Passagiere filmen Evakuation aus Swiss-Airbus in Neu-Delhi
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Probleme mit Triebwerk:Videos zeigen Evakuierung der Passagiere

Startabbruch in Delhi
Panik und Verletzte bei Evakuierung von Swiss-Airbus in Neu-Delhi

Drama in Neu-Delhi: Ein Knall – und ein Swiss-Airbus A330 stoppt abrupt kurz vor dem Abheben. Passagiere wurden evakuiert. Swiss bestätigt den Vorfall und gibt Details bekannt.
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Swiss-Flug LX147 nach der Evakuierung in Neu-Delhi: Die Passagiere mussten sich über die Notrutschen in Sicherheit bringen.
Foto: Blick-Leserreporter

Darum gehts

KI-generiert, redaktionell geprüft
  • Swiss-Airbus A330-300 in Neu-Delhi nach eventueller Triebwerksexplosion evakuiert
  • Swiss informiert über Hergang und weiteres Vorgehen
  • Flugzeug stand zehn Minuten still, Evakuierung auf die Piste
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Gestrandeter Swiss-Airbus A330-343 auf dem Indira-Gandhi-Flughafen in Neu-Delhi. Die Maschine hatte schon zum Startschub angesetzt, so ein Passagier zu Blick. Plötzlich gab es einen Knall, die Maschine bremste scharf und kam zum Stillstand. Bei der Evakuierung brach offenbar Panik aus, Augenzeugen zufolge gab es Verletzte.

Swiss-Sprecher Michael Pelzer bestätigte gegenüber Blick zunächst: «Wir haben Kenntnisse von einem Vorfall.» Später gab die Airline bekannt, dass sich sechs Passagiere in medizinischer Untersuchung befinden, ohne genauere Details zu nennen. Das Problem sei beim Start kurz nach 1 Uhr indischer Ortszeit aufgetreten, schrieb die Fluggesellschaft. Die Crew habe den Start abgebrochen und die Maschine vorsorglich evakuiert.

So hektisch lief die Swiss-Evakuierung ab
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Video aus dem Inneren:So hektisch lief die Swiss-Evakuierung ab

Vier Passagiere im Spital

Am Vormittag informiert die Airline weiter und schreibt, dass sich vier Passagiere im Spital befinden und sich ein Crewmitglied das Fussgelenk verstaucht hat. «Unsere Mitarbeitenden sind auch vor Ort und stehen den Betroffenen eng zu Seite – so lange es die Situation erfordert», heisst es in der Mitteilung. Am Morgen hiess es noch, dass sechs Passagiere verletzt wurden. Bei zweien handelte es sich aber um unverletzte Begleitpersonen.

Für einzelne Personen, die nicht über die Rutschen aussteigen konnten, sei eine Treppe organisiert worden. «Passagiere werden aktuell betreut», hiess es weiter. «Eine solche Situation ist für alle Beteiligten belastend. Die örtlichen Teams kümmern sich vor Ort um unsere Gäste.» An Bord hatten sich 228 Passagiere sowie 4 Kleinkinder und 13 Crewmitglieder befunden. Die Crew sei sonst wohlauf.

Die Passagiere seien in Hotels untergerbacht oder auf alternative Verbindungen umgebucht worden, heisst es in der Mitteilung weiter.

Problem mit Triebwerk

Zu der Ursache schreibt die Swiss, dass an einem der Triebwerke ein Problem aufgetreten war. «Wir setzen alles daran, die Hintergründe des Vorfalls umfassend aufzuklären. Dazu gehört insbesondere, was zum Triebwerksproblem geführt hat.»

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Ursachenklärung und Hilfe für Reisende

Flugdaten des Live-Flugverfolgers Flightradar24 zeigten, wie die Maschine vom Gate auf die Startbahn rollte, zum Start ansetzte und dann plötzlich still stand. Auf Bildern sind deutlich die Notrutschen zu erkennen.

Swiss: «Wir wollen detailliert wissen, was zum Vorfall geführt hat. Technische Spezialistinnen und Spezialisten werden nach Delhi reisen, um das Flugzeug zu überprüfen und die nächsten Schritte einzuleiten.»

Bist du vor Ort? Dann melde dich gerne via Whatsapp bei uns: +41 79 813 80 41  

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