Bequemer Kaschmirpulli, elastische Trainerhosen oder unifarbene T-Shirts: Während der Pandemie erlebte gemütliche Kleidung einen Aufschwung und hielt Einzug auf die Bildschirme von Meetings. Gleichzeitig verlor der elegante Anzug an Gewicht. Noch härter traf es die Accessoires, die zum Anzug gehören.
Im Jahr 2019 importierte die Schweiz laut dem Bundesamt für Zoll und Grenzsicherheit (BAZG) noch etwas über 60 Tonnen an Krawatten, Fliegen oder Krawattenschals. Der Wert betrug rund 15 Millionen Schweizer Franken. Im darauffolgenden Pandemiejahr 2020 brach die Menge jedoch auf 36 Tonnen ein und sank seither weiter in Menge und Wert. Letztes Jahr verzeichnete das BAZG noch 33 importierte Tonnen mit einem Wert von 8,3 Millionen Schweizer Franken.
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Wer sich aber an Wirtschaftsforen umsieht, Debatten im Fernsehen beobachtet oder die Pressekonferenz zum Untergang der Credit Suisse nachschaut, stellt fest: Die Krawatte scheint noch immer dazuzugehören, gar wieder in Mode zu kommen. Erlebt sie tatsächlich ein Revival und beendet ihr Nischendasein?