Apples Nutzungsbestimmungen verbieten Pornografie im App-Store. Doch chinesische Medien wollen einen Verstoss dagegen festgestellt haben.
Die Zeitung «People's Daily» berichtet von Ermittlungen gegen Apple. Der iPhone-Hersteller soll in China illegal pornografische Inhalte verbreitet haben.
Hat Apple seine Kontrollen veranchlässigt oder hat China einfach eine andere Vorstellung von Pornografie?
Nicht die erste Attacke
Experten glauben, dass sich die Chinesen von Apple vernachlässigt fühlen. Vor ein paar Wochen attackierte der Staatssender CCTV den kalifornischen Tech-Konzern: Apple würde die Chinesen als Kunden zweiter Klasse behandeln.
«People's Dialy» setzte in einem Leitartikel nach: Apple sei «gierig und unvergleichlich arrogant». Dies kam einem Boykott-Aufruf gleich. Daraufhin sagte Apple-Chef Tim Cook in einem offenen Brief «Sorry».
China ist laut «Wall Street Journal» Apples wichtigster Wachstumsmarkt. Im letzten Quartal 2012 machte das Unternehmen dort 13 Prozent des Gesamtumsatzes. (alp)