Das Podest
1. Sandro Zurbrügg 58,00 Sekunden
2. Dominic Ott +0,74
3. Gaël Zulauf +0,79
3. Alexis Monney +0,79
Das Rennen
Alexis Monney eröffnet das Rennen erwartungsgemäss mit einer starken Fahrt. Der Achte der Super-G-Wertung des angelaufenen Weltcup-Winters holt am Ende Bronze – ex aequo mit Gaël Zulauf. Der 24-Jährige aus dem Waadtland kommt mit der Startnummer 7 und stellt zwischenzeitlich eine Doppelführung her. Nach vier Abfahrts-Podestplätzen im Europa-Cup in dieser Saison gibts nun eine SM-Medaille.
An der Spitze des Rennens gibt es zwei Überraschungen. Sandro Zurbrügg gewinnt in überzeugender Manier. Der eigentliche Riesen-Spezialist nimmt den anderen drei Podestfahrern fast acht Zehntel ab. In sieben Weltcup-Starts im Riesenslalom in diesem Winter schaffte es der 22-Jährige nie in den 2. Lauf. Nun darf sich der Frutiger über seinen ersten Schweizer Meistertitel freuen. Silber holt sich Dominic Ott. Der 24-Jährige fuhr in dieser Saison in den Speed-Disziplinen im Europacup starke siebenmal in die Top 10.
Keine Medaille holt Franjo von Allmen, der am Mittwoch den Titel in der Abfahrt holte, obwohl in seiner Fahrt keine absichtlichen Bremser zu erkennen sind und er – anders als Stefan Rogentin (siehe «das gab zu reden») – nicht angekündigt hat, nicht gewinnen zu wollen.
Das gab zu reden
Stefan Rogentin, der zweitbeste Super-G-Pilot des Weltcup-Winters, sagte bereits im Vorfeld, nicht Vollgas geben zu wellen, damit die jungen Fahrer FIS-Punkte Sammeln können. Dieser Ankündigung kommt der Bündner nach. Er wird am Ende Achter. Alle Jahre wieder gibt es an den Schweizer Meisterschaften Diskussionen über absichtliches Langsam-Fahren.
Die Bedingungen
Prachts-Wetter in Zinal VS. Die Piste ist vom Frauen-Rennen jedoch schon etwas gezeichnet. Mit zunehmendem Rennverlauf wird die Piste weich und holprig. Viele Fahrer haben damit Probleme und scheiden aus. Nach dem Frauen-Rennen wird eine etwas heikle Passage im unteren Streckenteil durch ein Umstecken der Tore entschärft.
So gehts weiter
Die Speed-Saison ist für die Schweizer nun definitiv vorbei. Es bleiben noch die Schweizer Meisterschaften im Riesenslalom und Slalom.
Mittwoch, 02.04.2025
08.45 Uhr: Abfahrt Frauen
10.00 Uhr: Abfahrt Männer
Freitag, 04.04.2025
08.45 Uhr: Super-G Frauen
10.00 Uhr: Super-G Männer
Samstag, 05.04.2025
08.45/11.30 Uhr: Riesenslalom Männer
Sonntag, 06.04.2025
08.45 / 11.30 Uhr: Riesenslalom Frauen
Montag, 07.04.2025
08.30/11.30 Uhr: Slalom Frauen
09.45/12.45 Uhr: Slalom Männer
Hinweis: Die Slaloms finden in Saint-Luc statt, alle anderen Rennen in Zinal.
Mittwoch, 02.04.2025
08.45 Uhr: Abfahrt Frauen
10.00 Uhr: Abfahrt Männer
Freitag, 04.04.2025
08.45 Uhr: Super-G Frauen
10.00 Uhr: Super-G Männer
Samstag, 05.04.2025
08.45/11.30 Uhr: Riesenslalom Männer
Sonntag, 06.04.2025
08.45 / 11.30 Uhr: Riesenslalom Frauen
Montag, 07.04.2025
08.30/11.30 Uhr: Slalom Frauen
09.45/12.45 Uhr: Slalom Männer
Hinweis: Die Slaloms finden in Saint-Luc statt, alle anderen Rennen in Zinal.
Das Rennen im Ticker zum Nachlesen:
Die Top 10
Die ersten 30 sind unten
Sandro Zurbrügg und Dominic Ott fahren überraschend auf die Plätze eins und zwei. Alexis Monney und Gael Zulauf holen Bronze. Abfahrtssieger Franco von Allmen muss sich mit Platz sechs begnügen.
30 – Delio Kunz
Kunz scheidet noch vor der ersten Zwischenzeit aus.
29 – Nick Rickenbach
Auf der zunehmend holprigen und weichen Piste nimmt das Risiko raus und verliert daher ganze 4,3 Sekunden. Platz 26. Langsamer war noch keiner.
28 – Jack Spencer
Der 19-Jährige fährt auf Zwischenrang 23.
27 – Aurelio Wyrsch
Der Technik-Spezialist verliert viel Zeit. Als 25. und letzter kommt er ins Ziel.
26 – Silvano Gini
Der Cousin des ehemaligen Slalom-Cracks Marc Gini verliert früh viel Zeit und scheidet dann aus. Die Ausfälle häufen sich auf der mittlerweile weichen Piste.
25 – Nicolas Macheret
Der Rommand, der in dieser Saison eine FIS-Super-G in Zinal gewonnen hat, scheidet früh aus.
24 – Cyril Vocat
Ein Kampf bis ins Ziel. Am Ende ist es Zwischenrang 18.
23 – Silvan Wasescha
Abseits des TV-Bilds, das Probleme macht, scheidet Wasescha aus.