Wetter
Im Norden der Schweiz war der März deutlich zu trocken

Im Norden der Schweiz ist es im März deutlich zu trocken gewesen. Besonders ausgeprägt war das Niederschlagsdefizit im Berner Oberland, entlang der westlichen Voralpen, aber auch in Teilen des Wallis. Hier fehlten oft über 80 Prozent des üblichen März-Niederschlags.
Publiziert: 01.04.2025 um 08:40 Uhr
Der Wald erwacht im Frühling aus dem Winterschlaf. (Archivbild)
Foto: PATRICK PLEUL
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SDASchweizerische Depeschenagentur

Im Süden gab es dagegen mehr Niederschläge als üblich, wie der Wetterdienst Meteonews am Dienstag mitteilte. Diese spiegle sich auch bei der Schneesituation. Auf der Alpennordseite seien die Schneehöhen generell unterdurchschnittlich, am östlichen Alpennordhang sowie in Nord- und Mittelbünden sogar massiv. Im Bereich des langjährigen Mittels oder leicht darüber sei die Schneelage nur in Teilen des Tessins, sowie im Misox und Puschlav. 

Bei den Niederschlägen habe sich das Defizit im Laufe des Monats in der Zentral- und Ostschweiz jedoch auf rund 46 Prozent verringert, hiess es weiter.

Neben der «Trockenzeit» im Norden der Schweiz habe sich der März milder und sonniger als normal gezeigt. Der Temperaturüberschuss habe sich gegenüber dem langjährigen Mittel von 1991 bis 2020 durch die etwas unterdurchschnittlichen Temperaturen leicht auf 1,5 Grad reduziert. Damit figuriere der diesjährige März an etwa zehnter Stelle der mildesten März-Monate seit Messbeginn 1864.

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