Tragisches Unglück in Südtirol
Bereits drei Tote nach Lawinenabgang im Ridnauntal

Eine Lawine riss am Samstag im südtiroler Ridnauntal 25 Menschen mit. Drei Tote, darunter ein Bergführer, und fünf Verletzte wurden geborgen. Die Suche auf 2300 Metern Höhe war eine Grossaktion mit bis zu sechs Helikoptern.
Ein aktuelles Webcam-Bild aus dem Ridnauntal.
Foto: Screenshot plunhof.it

Darum gehts

KI-generiert, redaktionell geprüft
  • Schweres Lawinenunglück am Samstag im Ridnauntal, Südtirol: Drei Tote, sieben Verletzte
  • Lawine mit 150 Meter Breite und 800 Meter Länge erfasste 25 Menschen
  • 80 Retter und bis zu sechs Helikopter waren bei der Bergung im Einsatz
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Am Samstag ereignete sich im Ridnauntal in Südtirol ein schweres Lawinenunglück, bei dem 25 Menschen mitgerissen wurden. Wie die italienische Nachrichtenagentur Ansa unter Berufung auf das Notfallzentrum Bozen meldet, wurden zunächst zwei Tote geborgen. Wie die «Südtiroler Tageszeitung» berichtet, gibt es inzwischen ein drittes Todesopfer:

  • Ein 62-jährige Bergführer aus Ridnaun
  • Ein 46-jährige Mann ebenfalls aus Ridnaun
  • Eine 26-jährige Frau aus Brescia, die nach der Rettung mit einem österreichischen Rettungshelikopter in die Universitätsklinik nach Innsbruck geflogen worden war und ihren Verletzungen erlag

Drei weitere Personen wurden schwer verletzt, darunter ein 44-jähriger Österreicher und ein Tourengeher aus Deutschland, sowie zwei weitere leicht verletzt.

Gesamter Hang geriet in Bewegung

Die Notfallmeldung war gestern um 11.40 Uhr eingegangen. Alle Betroffenen trugen einen Notfallsender bei sich – unverzichtbare Ortungsgeräte, um Vermisste im Schnee schnell zu finden.

Der Unfall ereignete sich auf 2300 Metern Höhe an der Zauderspitze. Die Lawine hatte eine Front von rund 150 Metern und eine Länge von etwa 800 Metern und setzte praktisch den gesamten Hang in Bewegung, der an dieser Stelle sehr steil ist. Bei der Rettungsaktion waren laut «La Presse» fünf Helikopter im Einsatz; Ansa berichtete sogar von sechs Maschinen. Rund achtzig Rettungskräfte beteiligten sich an der Suche und Bergung.

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