Jahr 1973 soll die parlamentarische Mitbestimmung stärken und die Rechte des Präsidenten bei Militäreinsätzen einschränken.

30.04.2026, 07:16 Uhr

Kommt es im Iran bald wieder zu Angriffen?

Von Mattia Jutzeler, Redaktor am Newsdesk

Die Fronten im Irankrieg haben sich momentan festgefahren. Die USA werden an ihrer Seeblockade festhalten, bis der Iran ein Atomabkommen unterzeichnet. Wie US-Präsident Donald Trump am Mittwoch ein weiteres Mal betonte, wolle er um jeden Preis verhindern, dass die Islamische Republik in den Besitz einer Atombombe kommt.

Zu grösseren Kampfhandlungen auf dem iranischen Festland ist es seit dem vereinbarten Waffenstillstand am 8. April allerdings nicht mehr gekommen. Lediglich im Zuge der Seeblockade kam es zu Konflikten, die USA kaperten beispielsweise mehrere Öltanker, die mit dem Iran in Verbindung stehen. Die Islamische Republik blieb mit ihrer sogenannten «Moskitoflotte» in der Meerenge allerdings trotzdem militärisch aktiv.

Foto: IMAGO/ZUMA Wire

Wie Recherchen von «Axios» jetzt zeigen, könnten die USA die Front im Iran aber schon bald wieder öffnen. Mehrere anonyme Quellen bestätigen dem Medium, dass Trump am Donnerstag von seinen Kommandanten über potenzielle neue Angriffspläne im Iran informiert wird.

Die US-Armee habe bereits einen Plan für eine «kurze und schlagkräftige» Angriffswelle gegen den Iran ausgearbeitet, heisst es im Artikel weiter. Ziel dieses Plan sei es, den Verhandlungsstillstand zwischen den beiden Parteien zu durchbrechen. 

Ein weiterer Plan, der Trump am Donnerstag voraussichtlich vorgelegt werde, konzentriere sich auf die Übernahme eines Teils der Strasse von Hormus durch die USA. Die wichtige Handelsroute soll so wieder für den Schiffsverkehr geöffnet werden. Eine solche Operation könnte Bodentruppen umfassen, sagte eine Quelle zu «Axios».

30.04.2026, 04:08 Uhr

Der Iran hat seit Kriegsbeginn mindestens 21 Menschen hingerichtet

Von Gabriel Knupfer, Redaktor Nachtdienst

US-Präsident Donald Trump betont immer wieder, dass die USA und Israel die iranische Führung beinahe komplett ausgeschaltet hätten. Doch auch nach zwei Monaten Krieg sitzt das islamische Regime in Teheran fest im Sattel, auch wenn wichtige Köpfe wie der Oberste Führer durch Luftschläge getötet wurden.

Ein innenpolitischer Wandel ist nicht in Sicht. Die Machthaber gehen weiterhin mit aller Gewalt gegen die Opposition vor. Seit Kriegsbeginn wurden mindestens 21 Menschen hingerichtet und mehr als 3600 Personen wegen Vorwürfen der Gefährdung der ‌nationalen Sicherheit festgenommen, berichtet der deutsche «Spiegel».

Laut dem Uno-Menschenrechtskommissar Volker Türk wurden neun Personen im Zusammenhang mit den Protesten im Januar exekutiert, zehn wegen angeblicher Mitgliedschaft in Oppositionsgruppen und zwei wegen Spionagevorwürfen. 

Vor einer Woche verkündete Trump, dass der Iran auf seinen Druck die geplante Hinrichtung von acht Frauen gestoppt habe. Mehr dazu liest du im Artikel von Janine Enderli hier. Der 19-jährige Ringer Saleh Mohammadi wurde hingegen in März trotz internationaler Proteste hingerichtet.

Bereits bei den Demonstrationen im Januar hatten die iranischen Sicherheitskräfte Tausende Menschen getötet. 

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