Am Montagabend ist über der besetzten Halbinsel Krim ein russisches Transportflugzeug vom Typ An-26 spurlos vom Radar verschwunden. Wie die staatliche Nachrichtenagentur RIA Novosti unter Berufung auf das russische Verteidigungsministerium berichtete, brach der Kontakt zur Maschine und ihrer Besatzung gegen 22.30 Uhr Ortszeit abrupt ab.
Laut Berichten russischer Telegram-Kanäle, die eng mit dem Militär vernetzt sind, befanden sich zum Zeitpunkt des Vorfalls 29 Militärangehörige an Bord des Flugzeugs. Inzwischen hat das russische Verteidigungsministerium den Absturz bestätigt.
Zuerst schloss man nicht aus, dass der Absturz im Zusammenhang mit ukrainischen Drohnen stehen könnte, die zu jener Zeit über die Krim flogen. In Moskau geht man allerdings von einer «technischen Fehlfunktion» aus.
Die An-26, ein zweimotoriges Turboprop-Flugzeug aus der Sowjetzeit, wird häufig für Kurz- und Mittelstreckentransporte eingesetzt und kann bis zu 40 Soldaten oder 5,5 Tonnen Fracht befördern.
Erst im September 2025 war es dem ukrainischen Militärgeheimdienst (HUR) gelungen, zwei Maschinen desselben Typs bei einem gezielten Drohnenangriff auf der Krim zu zerstören.