Hier entern die US-Marines das iranisch gekennzeichnete Frachtschiff
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Nach Beschuss:Hier entern die US-Marines das iranisch gekennzeichnete Frachtschiff

«Dinge beschleunigen sich»
Iran verkündet Trump-Gespräche

Die USA und Israel führen Krieg gegen den Iran. Im Ticker halten wir dich über die neusten Entwicklungen auf dem Laufenden.
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Blick Newsdesk
vor 54 Minuten

Diplomat kündigt baldige Gespräche an

Von Alexander Terwey, Stv. Teamlead Newsdesk

Wird es bald neue Verhandlungen zwischen den USA und dem Iran und vielleicht sogar einen Deal geben? Der frühere pakistanische Botschafter in den Vereinigten Arabischen Emiraten, Jamil Khan, sagte gegenüber dem Sender Al Jazeera, die Kommunikation mit dem Iran und den USA sei intensiviert worden. Dies deutet gemäss dem Sender darauf hin, dass in Kürze neue Gespräche in Islamabad stattfinden dürften. «Die Dinge beschleunigen sich», so Khan. «In den kommenden 24 bis 48 Stunden werden die Probleme angegangen, und die iranische Delegation wird vor Ort sein.»

Weiter sagte der Diplomat gegenüber Al Jazeera, der Iran habe gefordert, dass der Libanon in den Waffenstillstand einbezogen werde und somit die Verhandlungen auch an den Krieg zwischen den USA, Israel und den Libanon knüpfe. US-Präsident Donald Trump hatte am vergangenen Freitag eine zehntägige Waffenruhe zwischen Israel und dem Iran verkündet. Trotz Waffenruhe gehen jedoch die Angriffe im Südlibanon weiter.

16:17 Uhr

Trump: «Deal wird heute Abend unterzeichnet»

Von Mattia Jutzeler, Redaktor am Newsdesk

Ist der Krieg im Iran nun doch bald vorbei? Fox-News-Moderatorin Maria Bartiromo behauptet in ihrer Sendung «Mornings with Maria», am Sonntag Kontakt mit Donald Trump gehabt zu haben. Der US-Präsident soll ihr gesagt haben, dass ein Abkommen mit dem Iran kurz bevorsteht. «Der Deal wird heute Abend unterzeichnet», so zitiert Bartiromo den Präsidenten in ihrer Sendung am Montagnachmittag Schweizer Zeit.

Foto: AFP

Offiziell ist allerdings noch gar nicht klar, ob die Verhandlungen zwischen den USA und dem Iran überhaupt stattfinden. In einem früheren Tickereintrag hat Blick eine Übersicht erstellt, wie sich die verschiedenen Parteien zu einer möglichen zweiten Verhandlungsrunde geäussert haben.

15:56 Uhr

Neue Gespräche zwischen USA und Iran?

Von Mattia Jutzeler, Redaktor am Newsdesk

Finden jetzt neue Verhandlungen zwischen den USA und dem Iran statt, oder nicht? Eigentlich hatte US-Präsident Donald Trump (79) angekündigt, dass die beiden Kriegsmächte ihre Gespräche in Pakistan fortsetzen würden. Ob es aber tatsächlich zu einer zweiten Verhandlungsrunde kommt, ist Stand Montagnachmittag völlig unklar. Hier eine Zusammenfassung, wie sich die verschiedenen Parteien zu möglichen Gesprächen geäussert haben:

USA

Donald Trump hatte am Sonntagabend neue Verhandlungen mit dem Iran angekündigt. «Wir bieten ein sehr faires und vernünftiges Angebot an, und ich hoffe, sie nehmen es an», hatte der US-Präsident dazu auf seiner Plattform Truth Social geschrieben.

In einem Interview mit der «​New York Post​» am Sonntag sagte Trump ausserdem, dass sein Sondergesandter Steve Witkoff nach Pakistan reisen werde. Auch sein Schwiegersohn Jared Kushner werde an den Verhandlungen beteiligt sein.
Trump zeigt sich auch am Montag überzeugt, dass die zweite Verhandlungsrunde stattfinden wird. Gegenüber der «​New York Post​» verkündete er am Montagnachmittag Schweizer Zeit, seine Delegation werde «in wenigen Stunden» in Pakistan landen.

Foto: keystone-sda.ch

Iran

Die iranischen Abgeordneten weigern sich währenddessen offiziell, an weiteren Gesprächen teilzunehmen. «Aktuell haben wir keine Pläne für eine weitere Verhandlungsrunde», sagte ein Sprecher des Aussenministeriums am Montag. Das berichtete ​CNN​. «Wir glauben nicht an Fristen oder Ultimaten, um die nationalen Interessen Irans zu sichern», fügte er hinzu.

Bereits am Sonntag hatten mehrere staatliche iranische Medien bestritten, dass die Islamische Republik an Trumps Verhandlungen teilnehmen wird. Die Nachrichtenagentur Irna meldet beispielsweise, der Iran würde die Gespräche aufgrund des ständigen Kurswechsels der USA zur Seeblockade der Strasse von Hormus sowie der aus iranischer Sicht «übertriebenen Forderungen» der Trump-Regierung boykottieren.

Pakistan

Trotz der unsicheren Situation bereitet Pakistan anscheinend das Treffen der beiden Kriegsparteien in Islamabad vor. Zwei anonyme pakistanische Quellen sagten zu ​AP News​ am Montag, die iranischen Behörden hätten ihre Bereitschaft bekundet, noch in dieser Woche eine Delegation zu einer zweiten Gesprächsrunde zu entsenden. Diese Aussage steht in totalem Widerspruch zu den offiziellen Äusserungen aus dem Iran.

Die Nachrichtenagentur berichtete ausserdem, der pakistanische Innenminister hätte am Montag sowohl zum Iran als auch zu den USA Kontakt aufgenommen. Beide Seiten hätten in diesen Gesprächen die Notwendigkeit einer diplomatischen Lösung betont, um die regionalen Spannungen abzubauen.

07:06 Uhr

Iran reagiert auf Frachter-Attacke mit Drohnenangriffen

Von Marian Nadler, Redaktor am Newsdesk

Zum US-Angriff auf die M/V Touska kommen immer weitere Details ans Licht. Das US-Zentralkommando postet auf X ein Video, das zeigt, wie Marines sich auf das Frachtschiff abseilen. «Die Marines seilten sich am 19. April auf das unter iranischer Flagge fahrende Schiff ab, nachdem der Lenkflugkörperzerstörer USS Spruance Touskas Antrieb ausser Gefecht gesetzt hatte, als das Handelsschiff wiederholten Warnungen der US-Streitkräfte über einen Zeitraum von sechs Stunden nicht nachkam», heisst es dazu im Begleittext. 

Hier entern die US-Marines das iranisch gekennzeichnete Frachtschiff
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Nach Beschuss:Hier entern die US-Marines das iranisch gekennzeichnete Frachtschiff

Die USS Spruance ist ein beeindruckendes Kriegswerkzeug, das für eine Milliarde Dollar gebaut wurde. Das Kriegsschiff ist fast 270 Meter lang.

Die iranische staatliche Nachrichtenagentur Tasnim vermeldet unterdessen, dass iranische Streitkräfte auf die Frachter-Attacke mit Drohnenangriffen auf amerikanische Militärschiffe geantwortet hätten. Die Militäroperationen ordnet der iranische General Ahmad Vahidi (67) an, schrieb mein Kollege Daniel Kestenholz in der Nacht. Die neuerliche Eskalation dürfte dem Hardliner in die Hände spielen. Er greift aktuell nach der Macht im Iran. 

01:39 Uhr

Video-Aufnahmen zeigen US-Angriff auf iranisches Frachtschiff

Von Daniel Kestenholz, Redaktor Nachtdienst

Die US-Zentralkommandozentrale Centcom bestätigt auf X, was zuvor Präsident Donald Trump meldete: Die US-Marine hat auf ein iranisch gekennzeichnetes Frachtschiff geschossen. Dieses hatte offenbar wiederholt Warnungen ignoriert und versucht, die US-Seeblockade vor Iran zu durchbrechen. Der Zerstörer fing die M/V Touska im Arabischen Meer ab, als sie mit hoher Geschwindigkeit in Richtung des iranischen Hafens von Bandar Abbas unterwegs war. Über einen Zeitraum von sechs Stunden habe es wiederholte Funkwarnungen gegeben – ohne Reaktion der Besatzung. Dann wurde mehrfach geschossen.

Hier schiesst die US-Marine auf das Frachtschiff
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Im Arabischen Meer:Hier schiesst die US-Marine auf das Frachtschiff

Weil die Besatzung nicht reagiert hatte, setzte die US-Marine gezielte Schüsse auf den Maschinenraum des Schiffes ab, das aus China kam. Der Frachter wurde manövrierunfähig und konnte gestoppt werden. Anschliessend gingen Einheiten der US Marines an Bord und übernahmen das Schiff, das sich nun in US-Gewahrsam befindet. Centcom betont, das Vorgehen sei «gezielt, professionell und verhältnismässig» gewesen – eine Formulierung, die die militärische Härte zugleich rechtlich legitimieren soll.

Nach US-Angaben wurden bereits 25 iranische Handelsschiffe zur Umkehr gezwungen oder zur Rückkehr in ihre Häfen verpflichtet. Der Vorfall mit der Touska zeigt dabei eine neue Stufe der Durchsetzung – nicht mehr nur Abschreckung oder Kontrolle, sondern aktive Ausschaltung von Schiffen, die die Blockade ignorieren. Das Eskalationsrisiko im Arabischen Meer steigt damit weiter. In einer ersten Reaktion schossen Ölpreise in die Höhe und legten um mehr als sieben Prozent zu. Am Freitag waren die Ölpreise ⁠noch um mehr als neun Prozent gefallen.

01:29 Uhr

Iran kündigt Vergeltung an

Von Daniel Kestenholz, Redaktor Nachtdienst

Nach der Beschlagnahmung eines iranischen Frachters durch die USA spricht Teheran von «bewaffneter Piraterie» und kündigt Vergeltung an. Ein Sprecher der iranischen Streitkräfte stellte laut iranischen Staatsmedien klar, man werde die Aktion nicht unbeantwortet lassen und «bald reagieren».

In der Strasse von Hormus festsitzende Tanker.
Foto: keystone-sda.ch

Parallel dazu verweigert der Iran eine weitere Teilnahme an geplanten Gesprächen mit Washington. Wie Reuters berichtet, haben zwei US-Cargomaschinen am Sonntag Material nach Pakistan gebracht, wo eine zweite Verhandlungsrunde zwischen Washington und Teheran stattfinden soll. Gespräche werden vorbereitet, die vielleicht nicht stattfinden.

Als Gründe nennt Teheran die anhaltende US-Blockade um den Iran und «exzessive Forderungen» der USA. Zugleich wird die wirtschaftliche Dimension betont: Entweder gelte ein freier Ölmarkt für alle – oder es drohten «hohe Kosten für alle Seiten», womit Teheran dem Weltmarkt droht. Iran verknüpft bewusst Diplomatie, Energiepolitik und militärische Drohungen miteinander, um den Druck auf die Gegenseite zu erhöhen.

19.04.2026, 21:41 Uhr

Trump: US-Marine «schiesst Loch» in iranischen Frachter

Bei der US-Seeblockade der Strasse von Hormus ist es laut Donald Trump zu einem Zwischenfall gekommen. Wie der US-Präsident auf seiner Plattform Truth Social schreibt, wollte ein iranischer Frachter die Abriegelung der Vereinigten Staaten durchbrechen.

Das Kriegsschiff USS Spruance habe den Frachter im Golf von Oman abgefangen und zum Anhalten aufgefordert, behauptet Trump. «Da die iranische Besatzung die Anweisung ignorierte, stoppte unser Marineschiff sie, indem es ein Loch in ihren Maschinenraum sprengte.»

Die USS Spruance war laut Trump in den Vorfall verwickelt.
Foto: Shutterstock

Das iranische Schiff befinde sich momentan in der Obhut des US-Marine Corps, schreibt Trump weiter. «Wir haben das Schiff vollständig unter unserer Kontrolle und untersuchen die Ladung!» Der Frachter sei wegen früherer illegaler Aktivitäten von den USA bereits mit Sanktionen belegt worden.

19.04.2026, 20:19 Uhr

Medienbericht: Trump wurde von Krisensitzung ausgeschlossen

Von Mattia Jutzeler, Redaktor am Newsdesk

Anfang April wurde ein US-Kampfjet über dem Iran abgeschossen. Dabei gingen zwei amerikanische Soldaten auf feindlichem Boden verloren. Die US-Armee musste schnell eine Rettungsmission auf die Beine stellen, um die beiden Vermissten vor den iranischen Behörden zu finden und in Sicherheit zu bringen.

Donald Trump (79) soll bei dieser Rettungsmission alles andere als hilfreich gewesen sein. Laut einem Bericht des «Wall Street Journal» war der US-Präsident während der ganzen Operation sehr ungeduldig. Unter anderem soll er seinen Berater «stundenlang» angeschrien haben, als er vom Abschuss des US-Kampfjets erfahren habe.

Seine Berater hätten den US-Präsidenten deshalb nicht vollständig in die Details der Rettungsmission eingeweiht. Trump sei wegen seiner Ungeduld sogar von einer entsprechenden Krisensitzung ferngehalten worden.

Der Pilot des Kampfjets konnte bereits kurze Zeit nach dem Abschuss seiner Maschine von der US-Armee gerettet werden. Der zweite vermisste Soldat, ein Offizier, war 36 Stunden lang auf der Flucht vor den iranischen Behörden.

Laut dem Medienbericht fürchtet sich Trump vor einer Geiselkrise im Iran. Ein solches Desaster hatte seinen Vorgänger Jimmy Carter vor fast 50 Jahren die Wiederwahl zum Präsidenten gekostet. Meine Kollegin Natalie Zumkeller hat Trumps Angst vor einer solchen Situation hier genauer beleuchtet. 

19.04.2026, 18:27 Uhr

Neue Verhandlungen: Iranische Nachrichtenagentur bestreitet Teilnahme

Von Mattia Jutzeler, Redaktor am Newsdesk

Während US-Präsident Donald Trump (79) auf Truth Social bereits die nächste Verhandlungsrunde mit dem Iran ankündigt, zeigt sich der Iran weniger gesprächsbereit. Die staatliche Nachrichtenagentur Irna meldet am Sonntagabend, dass die Islamische Republik nicht an der zweiten Verhandlungsrunde teilnehmen wird. Begründet wird diese Entscheidung mit dem ständigen Kurswechsel der USA zur Seeblockade der Strasse von Hormus sowie den aus iranischer Sicht «übertriebenen Forderungen» der Trump-Regierung.

Foto: Vahid Salemi/AP/dpa

Zuvor berichtete CNN mit Bezug auf mehrere iranische Staatsmedien, dass die Teilnahme des Iran noch unsicher sei. Quellen innerhalb des Iran würden die allgemeinen Aussichten für Gespräche als «nicht besonders positiv» bezeichnen. «Solange die US-Seeblockade andauert, wird der Iran ein zweites Treffen in Islamabad nicht einmal in Erwägung ziehen», soll ein weiterer Informant erklärt haben.

Die Informationen aus dem Iran können von CNN nicht definitiv bestätigt werden. Andere iranische Quellen hatten dem Fernsehsender nämlich mitgeteilt, dass die Islamische Republik definitiv eine Delegation nach Pakistan schicken würde. 

19.04.2026, 14:37 Uhr

Trump kündigt neue Verhandlungen in Pakistan an

Von Mattia Jutzeler, Redaktor am Newsdesk

Die Gespräche zwischen den USA und dem Iran gehen in die nächste Runde. Wie US-Präsident Donald Trump auf seiner Plattform Truth Social ankündigt, werden seine Vertreter am Montag in Pakistan erneut mit der Islamischen Republik verhandeln.

Foto: keystone-sda.ch

«Wir bieten ein sehr faires und vernünftiges Angebot an, und ich hoffe, sie nehmen es an», schreibt der US-Präsident zu den Verhandlungen. «Wenn nicht, werden die Vereinigten Staaten jedes einzelne Kraftwerk und jede einzelne Brücke im Iran zerstören. Schluss mit dem Gutmenschentum!»

Bereits vor einer Woche fanden in Pakistan Verhandlungen zwischen den beiden kriegsführenden Nationen statt. Der Iran und die Vereinigten Staaten konnten sich allerdings trotz 21-stündiger Gespräche nicht auf ein Abkommen einigen. Mein Kollege Daniel Macher hat die Verhandlungen in der pakistanischen Hauptstadt Islamabad hier zusammengefasst.

Diese neuen Gespräche finden laut Trump trotz eines «eklatanten Verstosses» des Iran gegen die geltende Waffenruhe statt. Wie der US-Präsident in seinem Post weiter schreibt, hätte das iranische Militär am Samstag «viele Schüsse auf ein französisches Schiff und einen Frachter aus Grossbritannien» abgegeben. 

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