Eine «riesige Lawine» verschüttete am Freitagnachmittag fünf Personen in St. Anton am Arlberg, wie der Sender ORF berichtete. Vier Bergrettungen und drei Helikopter waren im Grosseinsatz vor Ort.
Die Einsatzkräfte konnten alle Verschütteten aus den Schneemassen holen. Zwei Personen wurden dabei laut Angaben der Polizei nur tot geborgen. Eine weitere Person starb am Abend im Krankenhaus.
Nach anhaltenden Schneefällen bleibt die Lawinengefahr in den Alpen hoch. In Österreich, Norditalien und der Schweiz sind in den vergangenen Tagen mehrere Menschen durch Lawinen ums Leben gekommen.
Besonders brisant ist die Lage im österreichischen Tirol. Allein am Freitag zählten die Behörden mehr als 30 Lawinen-Einsätze in dem auch bei deutschen Wintersportlern beliebten Bundesland. Insgesamt waren es in den vergangenen sieben Tagen 200.