So wurde am Donnerstag um das Leben des Wals gekämpft
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Nach Strandung am Donnerstag:So wurde um das Leben des Wals gekämpft

«Er atmet»
Buckelwal hat zweiten Vorfall überlebt

Der Buckelwal aus der Lübecker Bucht schwamm endlich weg von der Küste und Richtung Freiheit. Die Freude und die Hoffnung, dass diese Geschichte gut ausgehen könnte, wird nun ausgerechnet von der Wasserschutzpolizei gedämpft.
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Der Buckelwal ist wieder gestrandet.
Foto: IMAGO/Agentur 54 Grad

Darum gehts

KI-generiert, redaktionell geprüft
  • Buckelwal am Sonntag in Lübecker Bucht gestrandet – Rettungsaktion gestartet
  • Wal konnte Freitag fliehen, wurde aber später erneut gesichtet
  • Überlebensrate: Von drei gestrandeten Walen überlebte bisher keiner
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Angela RosserJournalistin News

Tagelang kämpften Umweltschützerinnen, freiwillige Helferinnen und Helfer, Polizisten und Experten um das Leben des Wals, der am vergangenen Sonntag auf einer Sandbank in der Lübecker Bucht gestrandet war. Es wurde mit Baggern gegraben, um ihm ein Entkommen zu erleichtern, und die Helfer stupsten den Meeresriesen an. 

Am Freitagmorgen war er dann tatsächlich plötzlich weg und die Freude gross. Nur wenig später jedoch wurde er wieder gesichtet und schwamm eine unerklärliche Route und kam dem Festland immer wieder gefährlich nahe. Am Samstag bestätigten Meeresbiologe Robert Marc Lehmann sowie eine Sprecherin von Greenpeace: Der Wal ist erneut gestrandet. «Das hielt ich von Anfang an für das wahrscheinlichste Szenario», sagt Lehmann.

«Die Oberhaut löst sich»

Greenpeace-Sprecherin Daniela von Schaper ergänzt gegenüber «Bild»: «Er atmet.» Nun werde geklärt, ob das Tier Verletzungen erlitten habe. Greenpeace-Meeresbiologe Thilo Maack hat im Interview mit der Tagesschau gesagt, dass es dem Wal weiter «unverändert» gehe. «Als er in Niendorf auf einer Sandbank festlag, haben wir gesehen, dass die Haut in einem wirklich schlechten Zustand ist. Die Oberhaut löst sich in grossen Placken. Die Unterhaut ist sichtbar», so Maack. Aktuell würde der Wal vokalisieren. «Er ist sehr klagend, liegt auf dieser Sandbank wieder fest. Die ist aber glücklicherweise tiefer als in Niendorf, sodass wir hoffen, dass er sich selber freischwimmen kann.» Es sei nun an der Zeit, ihn in Ruhe zu lassen. 

Der Ozean-Experte war massgeblich an der Rettung es Buckelwals beteiligt.

Wal befindet sich in nächster Bucht

Diesmal befindet sich der Buckelwal in der Wismarer Bucht. Am Samstagmorgen fehlte von dem Wal noch jede Spur. Eigentlich ein gutes Zeichen. «Es gab in der Nacht zu Samstag keine Meldung über ein gestrandetes Tier», sagte Kraus am Morgen zu «Bild»

Hier muss der Wal unbedingt durch!
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Meeresbiologe besorgt:Hier muss der Wal unbedingt durch!

Oberkommissar Holger Kraus gab sich gegenüber «Bild» wenig optimistisch: «Während meiner Dienstjahre hatte ich mit zwei oder drei Walen dieser Grössenordnung zu tun, die sich zu uns verirrt hatten. Überlebt hat leider keiner.»

Polizei mit Suchboot im Einsatz

Aufgeben will er aber trotzdem nicht. «Man weiss nie. Vielleicht klappt es ja diesmal.» 

Der Buckelwal wurde am Montag auf einer Sandbank in der Lübecker Bucht in der Ostsee entdeckt. Fieberhaft haben Retter tagelang eine Rinne gegraben. Der Meeresbiologe Robert Marc Lehmann verkündete am Freitag dann, dass der Wal seinen Weg zurück ins Meer gefunden habe. Er musste jedoch immer wieder von der Küste weiter ins offene Meer geleitet werden und Tausende fieberten vor den Handy-Bildschirmen und Computern mit. Am Abend wurde der Einsatz abgebrochen, um dem Tier etwas Ruhe zu gönnen.

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