«Wenn Iran schlau ist, schliessen sie einen Deal ab»
0:38
US-Kriegsminister:«Wenn Iran schlau ist, schliessen sie einen Deal ab»

Hegseth signalisiert Gesprächsbereitschaft, will aber auch weiter militärisch Druck machen
«Die Mission im Iran wird zu unseren Bedingungen enden»

Am Dienstag haben sich US-Kriegsminister Pete Hegseth und Generalstabschef Dan Caine an einer Medienkonferenz zur Operation «Epic Fury» im Nahen Osten geäussert. Washington signalisiert Gesprächsbereitschaft, will aber auch weiter militärisch Druck machen.
Kommentieren
1/5
US-Verteidigungsminister Pete Hegseth signalisiert Gesprächsbereitschaft, will gleichzeitig aber weiter militärisch Druck machen.
Foto: Manuel Balce Ceneta/AP/dpa
RMS_Portrait_AUTOR_250.JPG
Marian NadlerRedaktor News

Wann ist der Iran-Krieg beendet? Der US-Kriegsminister und sein Generalstabschef gaben am Dienstag nur ausweichende Antworten dazu.

So viel ist klar: Die USA wollen im Rahmen der Operation «Epic Fury» ihren militärischen Druck auf den Iran weiter hochhalten. Verteidigungsminister Pete Hegseth (45) und Generalstabschef Dan Caine (57) betonten an einer Medienkonferenz, Ziel bleibe die Zerstörung der iranischen Nuklear-,Raketen-, Drohnen- und Marinekapazitäten. «Der Iran darf keine Atombombe haben und wird auch keine haben», versprach Hegseth.

Hegseth droht Iran und kritisiert Nato

In den vergangenen 30 Tagen seien über 11’000 Ziele angegriffen worden, insbesondere Logistik- und Versorgungslinien, erklärte Caine. Hegseth signalisierte zwar Gesprächsbereitschaft – «Wir würden gerne einen Deal machen» – machte aber gleichzeitig klar, dass derzeit noch «mit Bomben verhandelt» werde. Konkrete weitere militärische Schritte – etwa eine mögliche Bodenoffensive – will er bewusst nicht offenlegen.

Gegenüber dem Iran schlägt er einen scharfen Ton an: Ein neues Regime müsse «vernünftiger» handeln, sonst drohten noch intensivere Angriffe. Die Mission im Iran werde «zu unseren Bedingungen» enden.

Kritik übt Hegseth auch an der Nato, die sich bislang aus dem Konflikt heraushält. Gleichzeitig haben die USA auch Russland und China im Blick, deren Aktivitäten man genau beobachte. Zu guter Letzt unterstrichen Kriegsminister und Stabschef die Bedeutung der eigenen Rüstungsindustrie und lobten die Einsatzbereitschaft der Soldaten.

Den Liveticker zur Medienkonferenz kannst du hier nachlesen:

Was sagst du dazu?
Heiss diskutiert
    Meistgelesen