Vorwurf sexuelle Belästigung
Partner von EY Schweiz freigestellt

Eklat bei EY Schweiz: Einer der obersten Partner wurde mit sofortiger Wirkung freigestellt, auf Anweisung der Europa-Chefin des Beratungsunternehmens. Der Vorwurf: sexuelle Belästigung.
Publiziert: 14.12.2018 um 16:30 Uhr
Beim Beratungsunternehmen EY Schweiz wurde ein hoher Manager freigestellt. Der Vorwurf: sexuelle Belästigung. Dies werde nun genau untersucht, bestätigt das Unternehmen.
Foto: Keystone

Das vermeldet das Finanzportal «Inside Paradeplatz». Der Suspendierte ist einer der obersten Partner von EY Schweiz. Verantwortlich für die Freistellung ist Julie Teigland, die Europa-Chefin von EY. Der nun freigestellte Manager trug als Talent Officer von EY Schweiz die oberste Verantwortung für alle Personalfragen und sass auch in der Geschäftsleitung der Schweizer Ländergesellschaft. Dem Mann wird sexuelle Belästigung einer Mitarbeiterin vorgeworfen.

EY verspricht gründliche Untersuchung

Zuletzt hatte der «Tages-Anzeiger» diese Woche detailliert über die Vorwürfe berichtet. Offenbar hat dieser Artikel nun die Europa-Chefin veranlasst einzugreifen und den Manager zu suspendieren. Das Unternehmen bestätigt auf Anfrage von BLICK die Meldung von «Inside Paradeplatz».

EY stehe für ein Arbeitsumfeld ohne Diskriminierung und Belästigung jeglicher Art ein, teilt die Medienstelle mit. Weiter: «Wir haben die Vorwürfe zur Kenntnis genommen, die einen Schweizer Partner und eine ehemalige Mitarbeiterin betreffen – einige dieser Informationen sind neu. Die Vorwürfe werden nun gründlich untersucht.» «Die Person, gegen die die Vorwürfe erhoben werden, wurde bis zum Abschluss unserer Untersuchung beurlaubt.» Grundsätzlich nehme EY Vorwürfe ernst, welche sexuelle Belästigung betreffen.

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